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DAS RADSPORT & LIFESTYLE MAGAZIN JULI/AUGUST 2012 | 3,20 EUR Gehbauer Brothers Alex und robert im Interview ChRISTINA PERChTOLD TEST: REGENERATIONSGETRäNkE LONDON 2012 SZENE.AkTUELL

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Hermann Pernsteiner setzt auf OUTWET und WHYTE UCI S1 Alpentour Trophy: 2x bester Österreicher mit dem WhYTE 20 C Teambike (ab EUR 2.499) und Outwet Protego. Mit Erfolg. www.feineteile.at

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POST AUS DEM WELTCUP ühmt! h also ber Jetzt bin ic nsehen, atig im Fer Großform rtraeltcup-Übe bzw. der W f Fau n im Bild a ir gung; mitte ihr könnt m ber cebook. A ich auf rne hätte glauben: Ge Ruhm Sekunden diese fünf stattund wäre verzichtet, in Nove in Rennen e dessen me fahren! Ein zu Ende ge Mesto ht mehr rt war nic itWeiterfah zu sehr m h, das Bike mir möglic seidank ist mmen. Gott geno wunden en Schürf außer einig siert. nichts pas üße Schöne Gr enwarter Uwe Hoch .SPOR An die RAD Hauptstraß e 14 T.SZENE Mitterndor 8983 Bad Österreich

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Vorwort Ein sTArkEs MOnAT Der Juli hat einiges für uns auf Lager. Neben hoffentlich tollem Wetter für ausgedehnte Runden am Bike bzw. Rennrad auch das Großereignis des Jahres: Die olympischen Sommerspiele in London vom 27. Juli bis 12. August. Eine letzte Einschätzung findest du im dritten Teil unseres Olympia- countdowns. Seite 56 Einer, der mit einem Bein schon im Flieger nach London steht, ist Alex Seite 10 Gehbauer. Der 21-jährige Shootingstar ist auf Platz eins im U23 Weltcup und hat auch das Zeug dazu, es mit der gesamten MTB ELITE aufzunehmen. Wie kürzlich beim letzten Bewerb der Mountainbike Liga Austria in Graz/ Stattegg bewiesen. Wir haben den Kärtner zu einem ausführlichen Interview getroffen. Auch die Österreichischen Staatsmeister werden am 22. Juli gekürt. Der teils neu angelegte Kurs steht bereit für die Kämpfe um die begehrten Meistertrikots. Redakteur und Teamfahrer Matthias Grick hat die Strecke genau unter die Lupe, oder besser, unter die Reifen genommen. Seite 44 Was der Juli sonst noch so bringt, siehst du in unserer neuen Rubrik "Races2be". Seite 46 IMPRESSUM: Erscheinungsort: Bad Mitterndorf; Herausgeber und Medieninhaber (Verleger): Verein proRAD; Geschäftsführung: Manuel Pliem, Walter Pliem, Thomas Hofer, Hauptstraße 14, 8983 Bad Mitterndorf, www.radsportszene.at, magazin@radsportszene.at Redaktionelle Leitung: Maria Kumric (maria.kumric@radsportszene.at), Matthias Grick (matthias.grick@radsportszene.at) Manuel Pliem (manuel.pliem@radsportszene.at); Redaktionelle Mitarbeit: Helmut Fuchs, Robert Rassinger, Martin Gaber, Gerald Weixelbaumer, Bettina Schwaiger Grafik/Illustration: Manuel Pliem, Maria Kumric, Maria Kanzler; Anzeigen: Manuel Pliem; Fotos: Walter Pliem, Darius Kromoser, Sportograf, Fotolia.de, RedBull Photofiles; Aboservice: abo@radsportszene.at; Händlerbetreuung: Matthias Grick (matthias.grick@radsportszene.at); Kleinanzeigen: kleinanzeigen@radsportszene.at Haftungsausschluss: Die Autoren übernehmen keinerlei Gewähr für Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen die Autoren, welche durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden sind grundsätzlich ausgeschlossen, sofern seitens der Autoren kein nachweislich vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden vorliegt. Titelbild: Darius Kromoser DiE näcHsTE AUsgAbE DEr rAD.sPOrT.sZEnE ErscHEinT AM 1. sEPTEMbEr 2012 Inzwischen findest Du laufend RAD.SPORT.SZENE News auf unserer Homepage unter www.radsportszene.at

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Outline 8 Mountainbike Slopestyle history AMAZING PICS ArouNd CyClING CrACKZ 10 Gehbauer Brothers TEST: RECOvERYGETRäNkE Alex und Robert im Interview. 20 Christina Perchtold Österreichs Radsportlerin des Jahres über ihre Karriere und den Spaß am Radfahren. 24 hannes Slavik Unter Schmerzen an die Weltspitze. 28 Editions Recipe: Ayurveda und Essen Inkl. Rezepte zum Nachmachen. 32 Besuch im kaffemuseum Eine Hommage an die Kaffeebohne, Teil 3. SPIrIt & lIFEStylE SCIENCE 34 Regeneration und Nahrungsaufnahme Ziele der Sportnahrung und worauf zu achten ist. 36 Im Test: Gängige Regenerationsgetränke Wir haben uns verschiedene am Markt erhältliche Produkte für dich angesehen. 39 Sport und Umweltbedingungen Ein Ratgeber für sportliche Aktivitäten im Sommer. AuS dEr rAdSPortSZENE: 44 Streckenvorstellung XC ÖM Teamrider Matthias Grick hat die neue Strecke genau unter die Reifen genommen. 46 Races2be Keine Events mehr versäumen. Die Top-Veranstaltungen im Überblick. 48 MTB Szene News Aktuelles aus der Welt des Bikesports. Mit Alban Lakata, Alex Gehbauer, Karl Markt und Daniel Geismayr. 50 Österreich ist Weltmeister Die Disziplin Radball. 56 London 2012: Der Olympia Countdown Wie war das damals eigentlich? Der geschichtliche Hintergrund von Olympia. Wer Österreich in London vertritt und warum. DIE ÖM STRECkE

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AkTUELLES AUS DER SZENE Outline ChRISTINA PERChTOLD GEhBAUER BROThERS BMX PRO hANNES SLAvIk OLYMPIA COUNTDOWN: TEIL 3 DER STAND DER DINGE Fotos: Walter Pliem; Regina Stanger; Christine Perchtold; Darius Kromoser; Markus Slavik; Onidji - Fotolia.com; RC Laßnitzhöhe

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Amazing Pics around Cycling

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Amazing Pics around Cycling Foto: Red Bull Media House_lukaskane.com Der Ex Freeride Profi aus New Yersey, Aaron Chase, prägte mit seinen innovativen Fahrstil eine ganze Generation an Freeridern und Street-Bikern. Trickreicher Nervenkitzel meistens in urbaner Umgebung, das zeichnet ihn und seine Videos aus. Dieses Foto entstand im August 2006 in der Türkei, ein paar Monate später stürzte Chase beim Snowboarden und brach sich den Oberschenkelknochen. 2007 feierte er dennoch sein Comeback, musste sich aber nach nur wenigen Wettkämpfen wegen einer schweren Rückenverletzung als Aktiv-Sportler aus der Wettkampfszene endgültig zurück ziehen. Mountain bike slopestlye History TÜRKEI:

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Crackz

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Crackz "HauptsacHe...

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Crackz

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Crackz ...einer von uns ist vorne dabei" Text: Maria Kumric | Interview: Maria Kumric & Manuel Pliem | Fotos: Darius Kromoser "Schaut mal!" sagt Alex gleich zu Beginn unseres Treffens und streckt uns stolz sein iPhone entgegen. Was wir sehen beeindruckt uns, aber überrascht, nein überrascht waren wir nicht. Auf der ORF Sport Seite wurden die höchstwahrscheinlichen Olympianominierungen veröffentlicht, und - wie könnte es auch anders sein - war darunter auch der Name Alexander Gehbauer zu finden. Auch Robert stimmt uns zu und sagt: "Das war doch jedem klar und für mich als Bruder sowieso." Neid, so etwas kennen die beiden nicht. Robert bringt das gleich zu Beginn auf den Punkt und sagt: "Hauptsache einer von uns ist vorne dabei!" Auf die Frage, was nun die Ziele für London seien, unterstreicht Alex bescheiden das olympische Motto "dabei sein ist alles" und bringt schon das nächste große Ziel, nämlich Olympia 2016 in Rio, in den Vordergrund. Doch der Weg zu Olympia war lang und hart erkämpft. Um von diesem Weg "ein Stückchen" Einblick zu bekommen, haben wir uns mit Alex und Robert getroffen und über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der beiden Ausnahmetalente geplaudert.

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Crackz Könnt ihr uns eure Geschichte erzählen, wie seid ihr zum Radsport gekommen? Robert: Angefangen hat eigentlich alles mit dem Straßenrad. Zu dieser Zeit bin ich eigentlich nur aus Trainingsgründen mit dem MTB gefahren. Im März 2000, mit 16 Jahren, bestritt ich dann mein erstes MTB Rennen. Alex: Ich war früher eigentlich Läufer und Fußballer, habe einige Sportarten ausprobiert. Mit 13 Jahren habe ich dann mit dem Biken begonnen und trat unserem Verein, dem RLM bei. Dort waren wir eine ziemlich coole Truppe. Wir haben uns alle gegenseitig gepusht und es hat sich eine Art Konkurrenzkampf entwickelt. Man wollte einfach immer besser sein als die anderen. RobeRt Kommt ihr aus einer sportlichen Familie? Alex: Ja, unser Papa war Fußballer bei Rapid Wien und die Mama eine gute Schwimmerin. Robert: Wir sind von Anfang an sportlich erzogen worden. Gemeinsam unternahmen wir immer viele sportliche Sonntagsausflüge, war es Wandern, Langlaufen, oder was auch immer. Wann habt ihr realisiert, dass ihr nicht nur gute, sondern sehr gute Biker seid? Alex: Das war im ersten Jahr bei den Junioren. Bei der WM in Schottland bin ich vierter geworden. Danach habe ich mir gedacht "cool, es geht" und realisiert, dass mehr in mir stecken könnte. Robert: Ja, bei mir war das auch in meinen Jahren bei den Junioren. Als konkreter Moment fällt mir die Weltmeisterschaft 2006 ein, bei der ich den Titel heimfahren konnte. Ist der WM-Sieg also einfach passiert, oder hast du schon damit gerechnet? Robert: Naja, ich hatte schon das Gefühl, dass ich gute Chancen habe. Bei der EM zuvor war ich fünfter, also ganz utopisch war es ja nicht daran zu glauben. Aber trotzdem hätte ich mir nie erträumen lassen, dass es wirklich in Erfüllung gehen könnte. Könnt ihr Vorteile durch eure geschwisterliche Zusammenarbeit im Radsport nennen? Robert: Nein, weil Alex immer alleine trainieren möchte. Alex: *schmunzelt* Wirklich, trainiert ihr immer getrennt? Alex: Ja, hundertprozentig. Ich mag das einfach nicht, fahre am liebsten alleine, damit ich mein eigenes Tempo fahren kann und keine Rücksicht auf irgendjemanden nehmen muss. Wenn ich zum Beispiel eine Ausfahrt mache und es hängt sich eine Gruppe an "Ich habe vIelleIcht zu früh zu vIel erfolg gehabt, und teIlweIse auch zu vIel gewollt." mich ran, dann bleibe ich stehen und tu so als ob ich am Rad was herum schrauben würde, damit ich dann wieder alleine weiter fahren kann. Robert: Mir ist das wieder komplett egal, aber jeder ist halt so wie er ist. Motiviert ihr euch auch gegenseitig, wenn es bei dem einen mal nicht so läuft? Robert: Nein, das übernimmt eher die Freundin. Stichwort Training: Wie sieht die Trainingsplanung bei euch aus? Habt ihr denselben Trainer? Alex: Ich bin mein eigener Trainer. Früher hat Papa die Trainingsplanung übernommen, aber vor ca. einem Jahr habe ich gemerkt, dass ich das verändern muss. Ich habe ja das Grundwissen vom Papa und nach 12 Jahren Leistungssport weiß man eigentlich, was man braucht. Heute halte ich noch manchmal mit Papa Rücksprache, erzähl was ich mache etc. und bis jetzt gab es auch von seiner Seite keine Einwände. Der Vorteil dabei ist, dass ich komplett auf meine Bedürfnisse und momentanen Befinden eingehen kann. Ich versuche bei der Planung auf das Wetter Rücksicht zu nehmen und mein Motto lautet Qualität vor Quantität. Einer der um die Erde fährt ist trotzdem nicht der beste Radfahrer. Und im Grunde muss ich sagen, dass mein Konzept voll aufgeht, denn man "Ich habe überhaupt keIn problem damIt, daSS alex jetzt beSSer ISt alS Ich. Ich bIn eS Ihm von herzen vergönnt!" RobeRt

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Crackz "alex ISt eInfach bereIt, alleS dem Sport unterzuordnen, daS kann SIcher nIcht jeder" RobeRt

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Crackz "Ich bIn meIn eIgener traIner!" "Wer mental-traInIng braucht, Sollte lIeber zum pSychIater gehen!" Alex

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Crackz sieht, dass ich die Form so planen kann wie nur wenige. Robert: Ich mache die Planung immer noch mit Papa gemeinsam. Unsere langjährige Zusammenarbeit funktioniert echt super. Wie sieht die Betreuung in eurem Team aus? Wer ist bei Weltcups etc. dabei? Alex: Ich habe einen Mechaniker, der sich immer vor den Rennen darum kümmert, dass meine Bikes racefertig sind. Die Themen Management & Betreuung liegen komplett bei unserem Papa. Was habt ihr auf Reisen immer im Gepäck? Alex: Ganz klar: iPad & iPhone müssen immer dabei sein. Robert: Wir sind meistens mit dem Camper unterwegs, das ist immer recht praktisch. So können wir uns direkt an die Strecke stellen und haben alles was wir brauchen mit dabei. Vom Backrohr bis zur Dusche. Und ein gutes Magazin, wie zum Beispiel die RAD.SPORT.SZENE darf nicht fehlen. *schmunzelt* Robert, welche besonderen Stärken siehst du bei Alex? Robert: Das sind ganz klar die beiden Punkte Ehrgeiz & Fokus, alles für sein Ziel zu tun. Alex ist einfach bereit, alles dem Sport unterzuordnen, das kann sicher nicht jeder. Und welche Stärken siehst du, Alex, in Robert? Alex: Eigentlich genau dieselben. Diese Stärken muss jeder Sportler haben. Seid ihr KonkurAlex renten? Gibt es einen Geschwisterkampf? Robert: Nein. Wir werden das so oft gefragt, dabei ist es für uns so was von nebensächlich. Hauptsache einer von uns ist vorne! Ich habe auch überhaupt kein Problem damit, dass Alex jetzt besser ist als ich. Ich bin es ihm von Herzen vergönnt. In welchen Situationen wünscht ihr euch einen "normalen" Job ergriffen zu haben? Alex: Das wünsche ich mir überhaupt nie. Schaut dich um, wie mein Leben ist. Ich kann mich voll und ganz auf meine Leidenschaft konzentrieren. Andere müssen 5-mal die Woche mindestens 8 Stunden arbeiten. Ich bin einfach nur froh und dankbar, dass ich so leben kann wie ich es will. Robert: Ich persönlich wünsche mir das schon manchmal. Zum Beispiel in der Zeit wo ich viel und lange unterwegs bin. Gibt es für euch, als junge Burschen, durch den Sport Entbehrungen? Alex: Nein, überhaupt nicht. - Essen tu ich sowieso gesund, also dass ich beispielsweis keinen Schoko esse ist für mich kein Verzicht. Und das fortgehen wird im Herbst nachgeholt, da dann halt mit 100%. *lacht* Wenn ich jedes Wochenende fortgehen würde, wäre es nichts Besonderes mehr für mich, also finde ich es gut so wie es ist. es so gut läuft muss man die Chance schon nutzen. 100%ig ist noch nichts entschieden, aber es gibt viele Optionen. Robert: Momentan habe ich eine Rückenverletzung, das heißt ich muss vorerst mal schauen, dass ich das wieder in den Griff bekomme und dann meine Leistung wieder abrufen kann. Die Top 40 im WC sind mal mein nächstes Ziel. Robert, du konntest in der letzten Zeit nicht mehr an deinen Erfolg aus den Jugendjahren anknüpfen, was ist aus deiner Sicht der Grund dafür? Robert: Irgendwie fehlt im Moment die Motivation. Ich habe vielleicht zu früh zu viel Erfolg gehabt, und vielleicht auch teilweise zu viel gewollt. Außerdem bin ich, zumindest im Moment, nicht ganz so konsequent wie Alex. Alex: Leistungssport ist halt 100% und das immer & überall. Alex, empfindest du Vorfreude oder Angst wenn du an den Wechsel in die ELITE denkst? Alex: Das kann ich klar mit Vorfeude beantworten. Die U23 wird so belächelt und ich weiß nicht warum. Jeder muss einmal U23 fahren und wenn man sich die Rundenzeiten ansieht, sieht man, dass die besten der U23 mit der Elite mitfahren. In La Bresse war ich zum Beispiel nur 2 Minuten langsamer als der Sieger. Was macht euch persönlich im Rennsport zornig? Alex: Das sind ganz bestimmte Situationen: In Nove Mesto, zum Beispiel, da hatte ich gleich am Start einen Kettenklemmer und war dann an die letzte Stelle gerutscht. Bei meiner Aufholjagd hat mich so gut wie keiner vorbei gelassen, obwohl ich ca. 10 km/h schneller von hinten komme. Robert: Ja, manche sind im Rennen einfach komplett andere Menschen, schalten das Hirn ab und erkennen dich nicht wieder und du erkennst sie nicht wieder. Das ist schade! Material: Was ist besonders an euren Bikes? Setzt ihr auf Gewichtstuning oder bewährte Komponenten? Alex: Wir haben Serienräder und die Komponenten suchen wir uns selbst aus. "wIr traInIeren Immer getrennt, sogar Im traInIngslager alex möchte das so." RobeRt "Ich habe mIr gedacht "cool, es geht" und realIsIert, dass mehr In mIr stecken könnte." Wie schaut es finanziell bei euch beiden aus? Alex: Durch das Bundesheer bin ich abgesichert würd ich sagen. Robert: Ich habe einige Privatsponsoren und KTM ist natürlich auch eine große Unterstützung. Gibt' s Angebote von Teams? Alex: Ja, es hat bereits im Vorjahr einige Angebote gegeben, aber da war es, auch durch meine Verletzung, einfach noch zu früh. Auch heuer gibt es wieder einige Angebote und ich werde mich wahrscheinlich einem Team anschließen. Das Ziel ist, einen Profivertrag zu unterschreiben, wenn

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Crackz Robert: Das ist auch der große Vorteil daran, dass wir nicht bei einem Team sind. So können wir uns alles selber aussuchen und müssen nicht mit dem fahren was uns irgendjemand vorgibt. Alex: Ich glaube, dass ich das beste Material am Rad habe. Früher stand das Gewichtstuning noch mehr im Vordergrund, heute wird schon mehr auf Haltbarkeit gesetzt, aber unser Bike ist mit 8 kg trotzdem super leicht. Robert: Sicherheit und Haltbarkeit ist für uns aber definitiv das Wichtigste. Tüftelt ihr viel an euren Bikes? Robert: Alex schon. Er ist der Typ der ständig schaut was man noch verbessern könnte. Wie fühlt ihr euch als größte Werbeträger von KTM? Spielt Druck eine Rolle? Alex: Eigentlich gar nicht. Wir haben mit KTM auch keinen Vertrag, da zählt einfach Handschlagqualität. Wir kriegen eigentlich alles was wir brauchen und es ist super, einen Sponsor zu haben, der einen in jeder Hinsicht unterstützt. Es gibt eben eine freundschaftliche Basis. Robert: Ich finde, dass man sich nur selbst Druck machen kann. Das ist einfach eine mentale Sache und ich denke ein gewisses Mittelmaß an Druck ist richtig und auch wichtig. Apropos mentale Stärke: Setzt ihr auf Mental-Training? Robert: Nein. Ich kann das nicht ganz nachvollziehen. Wenn es an einen Tag nicht geht dann geht es halt nicht, da hilft ein starker Kopf auch nichts. Alex: Ich muss immer so lachen wenn ich "Mental-Training" höre. Wer Mental-Training braucht, sollte lieber zum Psychiater gehen! Ich versteh das nicht. Ich fahre so viel wie der Körper hergibt und wenn die Beine nur 80% geben können, dann ist das eben so. Da kann ich vom Kopf her noch so sagen "du musst jetzt 100 km/h fahren", werde ich es nicht können. Das geht einfach nicht. Stichwort Doping: Man hört öfters: Ich würde für keinen die Hand ins Feuer legen, wie ist das unter Brüdern? Robert: Sowieso würde ich das tun, ich vertraue Alex voll und ganz. Jeder der oben ist hat Leute die neidig sind und sagen, dass man sich den Erfolg erschwindelt hat. Alex: Radfahrer haben generell einen schweren Stand durch die vielen Vorfälle auf der Straße, doch ich denke, dass MTB ein sauberer Sport ist. Doping zielt sehr stark auf Regeneration ab und beim alle bilder vom Interview findest du online www.radsportszene.at MTB hat man viel Regeneration zwischen den Rennen, darum spielt Doping in unserem Bereich nicht so eine Rolle. Ja klar, man hört immer wieder verschiedene Sachen, aber beim MTB fällt es ja auch total auf, wenn man von einem Jahr auf das andere vom 50. auf den 5. Platz fährt. Der MTB-Sport ist kontinuierliche Arbeit. Kulhavy zum Beispiel war schon immer stark, da war es klar, dass er dann in der Elite auch vorne dabei sein wird. Alex, in Stattegg, beim letzten Bewerb der MLA konntest du deinen Sieg vom Vorjahr wiederholen. Wie fühlt sich das an, wenn man als 21jähriger den österreichischen XC Staatsmeister, Karl Markt, schlägt? Hast du damit gerechnet? Alex: Das ist immer etwas Besonderes! Ich habe gewusst dass ich gut in Form bin aber so richtig nachgedacht habe ich nicht darüber. Eine Woche davor, in Heubach, war ich zwar super drauf, aber es kann immer etwas sein, technische Defekte etc. Was geht dir, als führender im U23 Weltcup vorm Einschlafen, durch den Kopf? Alex: Es ist natürlich ein unbeschreibliches Gefühl einen Weltcup zu gewinnen. Ich glaub ich bin bisher, neben Lisi Osl, der einzige Österreicher, der das geschafft hat. Das ist schon was Spezielles. Über solche Dinge denke ich aber eher im Training nach, beim Rennen ist mir das alles egal. Da muss bei mir immer der "CoolFaktor" da sein. Auch Nervosität hat am Renntag an sich keinen Platz. Mit mir kann man eine Minute vorm Start auch noch reden. Da gibt es aber auch ganz andere Typen, die schon 15 Minuten vor dem Start komplett fokussiert sind. Was war der schönste Moment in eurer bisherigen Bike-Karriere? Alex: Eindeutig der Weltcup Sieg in Südafrika nach meiner Verletzung. Robert: Es gibt so viele schöne Momente beim Radfahren. Sei es eine Ausfahrt in Südafrika, ein erfolgreiches Rennen, oder die Zeit danach, wenn du aus der Dusche raus steigst und einfach mit deiner Leistung zufrieden bist. Ich glaub jeder der das macht weiß wovon ich rede. Und wir hoffen, dass ihr beide noch viele schöne Momente am Bike erleben werdet! Vielen Dank euch beiden für das nette und lustige Gespräch! Alex & Robert: Wir bedanken uns!

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bike industries Ein weiterer UCI World Cup Sieg für Alex Gehbauer (U23) in La Bresse auf dem KTM MYROON PRESTIGE 8,7 kg -- 9,9 kg 5.399,- EUR -- 2.499,- EUR design grou pe-de jou r.de Fastest Bike! KTM in Führung Auf unserem High-End Carbon Hardtail baut der KTM Fahrer Alex Gehbauer die Führung im UCI World Cup weiter aus. ' $ ) ! Kleines Rahmendreieck Front & Rear Thruaxle Pressfit BB Integrated Postmount Tapered Steerer Internal Cable Routing Probefahrt gefällig? In den Orange Shops stehen alle KTM High-End Modelle zum Test in Ihrer Nähe bereit www.ktm-bikes.at / orange-shops

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Crackz SPIRIT & LIFESTYLE "Von Anfang an wusste ich: Ich möchte eine große Karriere machen." ChrIstIna PerChtold Text und Interview: Matthias Grick | Fotos: Kuota, Bart Hazen Österreichs "Radsportlerin des Jahres" über ihre Karriere, dem Spaß am Radfahren und wieso sich die Begeisterung für den Frauensport hierzulande noch steigern muss.

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Crackz Jungen Mädchen, die sich für den Radsport interessieren, kann Christina folgendes mit auf den Weg geben: "Mit Konsequenz und dem richtigen Umfeld kann man vieles erreichen. Der Sport hat mein Leben geprägt und mich zu einer starken Persönlichkeit gemacht. Weiters habe ich so viele Freunde fürs Leben gefunden, die mich beinahe täglich auf meinem Weg begleiten und meinen Zielen näher bringen. Man muss einfach Spaß an der Sache haben, dann kommen die Erfolge wie von selbst. Sicher ist es am Anfang noch schwer, aber man merkt mit der Zeit immer mehr die Entwicklung und ein Fortschreiten der eigenen Leistung."

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Crackz ei der Wahl zum Radsportler/zur Radsportlerin des Jahres war die junge Christina Perchtold ganz vorne dabei. Auf den ersten Blick könnte man meinen, ihre Beliebtheit bei den Radsportfans rührt vom ästhetischen Anblick der Kärntnerin. Doch wenn man in diverse internationale Ergebnislisten schaut, wird einem der Speed klar, der in diesen Frauenbeinen steckt. Rang 5 bei der Weltmeisterschaft in Kopenhagen (Juniorinnen), Rang 4 Elite Staatsmeisterschaft und der Sieg beim italienischen Rennen "Giornata Rosa" zählen zu ihren größten Erfolgen. Doch mit denen möchte sich Tina natürlich nicht zufrieden geben und steckt sich mit viel Ehrgeiz immer höhere Ziele. In der aktuellen Saison fährt sie für die einzige österreichische Profimannschaft im Frauenlager "Squadra Scappatella". Durch ihren Vater, der selbst einige Erfolge am Rad feiern konnte, ist Christina schon immer mit dem Radsport konfrontiert worden. Auch als Fußballerin, Triathletin und Schwimmerin war sie im Einsatz, doch es war dann doch der Radsport, der sie fesselte. Am Start beim "MiniBikerCup" in Kärnten, war der Plan einer großen Karriere schon im Kopf. Groß geworden ist die Klagenfurterin also am Mountainbike. Erst in der Klasse U15 wechselte sie dann fast zur Gänze auf die Straße. Die große Konzentration liegt in dieser Saison auf der U23 Europameisterschaft. Tina peilt ein Top20 Ergebnis an. 2013 strebt sie dann einer Teilnahme an der Elite Weltmeisterschaft entgegen. Das große Ziel in ferner Zukunft ist Olympia 2016 in Rio. "Leider werden der Schweiß und die Anstrengungen der Damen immer noch zu wenig von der österreichischen Gesellschaft gewürdigt. Steht man in Italien, Belgien oder Holland am Start, herrscht "Giro-Feeling". In diesen Ländern steht der Frauenradsport dem der Männer kaum hinterher." Steckbrief Christina Perchtold Wohnort: Klagenfurt Geburtsdatum: 11.05.1993 Team: Squadra Scappadella Erfolge: 5. Junioren WM, 4. Elite ÖM, 1. Platz "Giornata Rosa" Vorbilder: Kupfernagel und Marc Cavendish Hobbies: Freunde, Shopping, Reisen, Lesen In 5 Jahren...hoffe ich, dass ich im Radsport erfolgreich meinen Hauptberuf gefunden habe.

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Crackz Für viele Mädchen wie auch Burschen, ist es ja in "Teenagerjahren" schwierig, dem Sport konsequent treu zu bleiben. Doch solche Probleme gab es nie, wie Tina erklärt: "Ich hatte großes Glück, in einem tollen Umfeld beim RLM Grafenstein aufzuwachsen. Wir waren um die 20 Jugendliche aus der nahen Umgebung, die Freude daran hatten, gegeneinander im Training Rennen zu fahren und auch in der Freizeit abseits des Radsports, viel miteinander zu unternehmen. Da hat man wahre Freunde gefunden und es war eher eine Qual, einmal nicht am Training teilzunehmen."

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Crackz Unter SChmerzen an die WeltSpitze "Ich zückte das Tape und ging an den Start" Super Ergebnisse für Österreichs BMX und 4Xer Nummer 1 "Italien, Belgien, Frankreich, Italien, Schweiz, Deutschland, Polen, Dänemark... Ihr seht also, dass sich bei mir seit Anfang April einiges getan hat bezüglich Herumreisen und inzwischen habe ich wirklich wieder genug von den tausenden Kilometern im Auto."

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Crackz Beide Knöchel fest fixiert, dennoch unter starken Schmerzen, ging Hannes an den Start und sollte eines der besten Rennen seiner Karriere fahren. So ging es los: Sieg in der Quali, vor Athleten wie Joost Wichman und Guido Tschugg! Bis ins Finale war es für den Profi dann reine Routine, er entschied jeden Lauf für sich und versuchte so viel Kraft wie möglich zu sparen. Beim großen Finale kam es mit Joost Wichman nach dem Gate zum Gerangel, jeder kämpfte hart um seinen Holeshot. Nur knapp ging sich der Sieg nicht aus. Es wurde Rang 2 für den Österreicher vor den beiden Deutschen Tschugg und Brückner, sowie vor einem gewaltigen Publikum. Ohne Zwang fuhr ich die Quali und diese konnte sich sehen lassen. Zweiter Platz hinter Lukas Mechura und vor dem Weltmeister Tomas Slavik. Vor dem Rennen herrschte dann Weltuntergangsstimmung und der Wettkampf wurde zur Schlammschlacht. Head für Head kämpfte sich Hannes bis ins Halbfinale der Top acht. Fürs Finale reichte es knapp nicht, doch mit dem Einzug ins kleine Finale und Rang 6 war das bisher beste Weltcupergebnis am Konto. Zu Redaktionsschluss kämpft Hannes Slavik gerade bei der BMX WM ums Olympiaticket. Fotos: Markus Slavik Bis auf eine Autofahrphobie läuft es aktuell ausgezeichnet für den jungen Wiener, Hannes Slavik. Eingestiegen in die Saison ist Hannes beim BMX EM Lauf in Italien, wobei er über diese "unwürdige" Leistung, wie er sie nennt, nicht mehr sprechen möchte. "Beim ersten Lauf der Weltcup Pro Tour in Belgien war ich mit meiner Leistung den Umständen entsprechend zufrieden, auch wenn ich mir das Weekend so nicht vorgestellt hatte." Nach 5 min Training brach das Pedal aus der Kurbel und selbst eine halbe Tube hochfester Schraubenkleber konnte da nichts mehr bewirken. Für die Quali wurde spontan ein Kurbelarm geborgt, doch mit 175mm rechts und 170mm links, wurde die Sache auch nicht einfacher. Trotzdem Quali souverän gemeistert. Im Rennen war dann nach einem Ausrutscher im 1/8 Finale auf Rang 27 Schluss. Dann kam leider der Rückschlag: Beim BMX SX Training in Belgien beleidigte Hannes seine beiden Knöchel, die von vorangegangenen Verletzungen schon schwer mitgenommen sind. Daraus resultierte eine Zwangspause. Vor der Tür stand aber schon das "Riva Bikefestival" am Gardasee und auf das wollte der Biker nur ungern verzichten. www.slavikhannes.com | 25. M PENING ai 2012 event event Events 2012 im Bikepark Planai presented by Lapierre Shoot in Thrill / Public Fotoshooting MTB Downhill Austrian Championship Darkstyle - MTB Freestyle Show Shoot in Thrill - Public Fotoshooting Kids- and Youthcamp Kids- and Youthcamp Shoot in Thrill - Public Fotoshooting 1k descent - Downhill Massenstartrennen www.bikeparkplanai.at alp.reif event 23. Juni 14./15. Juli 25. August 04. August 13. - 17. August 27. - 31. August 15. September 29. September

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Spirit & liFeStYle Ziwi: Feinheiten made in tirol Text: Bettina Schwaiger Dieses junge Label kreiert Stirnbänder, Hauben, Armlinge, Beinlinge und vieles mehr, der ganz besonderen Art. Das Gesicht hinter der Marke heißt Ziwi Richter, Designerin aus Innsbruck, die sich durch Zufall in die Selbstständigkeit stürzte und damit äußerst erfolgreich ist. Das Geheimnis hinter dem Erfolg ist nicht zuletzt ihre eigene Liebe zum Sport. Ziwi lebt die Philosophie des Labels. Am Gipfel eines Tiroler Berges bekam sie den ersten Auftrag für eine selbst genähte Haube und gründete sodann am 01.09.2010 Ziwi.at. Ein Architekturstudium, Shopdesigns und auch die handwerkliche und künstlerische Begabung ihrer Eltern brachten die kreative Karriere der Tirolerin ins Rollen. Der Spitzname Ziwi steht zudem für "Ziemlich cool", "Individuell", "Wildsau" und "Innsbruckerin". Ihr Lebensmotto: "Ich lebe, was ich bin!" Was unbedingt noch zu erwähnen ist, ist die Vielfalt an besonderen Stoffen, der angenehme Tragekomfort, aus- "Ich lebe, was ich bin!" drucksstarke Farben und Designs. "Made in Tirol"- das bedeutet, produziert von Müttern, Studentinnen und Modeschülerinnen mit Liebe zum kleinsten Detail, Sorgfalt und Spaß in Heimarbeit. Seit dieser Saison kann das Team RAD.SPORT. SZENE Ausseerland Ziwi als Partner nennen und testet die Tiroler Accessoires im Training und im Wettkampf unter härtesten Bedingungen. Test-redakteur und rennfahrer Team raD.sPOrT.sZENE ausseerland "Ziwi's Produkte sind meine ideale Begleitung in allen Jahreszeiten. Ob auf der Loipe, am höchsten Berggipfel, oder im Sommer am Bike, die feinen Stoffe auf meiner Haut möchte ich nicht mehr missen. Zudem kommt auch der Stylefaktor nicht zu kurz." MaTTHIas GrIck Jetzt NEu: Das trendige raD.sPOrT.sZENE Headband: EUR 24,90 oder im Abo gratis! www.radsportszene.at/shop

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Zu Fuss uM DIE HalbE WElT Gregor Sieböck, Der Weltenwanderer Ausgezogen um die Welt zu erwandern, ist der Bad Ischler Gregor Sieböck im Jahr 2003. Sein Ziel: Tokio. Seine Mission: Durch das Reisen, ohne der Umwelt einen Schaden zuzufügen, auf die Erschöpfung der Ökosysteme aufmerksam machen. Als Gregor im Jahr 2003, von Bad Ischl aus, den Wolfgangsee entlang spazierte, hatte er schon eine Trillerpfeife mit im Gepäck, um damit die Bären in Nordamerika verscheuchen zu können. So paradox diese Tatsache auch für ihn selbst war, er schaffte es wirklich nach Nordamerika und noch viel weiter, und das zu Fuß. Egal ob wochenlang im strömenden Regen oder quer durch eine Sumpflandschaft, den Weltenwanderer konnte nichts aufhalten. Mit viel Humor und Begeisterung werden im Buch die einzelnen Etappen Schritt für Schritt erzählt. Den zauberhaften Charme der Pilgerwege, die Schönheit der Natur, den Genuss der Einsamkeit und das Freuen über viele neue Bekanntschaften, all das wird den Leser fesseln und hoffentlich anregen, bewusster zu leben. Doch nicht nur körperlich, auch seelisch wird man sich beim Lesen mit auf Wanderung begeben und mit viel Mut für Neues, alten Ballast nach und nach abwerfen und hinter sich lassen können. DEr ausrEDENExPrETE Als Firmeninhaber oder Marketinchef ärgerst du dich ständig über die Sponsoringanfragen dieser lästigen Radfahrer? Hier die passenden Ausreden für das nächste Gespräch: Spirit & liFeStYle Radfahren, ist das ein Sport? Ich sponsere schon eine Fußballmannschaft. Habe leider kein Budget mehr übrig. Der Budgetplan wurde schon aufgestellt. Unser Budget wurde gekürzt. (irgendwas mit Budget klingt immer gut) Schreiben Sie mir ein Mail, ich melde mich bei Ihnen. (Stimmt sicher) Mit Ihnen erreichen wir unsere Zielgruppe leider nicht. Wenden Sie sich an unsere Mutterfirma. Ich leite Sie an meinen Kollegen weiter, der dafür zuständig ist... Kollege: "Ich leite Sie an meinen Kollegen weiter der..." Hätten Sie sich um ein Monat früher gemeldet, um eine Woche früher gemeldet, um einen Tag früher gemeldet, um eine Sekunde früher gemeldet, usw. Wir sponsern nur Veranstaltungen und keine Einzelathleten bzw. wir sponsern nur Einzelathleten und keine Veranstaltungen. Wirtschaftskrise oder irgendeine andere Krise halt. Krise, Krise, Krise! Wenn ich das sagen hätte, würde ich Sie sofort sponsern, aber leider müssen wir das im Vorstand besprechen. Wir sind ein zu kleines Unternehmen für sowas... oder.... Wir sind ein zu großes Unternehmen für sowas. (kann man immer bringen) Wir haben schon genug Athleten, die wir sponsern. Ja super, bin begeistert von ihnen, melden Sie sich in ein paar Tagen noch mal. Sie sind zu alt, zu jung, zu dick, zu dünn, zu dumm, zu intelligent,... www.globalchange.at Malik National Geographic, Überarbeitete Taschenbuchausgabe: Piper Verlag GmbH, München Juni 2011, C Verlagsanstalt Tyrolia, Innsbruck 2010 Sponsoring machen wir grundsätzlich Wir haben schon genug Athnicht. ("grundsätzlich" schön betonen) leten, die wir sponsern.

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Spirit & lifestyle edA urv en Ay ss nd e u A bedeu yus t menh et Zusamdeute alt, Veda b et Wiss en. Üb setzt bed erviel w eutet es so ie "W vom L issen eben" Foto: fredredhat - Fotolia.com

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Spirit & lifestyle Ayurveda ist eine Lehre aus der indischen Naturheilkunde. Sie befasst sich mit dem körperlichen und seelischen Gleichgewicht des Menschen. Ayus bedeutet Zusammenhalt, Veda bedeutet Wissen. Übersetzt bedeutet es so viel wie "Wissen vom Leben". Diese Heilkunde versucht die Energien der Natur auf positive Weise zu nutzen. Text: Matthias Grick kaPHa-TyP: ist durch Erde und Wasser geprägt; ist von kräftiger und gedrungener Statur, neigt leicht zu Übergewicht; ist bedächtig und schläft gerne, eher nicht an Sport interessiert. Bei den Ernährungsrichtlinien des Ayurveda spielen die Geschmacksrichtungen eine wichtige Rolle. Es werden sechs verschiedene Qualitäten unterschieden: 1. Süß: anregend auf die Bauchspeicheldrüse, allgemein beruhigend. 2. Sauer: anregend, kräftigt die Magendrüsen, stimuliert am stärksten die Speichelsekretion, stellt zufrieden. 3. Salzig: appetitanregend, beeinflußt den Wasserhaushalt, stabilisierend. 4. Scharf: anregend auf den Stoffwechsel, produziert Wärme, ist reinigend und aktivierend. 5. Bitter: reinigend, stimuliert Leber und Galle, belebt. 6. Herb: zusammenziehend, beruhigt die Schleimhäute, ist trocknend, belebend. GRUnDREGELn DER ERnäHRUnG: o Trinke jeweils 1 Glas Wasser ca. 1/2 Std. vor und nach jeder Mahlzeit. Unter Tags trinke zwischendurch schluckweise heißes Wasser oder Ingwertee. o Iss nur, wenn die vorhergehende Mahlzeit vollständig verdaut ist. (Verdauungszeit ca. 4 bis 6 Std.) Das Essen sollte leicht verdaulich sein und deinem Typ entsprechend gewürzt sein. o Iss nur, wenn Du richtigen Hunger verspürst. o Vermeide Zwischenmahlzeiten. o Achte darauf, viel Obst, Gemüse und Blattsalate zu essen. o Nimm dir genügend Zeit zum Essen und schaffe dir eine angenehme Atmosphäre. o Ayurveda - Gerichte sollen immer frisch zubereitet werden REZEPTvoRScHLäGE: Avocado Suppe: Zutaten: 2 Stück reife Avocados, 50g Mais, 2 EL Ghee, 1 Stück rote Zwiebel(gehackt), 1 EL Zitronensaft, 1 TL gehackter Ingwer, 5 Stück Orangenschalen Streifen 2 Stück Lorbeerblätter, 500 ml Gemüsebrühe Zubereitung : Avocado halbieren und das Fruchtfleisch mit einem Löffel auskratzen. Ghee in einem Topf erhitzen, Ingwer und Zwiebeln darin glasig dünsten. Zitronensaft, Avocado, Mais zufügen und 2 Minuten im Topf verrühren. Brühe zugießen und Orangenschalen sowie Lorbeerblätter zugeben. Bei mittlerer Hitze 15 Minuten köcheln lassen. Lorbeerblätter entfernen und die Suppe schaumig pürieren. Rote Linsen Waffeln mit Mango Chutney: Zutaten: 2EL Limettensaft, 2 Stück Mango, 1 TL Anispulver, 2 Stück Vanilleschote, 3 Stück Eier, 1 EL Zimtpulver, 1TL Backpulver, 3 EL Reismehl, 3 EL Rohrzucker, 100 ml Milch, 500g rote Linsen, 1 EL geröstete Mandelplättchen, 1 Prise Salz, 1 Stück Chilischote Im Mittelpunkt steht immer der Mensch und alles was ihn umgibt, hat Einfluss auf sein Wohlbefinden. Gesundheit fängt deshalb mit dem richtigen Essen an. Um dem Körper alles, was er benötigt, optimal zuzuführen, ist laut Ayurveda nicht nur die Qualität der Nahrung wichtig, sondern auch die Funktionsweise unseres Verdauungssystems. Nach der ayurvedischen Grundphilosophie besteht der Mensch aus den Elementen Feuer, Wasser, Erde, Luft und Raum. Jede, Element sind Funktionen im Körper zugesprochen. So symbolisiert das Element Erde alle festen Bestandteile im Körper, z.B. die Knochen. Das Element Wasser hingegen entspricht allen Körperflüssigkeiten. Die ayurvedische Heilkunst teilt den Menschen selbst in drei Persönlichkeitsgruppen (Doshas) ein: VaTa-TyP: steht für Nervenenergie, für Bewegung und Aktivität; ist durch Luft und Raum bestimmt. Sein Körperbau ist leicht, schmal, sehnig. Er liebt vor allem Ausdauersportarten, handelt und denkt schnell, ist spontan. PITTa-TyP: wird von Feuer und Wasser bestimmt; er hat einen ausgewogenen Körperbau, liebt den Wettkampf, Herausforderungen und Perfektionismus. Zubereitung: Die Linsen mit klarem Wasser zweimal durchwaschen. Anschließend mit heißem Wasser übergießen und 1 Stunde ziehen lassen. Das Wasser abgießen und die Bohnen unter Beigabe der Milch pürieren, bis ein sämiger Teig einsteht. Die Eier trennen, Eigelbe in den Teig geben und die Eiweiße schaumig schlagen. Alle weiteren Zutaten in den Teig geben und gut verrühren. Zum Schluss das Eiweiß unterheben. Waffeleisen einfetten und die Waffeln goldbraun ausbacken. Die Mango schälen und das Fruchtfleisch vom Kern schneiden. Chili halbieren, entkernen und in Streifen schneiden. Mandelplättchen ohne Fett in einer Pfanne anrösten. Jetzt alle Zutaten pürieren.

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nicht nur füR Die Sonne WeltklasSelacht So Athleten! SchaDenfroh Spirit & LIFESTYLE 31 Text: Matthias Grick Endlich ist es wieder soweit! Die heiße Jahreszeit steht vor der Tür. Ideal für den Sonnenanbeter Radfahrer, der sich ja auch zum Überwintern gerne schon in den Süden begibt, um dem kalten Wetter zu entfliehen und seiner Sucht nach Ausfahrten im kurzen Trikot nachgehen zu können. Schluss ist auch endlich das mit roter Schnupfnase Herumrennen und die Verwendung des Zwiebelsystems, beim Anziehen fürs Training. Gebräunte Körper, viel nackte Haut, riesige Eisbecher - um nur einige Schlagwörter für die tollen Dinge der heißen Monate zu nennen. Also, lasst eure verschwitzten Radfahrermuskeln glänzen und seit stolz auf eure Milchschnittenbräune - auf ins Freie! Die Wärme und das Sonnenlicht geben uns viel Kraft und die Lebensfreude hält Einzug in unser aller Alltag. Der Mensch braucht das Sonnenlicht für sein Wohlbefinden und deshalb soll man ruhig sein Sonnenbad genießen, dennoch, so sehr wir die Sonne lieben, so sehr müssen wir auch darauf achten, dass wir sie manchmal meiden. Besonders der geforderte Sportlerkörper sollte nicht noch zusätzlich durchs heiße Sonnenbad geschwächt werden. Jeder kennt dieses Gefühl des ausgelaugt seins, nach einem Tag in der prallen Sonne. Deshalb möchten wir darauf aufmerksam machen, eher ein Schattenplätzchen aufzusuchen, wenn man den Ruhetag am Strand verbringt. Weiters sollte man, und dass gilt nicht nur für Sportler, ständig sprichwörtlich am Wasserhahn hängen. Bei Schweißverlust ist ein isotonisches Getränk oder Apfelsaft zu empfehlen. Auch Salze sollten dem Körper wieder zugegeben werden. Abschließend sei zu sagen, bei empfindlicher Haut unbedingt an den nötigen Lichtschutzfaktor denken, denn ein Sonnenbrand ist nicht nur schädlich für die Haut und krebserregend, sondern saugt sehr viel Energie aus uns heraus. Das Wichtigste noch zum Schluss: Beim Relaxen am See nicht die Lieblingslektüre vergessen. www.omot ion.at Yvonne van Vlerken Triathlon-Weltrekordlerin, Ironman 70.3 Europameisterin 2010 eten: Triathl t ra f ü r b e s ! Ex s tu Auch al Compression Sport Socks · extra starke Kompression · extra perfekte Passform · extra starke Leistung

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SPIRIT & LIFESTYLE Besuch im Kaffeemuseum Text: Matthias Grick fotos: www.kaffeemuseum.at; Edmund Mayr EinE HoMMaGE an diE KaffEEboHnE / TEil3 "Mit den schlechten Vorurteilen Muss endlich aufgeräuMt werden" von Mineralien über Kohlehydrate und Proteine ist alles enthalten. (genaueres auf www.kaffeemuseum.at) Kaffee ist das meist untersuchteste Lebensmittel der Welt und das 21. Jahrhundert ist definitiv das Kaffeejahrhundert. Fakt ist, Kaffee wird überall auf der Welt getrunken und das ist auch gut so, denn die dunkle Flüssigkeit ist keineswegs ungesund, wie oft behauptet wird und jeder der bisher ein schlechtes Gewissen beim Schlürfen einer Tasse hatte, der kann sich nun beim Weiterlesen beruhigt zurücklehnen. "Im Volksmund wird Kaffee ja immer auf das Koffein beschränkt und über all die anderen wunderbaren Inhaltsstoffe wird geschwiegen", beschwert sich Mayr. 1300 Inhaltsstoffe enthält die Bohne, Aufräumen mit alten Vorurteilen, nach Edmund Mayr: Vorurteil Nummer 1: Kaffee entwässert - Eine Tasse Kaffee besteht zu 98 Prozent aus Wasser und nur 2 Prozent des Inhalts macht die Kaffeebohne aus. Wir trinken also einfach ausgedrückt, braunes Wasser, das hahntreibend wirkt und die Verdauung ankurbelt. Vorurteil Nummer 2: Kaffee verursacht Sodbrennen - Wer von Kaffee Sodbrennen bekommt, hat ganz einfach eine zu helle Röstung erwischt, in der noch zu viel Fruchtsäure enthalten ist. In diesem Fall muss man nur zu einer dunkleren Röstung wechseln. Vorurteil Nummer 3: Vom Kaffee kann man nicht schlafen - Kaffee regt in der ersten Phase, nach dem "die KaffeeKirsche ist eine gesunde Pflanze, PunKt" Trinken, das Schlafzentrum an, ist also das perfekte Betthupferl, wenn man so will. (Diese Eigenschaft sollten auch Sportler beachten und zwischen dem Trinken und Beginn der Belastung mindestens eine halbe Stunde verstreichen lassen. Kaffee und Ausdauersport - eine Ideale Symbiose: Kaffee erweitert die Gefäße und es gelangt mehr Sauerstoff ins Blut, sozusagen das beste legale Doping. Sportler sollten laut Mayr also unbedingt die Wirkung des Getränks zu ihren Gunsten nutzen und einige Zeit vor dem Wettkampf zu einer, oder mehreren Tassen greifen. Was für die allgemeine Gesundheit auch nicht uninteressant ist, Kaffee enthält Krebszellen vernichtende Antioxidantien. Kaffeetrinker haben also ein niedrigeres Krebsrisiko. "Also grundsätzlich sind bis zu fünf Tassen am Tag kein Problem für den Körper. Am Bekömmlichsten ist

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Spirit & LIFESTYLE der Espresso, eine dunkle Röstung mit kurzer Kontaktzeit. Am besten ohne Milch, denn je mehr Milch wir zugeben, desto mehr Antioxitantien werden abgebaut" erklärt Mayr. Seiner Zeit führte Edmund Mayr die Marke Faema in Österreich ein und kam dadurch in Kontakt mit dem "iM MuseuM Kann Man ein triKot Von eddy Mercx bewundern" Radsport. Für Faema fuhr damals auch der berühmte Eddy Mercx und so ergab es sich, dass heute noch ein Trikot plus Radkappe der lebenden Radsportlegende im Museum zu bewundern ist. Selbst vom Radsport begeistert, hatte Mayr die Idee, in Österreich ein eigenes Team aufzubauen, welche er aber nach einem kurzen Einblick in die Werbeindustrie des Radsports, wieder verwarf. So beschränkte er sich wieder auf seine Leidenschaft, den Kaffee. Und das war sicher auch gut so. Noch immer bildet Mayr Österreichs beste Barista aus. "Bei der Zubereitung kann man tausende Dinge falsch machen. Schade ist es, dass die meisten Gastronomen "Kaffee und ausdauersPort, eine ideale syMbiose" nicht in eine gute Ausbildung ihrer Baristas investieren. Einen wirklich guten Kaffee bekommt man meiner Meinung nach bei Mc Donald´s, im McCafe, wo auf die Ausbildung der Mitarbeiter geachtet wird. Aber wenn ich unterwegs bin, kritisiere ich meistens niemanden wegen seines schlechten Kaffees, ein Friseur sagt auch nicht den Leuten auf der Straße, welch grausamen Haarschnitt sie haben." www.kaffeemuseum.at

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Text: Gerald Weixelbaumer und nahrungsaufnahme In diesem Zeitfenster (auch Kohlehydratfenster genannt), kann der Körper Kohlehydrate besser aufnehmen und speichern als zu jedem anderen Tageszeitpunkt. Forschungen haben gezeigt, dass das Wiederauffüllen der Kohlenhydratspeicher in den Muskeln direkt nach dem Sport zwei bis drei Mal schneller vonstatten geht als ein paar Stunden später. KohlehyDrataufnahme unmittelBar nach Der Belastung: Die Glykogenresynthese erfolgt in den ersten Stunden nach dem Training am raschesten. Das glykogenaufbauende Enzym Glykogensynthetase ist unmittelbar nach Belastungsende am stärksten aktiviert. Je schneller den Muskel- und Leberzellen Kohlenhydrate zur Verfügung gestellt werden, desto effektiver ist die Glykogeneinlagerung. Diesen Tatsachen entgegen steht die Appetitlosigkeit nach Belastungsende. Daher ist die Aufnahme von schnellem Zucker, das sind Zuckerarten mit einem hohen glykämischen Index (= ein Maß für die Verdauungs- und Resorptionsgeschwindigkeit von Kohlenhydraten z.B. Reis, Karfoffeln, Bananen, Honig, Traubenzucker, Energiegels) in Form von Kohlenhydratlösungen die optimale Variante. Getränke werden am ehesten angenommen. Auch kleine Snacks (siehe oben) sind geeignet. Mengenmäßig wird 1 g Kohlehydrat/ kg Körpergewicht in den ersten 1-2 Stunden nach Belastungsende empfohlen, wobei 70% der zugeführten Kohlenhydrate von Lebensmitteln mit hohem glykämischen Index stammen sollten. Im Interesse der schnellen Regeneration ist die Aufnahme von ballastoffreichen Nahrungsmitteln, welche in der Regel einen niedrigen glykämischen Index aufweisen (= Fruktose, Pfirsich, Apfel, Pflaumen etc.) auf die nächste Hauptmahlzeit (2 Stunden nach Belastungsende) zu verlegen. RegeneRation Science "Zweck der Ernährung ist es, den durch Grundumsatz und Leistungsumsatz (= vermehrter Umsatz aufgrund körperlicher Aktivität) bedingten Energie- und Vitalstoffverbrauch durch eine entsprechende Zufuhr wieder auszugleichen. Bei Athleten hat dieser Ausgleich in besonders ausgeprägtem Maße zu erfolgen, da sportliche Höchstleistungen nur auf einer optimalen Trainings- und Ernährungsbasis realisiert werden können." Die meisten Regenerationsprodukte oder Mahlzeiteneratzprodukte liefern neben Kohlenhydraten auch Proteine. Diese Produkte können die Regeneration nach harten Trainingseinheiten oder Wettkämpfen unterstützen. Regenerationsprodukte findet man vorwiegend in Form von Pulver, die mit Wasser oder Milch zu einem "Shake" angerührt werden können. Zu beachten ist allerdings, dass diese Produkte nicht die normale Mahlzeit ersetzen, sondern die Zeit überbrücken, bis wieder eine normale Mahlzeit verfügbar ist. Direkt nach einer sportlichen Belastung (Training oder Wettkampf) sollte man vorwiegend an die Regeneration denken, denn wenn der Athlet sein Leistungspotenzial voll ausschöpfen will, sind sowohl Quantität und Qualität eines Trainings entscheidend für den Erfolg. Die primären Ziele nach Der sportlichen Belastung sinD: - Flüssigkeitshaushalt wiederherstellen, sowie - Glykogenspeicher und - Muskeleiweiß schnell wieder auffüllen Am besten lassen sich diese drei Forderungen mit einem Regenerationsgetränk erfüllen. Dieses liefert im Idealfall ausreichend Kohlehydrate, Eiweiß und Flüssigkeit für eine optimale Regeneration nach harten Einheiten oder Wettkämpfen. nahrungsaufnahme nach Dem sport: Die entscheidendste Phase für die Regeneration ist 30 - 60 Minuten nach dem Sport. Foto: Walter Pliem

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Studien haben ergeben, dass durch den Sport geschädigte Muskelzellen erfolgreicher repariert und die Kohlehydratspeicher schneller aufgefüllt wurden, wenn direkt nach dem Sport Eiweiß aufgenommen wurde. proteinaufnahme nach Der Belastung: Proteine sind in erster Linie Baustoffe. Für die Energiebereitstellung spielen sie eine untergeordnete Rolle. Die Einbeziehung von Aminosäuren in den Energiestoffwechsel erfolgt erst bei mehrstündigen Langzeitbelastungen (im energetischen Notfall), was durch die Zunahme von Harnstoff und Kreatinin im Serum beobachtbar ist. Im Gegensatz zum großen Fettspeicher oder zum Kohlenhydratspeicher besitzt der Organismus für Proteine keine Reserven/Speicher dieser Art. Alle Proteine, die sich im Organismus befinden, sind funktionelle Proteine, d.h. sie sind Bestandteile der Gewebestrukturen oder gehören Stoffwechselsystemen (Transportsystemen, Hormonsystemen oder Enzymsystemen etc.) an. Im Organismus findet ein ständiger Auf-, Ab- und Umbau von Eiweißstrukturen statt. Bei gesunden Menschen herrscht ein dynamisches Gleichgewicht zwischen Aufbau (Anabolie) und Abbau (Katabolie). Von den essentiellen Aminosäuren sind diese hier besonders wichtig für die Regeneration: Leucin, Valin und Glutamin. Die Berechtigung zur erhöhten Aufnahme von Aminosäuren entsteht durch den größeren Proteinkatabolismus (=Eiweißabbau) im Leistungssport. Nach Wettkampfbelastungen kommt es zu einem über 4-6 Tage anhaltenden Anstieg des Serumharnstoffs. Demzufolge ist die zusätzliche Proteinaufnahme, besonders nach Trainingslagern, Radrundfahrten, Wettkampfserien und Extrembelastungen, von Nutzen für eine komplikationsarme und nicht verzögerte Regeneration. Während bei Kraftsportlern die Aminosäuren im Regenerationszeitraum zum Muskelaufbau genutzt werden, stehen bei Ausdauersportlern die Beeinflussungen der Regeneration von belastungsbedingten Muskelzellstörungen im Vordergrund. Das Entgiftungsprodukt der im Stoffwechsel abgebauten Proteine ist der Harnstoff. Dieser erscheint im Blut, bevor er über die Nieren den Körper verlässt. Werden die unmittelbar nach Belastungen aufgenommenen Kohlenhydrate, welche die Glykogenresynthese beschleunigen, zusätzlich mit einer Proteinaufnahme kombiniert, dann wurden die Glykogendepots schneller aufgefüllt (Ivy et al. 2000). protein/KohlehyDratverhältnis: Es existieren zwar keine eindeutigen wissenschaftlichen Untersuchungen zu diesem Thema, es konnte aber in verschiedenen Trainingsgruppen festgestellt werden, dass ein ProteinKohlehydratverhältnis von 1:4 für das schnelle Auffüllen der Kohlehydratspeicher optimal ist. Eine Vermutung wäre, dass ein höherer Proteingehalt die Glykogeneinlagerung durch die eiweißbedingte Verzögerung der Verdauung bzw. Aufnahme verlangsamt. Also kommt man zu dem Schluss, dass für den unmittelbaren Zeitraum nach der intensiven Belastung (bis 1 h danach) ein Verhältnis von 1:3-1:4, für die Zeit danach (2h danach oder als Abendmahlzeit) ein höherer Proteinanteil von 1:1 oder höher empfehlenswert ist. Man sieht rasch, eine allgemeine Aussage ist nicht möglich, vielmehr müssen die unterschiedlichen Faktoren immer miteinbezogen werden. Zusammenfassung: Bei hohen Trainingsbelastungen ist die Regeneration fast genauso bedeutsam wie das Training selbst. Schwerpunkte der Regenerationsförderung sind sportmethodische, sportmedizinische, physiotherapeutische und ernährungswissenschaftliche Maßnahmen. Das Kompensationstraining hat eine zentrale Rolle für die Wiederherstellung der ermüdeten Muskulatur, die sich durch Kraft- und Ausdauerverlust auszeichnet. Wesentliche unterstützende Maßnahmen sind der Flüssigkeitsausgleich, die rechtzeitige Kohlenhydrat- und Eiweißzufuhr, ebenso die zusätzliche Aufnahme von Vitaminen, Mineralien und weiteren Wirkstoffen. Die Missachtung regenerativer Maßnahmen und die vorzeitige Teilnahme an Wettkämpfen im Regenerationsprozess ist oft die Ursache für Leistungsstagnation oder fördert das Übertraining. Das Kriterium für die erreichte Regeneration ist die möglichst schnelle Wiederherstellung der muskulären Belastbarkeit bzw. die Wiederaufnahme des Trainings. Hier spielen die ersten 60 Minuten nach der Belastung eine zentrale Rolle. Mehr leisten mit aRgi+ Science ARGI+ füllt deine Energiespeicher dank einer idealen Kombination von L-Arginin und einem ausgeklügelten Vitaminkomplex rasch wieder auf. Damit Du schneller wieder durchstarten kannst. Ideal für sportliche Menschen mit hoher Muskelbelastung, ab dem mittleren Alter und bei Stress! Freizeit-, Hobby- und Hochleistungssportler haben eins gemeinsam: Sie sind hohen Belastungen ausgesetzt. Damit der Körper in diesen Situationen nicht schlapp macht, benötigt er zusätzliche Unterstützung von außen. Forever Living Products hat mit FOREVER ARGI+(TM) L-Arginin & Vitaminkomplex ein Produkt auf den Markt gebracht, das die essentielle Aminosäure L-Arginin in großer Menge und idealer Kombination mit Trauben- und Beerenextrakten, Granatapfel sowie den wertvollen Vitaminen C, K2, D3, B6, B12 und Folsäure enthält. Mit ARGI+(TM) L-Arginin & Vitaminkomplex kann man in kurzer Zeit neue Energie tanken. Jetzt bestellen unter www.argi-power.at

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Im test: regeneratIonsText: Manuel Pliem Science getRaenKe Wir haben uns verschiedene, am Markt erhältliche Produkte, angesehen und unsere Eindrücke im nachfolgenden Test zusammengefasst. EiwEiSS/KH VErHälTniS GEScHmacKSricHTunGEn After Sports Drink 1:3 Tropical DextRo eneRgy Protein Recovery 1:2,5 Banane/Vanille Sommerfrucht Schokolade 54,95 EUR (1600g) 1,37 EUR HigH5 Bis auf ein Produkt (Xenofit Competition) enthalten alle getesteten Regenerationsgetränke zusätzlich Proteine. Tipp: Sollte dein Regenerationsgetränk keine Proteine enthalten, können diese im gewünschten Ausmaß beigemengt bzw. erhöht werden. Das bereits erwähnte ProteinKohlehydrat Verhältnis liegt bei den untersuchten Produkten zwischen 1:1,5 (Maxim Recovery Drink) und 1:4 (High5 Energy Source). Preislich konnten wir innerhalb der Regenerationsgetränke große Unterschiede ausmachen. Der Preis pro Portion (wir rechneten hier generell pro 40g Pulver) liegt zwischen EUR 0,82 (Power Bar Recovery) und EUR 1,95 (Sponser Pro Recovery), also eine Differenz von mehr als 130 Prozent. Beim Preisvergleich sollte man aber den Proteinanteil nicht außer Acht lassen, da dieser großen Einfluss hat, hochwertige Proteine sind in der Regel teurer als Kohlenhydrate bzw. Zucker. Hier also unsere Gegenüberstellung: PrEiS (FüllmEnGE) PrEiS Pro 40G BEwErTunG 1,49 EUR (44,5g) für unterwegs + ohne Süßstoff - nur eine Geschmacksrichtung + Kleine Portionsbeutel 1,34 EUR + Große auswahl an Geschmacksrichtungen + ohne Süßstoff Energy Source EiwEiSS/KH VErHälTniS GEScHmacKSricHTunGEn HigH5 Recovery Drink 1:1,5 Erdbeere Schokolade 14,99 EUR (450g) MaxiM 1:4 Zitrone Sommerfrucht 49,95 EUR (1600g) PrEiS (FüllmEnGE) PrEiS Pro 40G BEwErTunG + sehr universell (vorher, während, nachher) + Vorratsdose + ohne Süßstoff 1,25 EUR auf der Verpackung + ohne Süßstoff - Eiweiß/KH Verh. nicht optimal direkt nach der Belastung + Zubereitungshinweis 1,33 EUR

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Science TSCHÜSS SOFA. Das Bergamont Revox Team www.bergamont.de

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Science Recovery EiwEiSS/KH VErHälTniS GEScHmacKSricHTunGEn PoweR BaR Pro Recovery 44/44 1:1 Schokolade sPonseR Recovery Shake 1:3,2 Vanille Banane Schokolade 22,99 EUR (800g) 1,15 EUR sPonseR 1:3,5 Schokolade PrEiS (FüllmEnGE) PrEiS Pro 40G BEwErTunG 24,85 EUR (1210g) 38,99 EUR (800g) 1,95 EUR Geschmack + Preis pro Portion + Preis/leistung + ohne Süßstoff - nur eine Geschmacksrichtung + Schokoladiger 0,82 EUR + Sehr ausführliche Produkt- + Sehr ausführliche Produkt+ sehr hochwertiger - nur eine Geschmacks- nicht optimal direkt nach der Belastung richtung + ohne Süßstoff Eindruck beschreibung - Preis pro Portion + 3 Geschmacksrichtungen + Preis pro Portion + ohne Süßstoff beschreibung Das Fazit DeR testeR: "Kein Test ersetzt den persönlichen Versuch, wie verträglich die unterschiedlichen Produkte für einen selbst sind. Jedenfalls bieten die getesteten Produkte eine breite Palette an anwendungsgebieten und sollten je nach anforderung variert werden." Recovery Drink EiwEiSS/KH VErHälTniS GEScHmacKSricHTunGEn sQUeezy Refresher 1:3 Zitrone UltRa sPoRts Competition Zitrone Grüner apfel Früchtetee 15,20 EUR (670g) 0,91 EUR xenoFit 1:2 Schokolade PrEiS (FüllmEnGE) PrEiS Pro 40G BEwErTunG 10,90 EUR (400g) 20,05 EUR (500g) Kohlehydratverhältnis + Preis pro Portion + ohne Süßstoff - Füllmenge reicht nur für 10 Portionen + universelles Eiweiß/ 1,09 EUR Geschmack + maltotextrin/FructoseVerhältnis - enthält Süßstoff aspartam - Preis pro Portion + Erfrischender 1,60 EUR + 3 Geschmacks+ ohne Süßstoff + Preis pro Portion - ohne Proteine richtungen

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Science sPoRt UnD UMweltBeDingUngen TEXT: Gerald Weixelbaumer Foto: unitypix - Fotolia.com Sportliche Aktivitäten in der freien Natur können durch ungünstige klimatische Bedingungen zusätzlich zu großen Belastungen für den menschlichen Organismus führen. So kann es passieren, dass z.B. durch einen Schlechtwettereinbruch oder durch große Hitze oder hohe Luftfeuchtigkeit während der sportlichen Betätigung die Mechanismen der Temperaturregulation des Organismus völlig versagen und in Folge dessen eine akute Notfallsituation entsteht. Leider werden die Risiken einer intensiven körperlichen Belastung bei ungünstigen klimatischen Bedingungen oft unterschätzt. Zahlreiche Erstversorgungen bei einem Marathonlauf ist eines von vielen Beispielen. Im Folgenden wird auf physiologische Mechanismen zur Temperaturregulation und Adaption und auf mögliche Risiken von Sportausübung bei Hitze, Kälte, hoher Luftfeuchtigkeit etc. eingegangen.

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Science temperaturregulation Der Mensch gehört zu jenen Lebewesen, die ihre Körpertemperatur mit minimalen tageszeitlichen und zyklischen Schwankungen, unabhängig von äußeren Temperaturveränderungen, konstant halten können. Die Regulation dieser fixen Körperkerntemperatur von 36,5 - 37,5° erfolgt im Hypothalamus (=wichtigstes Steuerzentrum des vegetativen Nervensystems). Aufgrund von Informationen der Temperaturrezeptoren zentral (Gehirn, Rückenmark, Bauchhöhle, Muskulatur) und peripher (an der Haut; Kälte- und Wärmesensoren) gelegen. Unsere Indifferenzaußentemperatur beträgt 31-36°C. Möglichkeiten des Körpers zur Temperaturerhöhung sind gegeben durch Steigerung des metabolischen Umsatzes im Sinne von Bewegung, Zittern oder auch hormonell, bzw. andererseits über Strahlung, Konvektion und Konduktion. Wärmeabgabe ist durch Verdunstung, Strahlung, Konvektion und Konduktion möglich. Metabolisch (= stoffwechselbedingt): ca. 75% unseres Energieumsatzes wird als Wärme frei. Der Ruheenergieumsatz eines Erwachsenen von etwa 1700 kcal/d kann hormonell erhöht werden. Zittern kann die Wärmeproduktion um 50-100% steigern, negativ beeinflussbar durch Glykogenverarmung und Alkohol. Strahlung: Übertragung der Wärmeenergie durch elektromagnetische Wellen (z.B. durch die infraroten Wellen des Sonnenlichts). Verdunstung: Wärmeabgabe durch Verdampfen von Wasser. Dieses geschieht einerseits durch insensible Verluste über Haut und Atemwege, unabhängig von der Temperatur, andererseits Drüsen z.B. Schweißdrüsen. Pro Liter Schweiß, der auf der Haut verdampft, wird dem Körper eine Wärmemenge von ca. 580 kcal entzogen. Verdunstung macht in Ruhe ca. 25% des Wärmeverlustes aus. Konvektion: Transport von Wärmeenergie durch strömende Flüssigkeiten (Blut) oder Gase (Atemgase, Luft, Wind) entsprechend 12% des Wärmeverlustes. Konduktion: Wärmeübertragung durch direkten Kontakt zu einem anderen festen Körper - macht ca. 3% des Wärmeverlustes aus. Die Körperkerntemperatur kann zusätzlich durch verminderte oder vermehrte Durchblutung der Haut, wettergemäße Kleidung, Ortsveränderungen, Nahrung und Flüssigkeitsaufnahme beeinflusst werden. hitZe unD hitZeaDaption In Ruhe nimmt die Strahlung den größten Teil der Wärmeabgabe ein. Während der körperlichen Belastung gewinnt die Wärmeabgabe durch die Verdunstung von Schweiß immer größere Bedeutung für die Temperaturregulation. Mit steigenden Temperaturen (nahe Hauttemperatur) und steigender FEuCHTIGKEIT WüRdE SIE BEREITS BEI 39,5°C LIEGEN. Ähnliche steady-state (= Gleichgewicht zw. Bildung und Abbau) Körpertemperaturen würden sich ergeben, wenn die Belastungsintensität (bei gleichen Umweltbedigungen) von 65 auf 90% angehoben wird (Armstrong et al. 1992). Zur besseren Abschätzung des aktuellen Temperaturriskols ist die WBGT (wet-bulb-globe-temperature) Angabe eine gute Hilfe. veränDerung unter Belastung Eine Vielzahl von Einflüssen, wie Temperatur, Feuchte, Wind, Belastungsintensität, Bekleidung oder die Möglichkeit zu trinken, beeinflussen die Homöostase des Organismus. Fotos: by-studio - Fotolia.com; GOL - Fotolia.com duRCH dEN ERHöHTEN ENERGIEuMSATZ WäHRENd EINER BELASTuNG KOMMT ES BEI EINEM duRCHSCHNITTLICHEN WIRKuNGSGRAd vON 25% Zu ENORMER WäRMEBILduNG. Letztendlich führen Hyperthermie und/ oder Dehydration zu teilweise gravierenden Störungen. Unter Hyperthermie stellt sich der Stoffwechsel zunehmend auf anaerobe Energiegewinnung um, was die Glykogenreserven stark beansprucht und die Leistungsfähigkeit herabsetzt. Als weitere Anpassungsreaktion des Organismus kommt es zu einer Vasodilatation (=Erweiterung) der Hautgefäße und somit einer Flüssigkeitsverschiebung in die Peripherie. Dieser relative Flüssigkeitsverlust und der echte Verlust über Schweiß nach außen, führen zu einer Dehydrataion von bis zu 10% während einer körperlichen Belastung. Unabhängig von der Körpertemperatur bedeutet dies eine Leistungseinbuße im Ausdauerbereich. Kraftleistungen scheinen hingegen zumindest bis zu einem Verlust von 5% nicht beeinträchtigt zu sein (Murray 2001) anpassung an hitZe Zur Gewöhnung an hohe Außentemperaturen, insbesondere bei hoher Dieser relative Flüssigkeitsverlust und der echte Verlust über Schweiß nach außen, führen zu einer Dehydrataion von bis zu 10% während einer körperlichen Belastung. Unabhängig von der Körpertemperatur bedeutet dies eine Leistungseinbuße im Ausdauerbereich. Luftfeuchtigkeit (> 70%) reicht aber auch die Verdunstung zur entsprechenden Wärmeabgabe nicht mehr aus. Die Gefahr einer Überhitzung steigt. BEI 25°C LuFTTEMpERATuR uNd 20% LuFTFEuCHTIGKEIT WüRdE dIE STEAdy-STATE-KöRpERTEMpERATuR BEI GEGEBENER BELASTuNG 38,5°C BETRAGEN. BEI 90% LuFT-

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Science auch Kohlenhydrate (ideal in einer <10%igen Lösung) zugeführt werden müssen. Der Natriumchlorid Verlust durch den Schweiß wird üblicherweise mit normaler Diät problemlos kompensiert. Erst bei Belastungen über 4 Stunden in heißer Umgebung ist eine zusätzliche Natriumchlorid Gabe über Getränke erforderlich (ACSM 1996, Armstrong et al. 1998). Es sollte bei längerer geplanter Belastung bereits vor dem Start mit dem Flüssigkeitsausgleich und dem Auffüllen der Speicher begonnen werden. Während der körperlichen Belastung sollten dann im aBstand von 15 min. immer ca. 200ml kühle Flüssigkeit nachgetrunken Werden, Unabhängig davon, ob ein subjektives Durstgefühl aufkommt oder nicht. Der individuelle Flüssigkeitsbedarf lässt sich aus "Flüssigkeitsverlust = Gewichtsverlust, korrigiert um die etwaige Flüssigkeitszufuhr" errechnen (Latzka et al. 1999). Als Kriterium für einen ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt kann die Urinfarbe verwendet werden, die allerdings bei rascher Rehydratation mit reinem Wasser fälschlich schnell wieder eine helle Farbe zeigen kann. Weitere Fehlerquellen, die beachtet werden müssen, sind Veränderungen durch Medikamente, Vitaminpärparate, Nahrungsmittel oder auch Krankheiten. Bei Hitze in Kombination mit hoher Luftfeuchtigkeit sollte körperliche Aktivität überhaupt vermieden werden. Auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr und locker sitzende, helle Bekleidung, welche die Aufnahme der Sonnen-Strahlungsenergie vermindert, ist bei sportlicher Betätigung in heißen Klimata besonders zu achten. Luftschadstoffe Eine Reihe von in der Luft mehr oder weniger vorhandenen Stoffen können die Leistungsfähigkeit alleine oder in Kombination mit anderen beeinträchtigen. Dies sind CO, NO2, SO2 oder feste kleine Partikel. Ein sehr viel diskutierter und wahrscheinlich der wichtigste Schadstoff ist das Ozon. Erdnah entsteht Ozon durch eine photochemische Reaktion von Kohlenwasserstoffen mit Stickoxiden, also Smogelementen. Das Einatmen von ozonhaltiger Luft führt in Abhängigkeit von der Konzentration, des Atemminutenvolumens und der Dauer der Exposition, also der Gesamtmenge an Ozon, zu lokalen Entzündungsreaktionen (Adams et al. 1983). Diese sind in Ruhe an der Nasenschleimhaut, bei körperlicher Aktivität zunehmend an den Schleimhäuten der unteren Atemwege zu finden. Seit Sommer 2003 gibt es neue Richtwerte für die Ozonbelastung in Österreich. Literaturangaben: Adams WC, Schlegele ES (1983) Ozone and high ventilation effects on pulmonary function and endurence performance. J Applied Physiol 55: 505-812 American college of sports medicine (1996) Excercise and fluid replacement. Med Scie Sport Exerc 28 (1): I-VII Armstrong LE, Maresh (1998) Effects of training, enviroment, and host factors on the sweating response to exercise. Int J Sports Med 19: 103-105 Latzka WA, Montain SJ (1999) Water and electrolyte requirements for exercise. Clin Sports Med 18 (3): 513-524 Murray R (2001) Regulation of fluid balance and temperature during exercise in the heat. Young AM (1996) Human cold acclimatization. Belastungen in hoch intensiven Bereichen mit einer Dauer von 30-60 min zeigen ohne jegliche Anzeichen einer Hitzeerkrankung maximale Körpertemperaturanstiege bis zu 40,5°C! Luftfeuchtigkeit, ist eine regelmäßige Belastung von über ca. 14 Tagen in diesem Klima erforderlich. Die erste physiologische Anpassungsreaktion an das veränderte Klima zeigt das Blutplasma, welches nach ca. 5 Tagen eine Erhöhung von 3-27% aufweist (Armstrong et al. 1991). Die Plasmazunahme geht mit einer Abnahme der Herzfrequenz um 15-25% einher. In weiterer Folge kommt es zu Zunahme der Schweißmenge bei gleichzeitiger Abnahme des Natriumchlorid-(=Kochsalz) Gehalts. Letztendlich führt die Abnahme der Körperkerntemperatur zu einer verbesserten Leistungsfähigkeit. Von besonderer Bedeutung bei körperliche Belastung in Hitze ist natürlich eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, wobei bei Belastungen über einer Stunde nicht nur Wasser, sondern Fon +49 (0) 26 24 - 952 94 88 Römerberg 2 · D-56203 Höhr-Grenzhausen I n d i v i d u a l S p o r t S w e a r w w w. A C T O N - S P O R T S . d e Das gibt´s s! nur bei un Bikewear von ACTON® Innovative, individuelle Impulse im Wunschdesign! Sie bestehen die Etappe. Wir den Härtetest an Ihre Kleidung. Windschnittig und auf Wunsch extrem auffällig (im Wunschdesign) trägt die ACTON Bikewear Sie ins Ziel. In Position wenn Sie startklar sind. Wie eine zweite Haut. Und auf Wunsch individuell "tätowiert" unsere ACTON i3 Kollektion. Rasant bergab. Aber bitte stylisch. Wieviel Style darf´s denn sein? Das bestimmen nur Sie - für die ACTON Downhill Kollektion. trikot-konfig TE ST EN SIE UN SE RE N NE UE N KO NF IGU RA TO R! u ra to r. d e

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Aus der Radsportszene Wie du siehst, sind schon einige Orte Österreichs infiziert. Unsere PremiUmhändler aUf einen Blick: Die RAD.SPORT.SZeNe LANDkARTe Unsere rad.sPorT.sZene Premiumhändler: Tonis Pro shoP Bahnhofstrasse 2 6365 Kirchberg in Tirol Zweirad Janger Kirchgasse 4 8112 Gratwein radwelT michi knoPf Hauptstraße 1 7210 Mattersburg resch ginner Fabrikstraße 16a 3300 Amstetten marTins BikeshoP Unkenberg 22 5091 Unken radsPorT illmaier Kärntnerstraße 251 8700 Leoben Tom's radhaUs Nordbahnstraße 19c 2136 Laa / Thaya eine auflistung aller händler findest du online unter www.radsportszene.at grimmingsPorT Nr. 327 8983 Bad Mitterndorf Bike shoP Joe kreUZer Badner Straße 49 2540 Bad Vöslau sPorT kaiser Betriebspark 3 4451 St. Ulrich ferd.Vasold Ausseerstrasse 5 8940 Liezen BikesTaTion sTore Wolfgangerstraße 28 4820 Bad Ischl radsPorT fischerlehner Kubinstraße 13 4240 Freistadt Bike ToTal radsPorT holZer Nr. 286 8224 Kaindorf sPorT scherZ Herrengasse 27 8942 Wörschach eine auflistung aller händler findest du online unter www.radsportszene.at Jetzt partnerhändler werden: matthias.grick@radsportszene.at sowie bei intersport-händlern in ganz Österreich

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Aus der Radsportszene Fotos: TYROLIA Verlag iNSiDeR TOuReN iN ÖSTeRReich Radfahren, ob am Mountainbike oder am Straßenrad, hat in Österreich in den letzten Jahren immer stärker an Beliebtheit gewonnen. An schönen Tagen bevölkern unzählige Radsportbegeisterte Österreichs Straßen und finden hier ideale Bedingungen vor. Einsteiger trainieren ihre Kondition und ihr Können auf leichten und flacheren Touren in den malerischen Tälern, ambitionierte Radsportler suchen die Herausforderung auf den zahlreichen gut ausgebauten Bergstraßen, die nicht selten über einen berühmten Alpenpass führen. Das einzige Problem: Bei regelmäßigen Ausfahrten gehen einem unter Umständen schön langsam irgendwann die Touren in der näheren Umgebung aus. Um Langeweile & Eintönigkeit zu vermeiden, empfehlen wir auch hin und wieder über den Tellerrand zu sehen (bzw. zu fahren) und neue Touren auszuprobieren. Willi Hofer, selbst seit vielen Jahren passionierter Rennradfahrer, hat sich diesem Problem angenommen und beschreibt in seinem Buch "Tirol - Rennradparadies im Herz der Alpen" erstmalig fast lückenlos sein persönliches Rennrad-Paradies mit rund 100 Touren und unzähligen Insider-Tipps. Wir haben uns den Tourenführer vorab angesehen und werden euch exklusiv in einer zweiteiligen Serie jene Rennradtouren vorstellen, die uns sofort ins Auge gestochen sind. InsIder-route # 1: Kaunerberg, tIroL - "eIne der schönsten bergetappen zur pILLerhöhe" Zwei Kilometer südlich von Landeck führt links von der Reschenpass-Bundesstraße eine der schönsten Bergetappen zur Pillerhöhe. Die Durchschnittssteigungen der Auffahrten von der Bundesstraße nach Eichholz und von Fließ zur Pillerhöhe betragen knackige zehn Prozent. Hundert Höhenmeter gehen bei der Abfahrt von Eichholz nach Fließ dann wieder verloren. Zur kurzen Verschnaufpause lockt hier das Café-Restaurant "Gachenblick" im Naturparkhaus Kaunergrat auf der Pillerhöhe mit seiner schönen Sonnenterrasse und der traumhaften Aussicht auf das obere Inntal zur Einkehr. Die Abfahrt über den Kaunerberg ist abschnittsweise sehr steil, und für ungeübte Fahrer ist ein hohes Maß an Konzentration gefordert. Von Prutz aus geht es weiter auf der verkehrsarmen Straße westlich des Inns über Entbruck bis zur Pontlatzbrücke und von dort nur noch bergab und flach auf der Reschenpass-Bundesstraße B180 zurück nach Landeck. Du bist auf den Geschmack gekommen und möchtest die Route gerne abfahren? Den genauen Routenverlauf findest du auf www.radsportszene.at startpunKt: im Zentrum von Landeck auf der Innbrücke anfahrt zum startpunKt: Innsbruck - Landeck 77 km/50 min: auf der A12 Richtung Bregenz, Ausfahrt Zams, anschließend der Beschilderung nach Landeck folgen, nach der ersten Innbrücke beim Kreisverkehr die zweite Ausfahrt nehmen, der Straße leicht bergauf folgen bis zur zweiten Innbrücke etappenzIeLe: Landeck | Fließ | Pillerhöhe | Kauns | Prutz | Entbruck | Landeck

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DIE STRECKE am 22. Juli wird die österreichische mtB elite, ab den Junioren, in laßnitzhöhe um den staatsmeistertitel und das begehrte rot-Weiß-rote meistertrikot kämpfen. die veranstalter vom rc laßnitzhöhe, rund um streckenchef richard gantner, verbrachten die vergangenen monate damit, den vorhandenen kurs zu verbessern und zauberten einige neue passagen in den Wald. nach vielen stunden der arbeit sind die trails nun bereit, unter die reifen genommen zu werden. rad. sport.sZene teamrider matthias grick schnappte sich einige schnelle kollegen vom lrv steiermark, um einen tag lang den kurs intensiv zu besichtigen. 2 | sofort geht es in richtung neuer streckenteil. matthias grick bei der anfahrt zu "on the edge" cross coUnTry Öm rIchard gantner vom veranstaLtercLub rc LassnItzhöhe über den Kurs: die Start/Ziel Wiese passieren und eine Runde auch nicht zu lange ist. So werden die Zuseher das Renngeschehen immer im Überblick behalten und die Action hautnah miterleben können." Aus der Radsportszene Wir haben uns für euch die Strecke vorab angesehen Wir haben alles daran gesetzt, die Strecke für heuer etwas "flowiger", aber auch technischer zu gestalten. Das ist uns glaube ich mit den neuen Abschnitten, "Rollercoaster" und "On The Edge" bestens gelungen. Zusammen mit den altbewährten Abschnitten wie "Wurzelhorror" oder "Lustkiller" haben wir nun alles was das Bikerherz begehrt. Wichtig war es uns, dass die Fahrer 2 mal pro Runde 1 | Die Streckentester auf der Start-Ziel Wiese, Markus Preiss (RC Birkfeld), Andreas Fuchs (Team Protek), Roland Gantner (RC Laßnitzhöhe) und Matthias Grick (Team RAD. SPORT.SZENE Ausseerland) dentlich schwung mitnehmen, bevor es zurück auf die start/Ziel Wiese geht. hier befindet sich die erste Feedzone. 3 | nun geht's gleich richtig zur sache. "on the edge" beginnt mit einem steilen, schmalen und knackigen anstieg, der jeden Fahrfehler mit absteigen bestraft. ein vorgeschmack auf einen kurs, bei dem es null Zeit zum ausrasten gibt. (Bei nässe wird der Waldboden zu einer schmierigen rutschpartie) 4 | "on the edge" mündet nach dem up sofort rasant in den downhill. nach der steilen einfahrt heißt es sofort hart anbremsen und sich in eine rechtskehre werfen. danach kann man riskieren und es ordentlich laufen lassen, doch der grat zwischen ideallinie und abflug ist hier wortwörtlich sehr schmal. Für verbremser ist hier kein platz. 5 | im Wespentrial muss man mit einer sauberen linie or- 6 |Wer durchschnaufen möchte ist aber fehl am platz, jetzt wartet der berühmt berüchtigte lustkiller auf die teilnehmer. diese steile und steinige Wand, die sich vor den Fahrern aufstellt, gilt es mit voller muskelkraft zu bewältigen. der kurs führt Fotos: RC Laßnitzhöhe

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Aus der Radsportszene danach über den "Jägersteig" wieder tief in den Wald. Bergauf, wie bergab geht es in richtung "halfpipe", bevor der längste anstieg zum höchsten punkt der strecke führt. die Bergspezialisten kommen hier, wie auf den meisten teilen den Wald zurück zu start/Ziel. durchgerüttelt und ausgelaugt wird man dem namen "Wurdes kurses, wieder voll auf ihre kosten. über einen schotterweg geht es zur lahö höhe, wo die zweite Feedzone wartet. 9 | im rennen hat man keine Zeit, um es sich im Wald bequem zu machen. 10 | mit einem höllentempo nimmt man die letzte abfahrt in angriff. Brutal über Wurzeln, in Zentimeterarbeit an Bäumen vorbei und fast im freien Fall über die " puntigamer hausbierkante" geht es kreuz und quer durch 7 | Jetzt folgt ein trail, der vom Flow seinesgleichen sucht. im neu gebauten "rollercoaster" warten schnelle kurven, kompressionen und sprünge, man darf sich darauf freuen. 8 | kurz kann man es rollen lassen, um beim darauffolgenden "Bauernhofanstieg" wieder alle kräfte mobilisieren zu können. zelhorror", für die letzte abfahrt seine Berechtigung geben. nun ist mit letzter kraft eine runde geschafft, auf in die nächsten.

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races 2 Be 27.-28.07.2012 Aus der Radsportszene m³ montafon austrian championship 11.-12.08.2012 flachau Bike night Nur die Flachau Bike Night bietet eine Kombination aus Nachtrennen, spannendem Rundkurs, einzigartigem Rennmodus und herausfordernden Downhillpassagen auf der weltberühmten Hermann Maier Strecke. Garniert mit cooler Partystimmung und tausenden Zuschauern ist sie einzigartig. Die Flachau Bike-Night ist offen für alle Teilnehmer über 18 Jahre und die Anmeldung kann ab sofort online durchgeführt werden. www.bike-night.at Der M³ 2012 bietet für jeden Geschmack ein umfassendes Programm, dies zeigt auch die Zwischenbilanz in den Anmeldezahlen, denn im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen die Organisatoren eine Zunahme von 43 Prozent. Offensichtlich kann der M3 mit seinen drei unterschiedlichen Streckenprofilen (M³ EXTREM: 120 km, 4.200 hm; M² ANSPRUCHSVOLL:65 km, 2.400 hm; M1 SPORTLICH: 26 km, 970 hm) überzeugen. Zudem werden 2012 die Österreichischen Marathon-Meister gekürt. 14.07.2012 Mit über 4.000 Teilnehmern aus 37 Nationen ist die Salzkammergut Trophy der größte MTB Marathon Österreichs. Neben der Extremdistanz mit 211 Kilometern und unglaublichen 7.000 Höhenmetern gibt es für alle Leistungsklassen kürzere Distanzen zwischen 22 und 119 Kilometern. 01.09.2012 gaishorn Xtreme duathlon Der Duathlon der besonderen Art geht am 1. September in Gaishorn am See über die Bühne. Einzeln oder im 2er Team sind die Mountainbikestrecke zur Mödlingerhütte und die Laufstrecke auf den Spielkogel (1731m) zu bezwingen. Es winken tolle Sachpreise und vor allem ein gemütlicher Nachmittag auf der Mödlingerhütte. Auf die Zuschauer wartet der bewährte Programm-Mix, der das Wochenende in Bad Goisern zum unvergesslichen Fest für Biker werden lässt: Festzelt, Hubschrauberrundflüge, Einrad-Downhill, ASVÖ SCOTT Junior-Trophy, eine Expo und vieles mehr. die lange schleife durch die unesco Welterberegion hallstattdachsteinsalzkammergut zählt zu den imposantesten marathonstrecken europas. www.x-treme-bergduathlon.at www.trophy.at Fotos: tvB Flachau, montafon tourismus, mtB club montafon, erwin haiden salzkammergut Trophy

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Aus der Radsportszene Volksbank rad challenge beflügelt ereits zum vierten Mal veranstalten die Volksbanken heuer die Rad Challenge um in ganz Österreich ein sportliches Zeichen zu setzen. gung die Seele baumeln zu lassen. Es wird nicht nur Platz geboten sich auszutauschen oder zu stärken, sondern auch um ein Bad in der Zuschauermenge zu nehmen. Die Homepage www.radchallenge.at informiert über die aktuellen Veranstaltungstermine und schon 24 Stunden nach dem Rennen sind Ergebnislisten einsehbar und können downgeloadet werden. Die Volksbank Rad Challenge ist eine Eventreihe der besonderen Art. Hier wird man gefordert, unterhalten und belohnt. Spannende Rennen in Verbindung mit der einzigartigen Natur Österreichs beflügeln jeden und lässt Menschen immer wieder über sich hinaus wachsen. Die Volksbank Rad Challenge hat sich zu einer der größten Breitensportinitiativen des Landes entwickelt. Das Programm umfasst sowohl Straßen- als auch Mountainbike-Rennen und beinhaltet unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Von anspruchsvollen Höhendifferenzen über verschiedene Distanzen bis zum entspannten Radtag für die ganze Familie - hier ist für jeden etwas dabei. Tausende von Radsportbegeisterten, vom ambitionierten Amateur bis zum relaxten Hobbysportler, sind Jahr für Jahr mit Begeisterung dabei. Begleitet von der wunderschönen Kulisse Österreichs genießt man mit Herz und Seele die Faszination des Radsports. Der positive Gesundheitseffekt ist nicht außer Acht zu lassen und motiviert jung und alt. Aber nicht nur für den aktiven Teilnehmer ist diese Veranstaltung reizvoll, auch für die Unterhaltung der Zuseher ist stets gesorgt. So wird bei jedem Rad Challenge-Event im Rahmen eines attraktiven Gewinnspiels neben anderen Preisen ein KTM Bike gleich direkt vor Ort verlost. Bei einzelnen Veranstaltungen hat der aktive Sportler die Möglichkeit im Rad Challenge -Areal nach der Anstren- ein auszug der Termine für 2012: 13.-14. Juli: 24-h Biken für den klimaschutz kaindorf 10. August: city mtB challenge in Waidhofen ad Ybbs 10.-11. August: alpe adria cup in hermagor 15. August: radkriterium rankweil 26. August: trans vorarlberg triathlon 2. September: sauwald marathon 7. Oktober: anninger trophy in gaaden bei Wien www.challengetour.at Fotos: volksbank radchallenge

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mTB sZene news schladming Aus der Radsportszene lakata auf rang zwei bei alpentour cross country weltcup #3, nove mesto (cZe) aufholjagd von alex gehbauer "Ich bin noch nicht in der Form, in der ich sein könnte, aber für die Europameisterschaft zeigt die Formkurve nach oben" Der Lienzer konnte die Alpentour bisher zweimal gewinnen, muss sich 2012 "nur" mit Platz 2 hinter dem Tschechen Kristian Hynek zufrieden geben. In Anbetracht der starken Besetzung aber wieder einer solide Leistung von Österreichs Nr.1 im Marathonsport. In der Sportklasse 2, 3 und 4 gab es mit Martin Feichtegger, Reini Woisetschläger und Erich Pross jeweils einen Österreichischen Sieger. Nach Problemen am Start musste Alex Gehbauer das Feld von ganz hinten aufrollen, und wie er es aufrollte. Am Ende belegte er noch Rang 3! Beim Eliterennen der Herren wurden Uwe Hochenwarter und Alban Lakata in einen Massensturz am Start verwickelt. Charly Markt kam diesem aus und wurde im brutalen Rennen 43ter. Um den Sieg kämpften Burry Stander, Ralph Näf, Nino Schurter, Marko Aurelio Fontana und Jaroslav Kulhavy. Stander bllieb am längsten am Duo Schurter-Kulhavy dran. Schurter attackierte im letzten Anstieg und siegte. Viel Glück im Unglück hatte Lisi Osl. Nach einem Sturz inklusive Helmbruch, blieb die Tirolerin weitgehend unverletzt und wurde 25te. Top Resultat für Lisa Mitterbauer auf Rang 8 bei den U23 Mädls. 6.-9. Juni 2012 Trans germany geismayr 4. bei der Trans germany cross country weltcup #4, la Bresse (fra) markt bester Österreicher mTB liga austria Von Anfang an fuhr Alex Gehbauer an diesem Tag in einer anderen Liga. Karl Markt konnte das hohe Tempo des jungen Kärntners nicht halten, musste auch den Ukrainer Sergei Rysenko noch ziehen lassen und belegte Rang 3. "Ich bin zufrieden, mehr war heute für mich nicht drinnen", so der Tiroler im Ziel. www.radsportszene.at Fotos: regina stanger, gehbauer graz/stattegg Der Vorarlberger zeigte auf allen vier Etappen konstant starke Leistungen und klassiert sich mitten in der Welt-ELITE. Der Sieg geht zum dritten Mal in Serie an den amtierenden Marathon Weltmeister, Christoph Sauser von Specialized Racing (SUI). Platz zwei der Gesamtwertung, mit nur einer Minute Rückstand, als auch die Bergwertung und das Grüne Trikot ging an David George (RSA) vom Redbank Team 360life (11:21.29,3). Thomas Dietsch (FRA) vom Team Bulls rundete das Podium als Dritter ab (11:23.46,7). Bei den Herren landete Karl Markt als bester Österreicher auf Rang 33 und hat nun das Olympiaticket in der Tasche. An der Spitze gab es einen spannenden Kampf zwischen Julien Absalon, Jaroslav Kulhavy und Ralph Näf. Absalon durfte seinen zweiten Weltcupsieg in dieser Saison feiern, dahinter der Weltmeister Kulhavy und Dritter Näf. Bei den Damen platzierte sich eine zufriedene Lisi Osl auf Rang 11. Der Sieg geht an die norwegische Bike Queen Gunn Rita Dahle Flesja. Erneut war Alex Gehbauer in der U23 eine Klasse für sich. Mit einem Start Ziel Sieg ist er nun alleiniger Führender in der Weltcup Gesamtwertung der U23 Fahrer.

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Aus der Radsportszene Die Heim WM wirft ihre Schatten voraus: rad.sPorT.sZene lesen und ViP Tickets für die wm gewinnen SPORT.SZENE Leser, 2x2 WM Pässe gewinnen. Und so funktioniert´s: Einfach ein Bild von euch beim Lesen der RAD. SPORT.SZENE machen und auf unserer Facebook-Seite (facebook.com/RAD. SPORT.SZENE) posten. Die kreativsten Bilder gewinnen. Für den Sieger gibt es zusätzlich das "Starter" Jersey aus der brandneuen Zimtstern Bike Kollektion. Mehr Infos über Zimtsterns neuen Bike Stuff gibt es auf unserer Homepage. mayer mit internationelen erfolgen SalzburgerLand Austria 2012 Von 31. August bis 9. September ist Saalfelden-Leogang Austragungsort der UCI Mountainbike und Trial Weltmeisterschaften. Schon vorweg könnt ihr, als RAD. gewinne eines von 2 vIpticketsets sowie das zimtstern starter Jersey Michael Mayer (Team Inn-Bike) macht derzeit mit internationalen Erfolgen in der Juniorenklasse auf sich aufmerksam. Mit seinem Top10 Platz beim Weltcup in Houffalize sowie mehreren Top Resultaten gilt Mayer aktuelle als eine der größten Nachwuchshoffnungen Österreichs. Trans Alpin 30 » Serie Bike www.deuter.com Offizieller Ausrüster des Verbands der Deutschen Berg- und Skiführer

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Aus der Radsportszene Österreich ist welTmeisTer in einer Ballsportart text: matthias grick; Fotos: rc höchst

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Aus der Radsportszene Hill Bill. Der MTB-Helm. Du achtest auf den Trail, Hill Bill auf deinen Kopf. Im Fußball unrealistisch, im Radball die pure Realität. Seit November vergangenen Jahres dürfen sich die Österreicher Patrick Schnetzer und Dietmar Schneider WELTMEISTER nennen. Im japanischen Kagoshima wurde die Schweiz mit einem 3:4 abgefertigt und Schnetzer (Jahrgang 1993) ist zum Drüberstreuen, seit diesem Zeitpunkt auch "jüngster Weltmeister der Radsportgeschichte". Wenig bekannt ist die Randsportart Radball hierzulande, dennoch hat sie eine lange Tradition. Die Athleten sind wahre Akrobaten auf dem Bike und scheinen Eins zu sein, mit ihrem Gerät. Gleichgewicht halten, blitzschnell reagieren, präzise Spielzüge ausführen und dabei noch den Überblick behalten, nur einige Voraussetzungen für diesen Sport. In Österreich am Populärsten ist das Ballspielen mit dem Fahrrad in Vorarlberg. Von dort, und zwar aus Muntlix kommt auch unser "jüngster Weltmeister". Patrick Schnetzer ist erst 18 Jahre alt, besucht aktuell die HAK Feldkirch und ist nebenbei einer der besten Radballer die es zurzeit gibt. Zusammen mit Partner Dietmar Schneider gewinnt er Turnier um Turnier und möchte natürlich auch diesen November seinen WM-Titel verteidigen. Im Interview gibt er sich bescheiden und erklärt, dass es ohne sein Umfeld nie soweit gekommen wäre. Steckbrief Patrick Schnetzer Wohnort: Muntlix (Vorarlberg) Alter: 18 Ausbildung: HAK Feldkirch Verein: RC Höchst Teampartner: Dietmar Schneider "MeineM Partner DietMar habe ich sehr viel zu verDanken" 300g www.abus.com

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Aus der Radsportszene Zufällig begleitete Patrick einmal einen Bekannten zum RadballTraining und beim Zusehen packte auch ihn sofort die Begeisterung für diesen Sport. Nach und nach wurde das Vorhaben Radball immer ernster. Zufälle gibt es aber auch in dieser Sportart nicht und so musste der junge Mann konsequent und fleißig an sich arbeiten, bis sich die ersten Erfolge einschlichen. Einen großen Teil dieses Erfolges verdankt Patrick seinem Umfeld, wie er immer wieder betont. Seine Familie steht stets hinter ihm und seinen Eltern ist kein Weg zu weit, um ihn bei internationalen Turnieren zu betreuen, oder ihn zum Training zu bringen. Trainiert wird 3-mal pro Woche zusammen mit Partner Dietmar Schneider (Jahrgang 74) und dem Trainerteam vom RC Höchst. Durch seinen älteren Partner lernt Patrick immer wieder dazu und nur durch ihn, wurde ihm das Spielen bei internationalen Turnieren möglich. Auch privat sind die beiden befreundet und Patrick erklärt, dass die Zusammenarbeit wirklich noch nie ein Problem gewesen sei und man sich perfekt ergänzt. Viel Zeit investiert Patrick auch in Mentaltraining, welches seiner Meinung nach viel zur Topleistung beiträgt. Nur so kann er auch Rückschläge wieder schnell wegstecken. Mit solchen Rückschlägen begann auch die vergangene Saison und es war nicht im Geringsten daran zu denken, dass man Weltmeister wird. Als sich Daniel ein paar Tage vor der ÖM auch noch den Mittelfinger brach, stand die Qualifikation für die WM schon auf der Kippe, doch unter Schmerzen stand Patrick dann doch auf der Spielfläche und das Duo Schnetzer/Schneider wurde mit der Quali belohnt. Der WM-Titel war dann die unglaubliche Krönung dazu und eine Belohnung für die harte Arbeit. Vom 2. bis 4. November findet die WM dieses Jahr in Aschaffenburg (Deutschland) statt, wo die beiden Vorarlberger natürlich alles auf eine Titelverteidigung setzen. Wer sich für diese außergewöhnliche Sportart interessiert, hat auch einige Anlaufstellen in Österreich. Der Weltmeister empfiehlt Höchst, Dornbirn oder Sulz in Vorarlberg, das Radsportzentrum Deutschlandsberg in der Steiermark, oder St. Pölten und Schwechat für die Niederösterreicher. Die wichtigsten RaDball Regeln auf einen blick: Das Spielfeld ist wie beim Kunstradsport international genormt: 14 Meter lang und 11 Meter breit. Es ist von einer 30cm hohen Schrägbande eingefasst. Die Mannschaft besteht aus zwei Spielern: Torwart und Feldspieler, wobei auch der Torhüter im Feld spielen darf und umgekehrt. Die Spielzeit beträgt zweimal sieben Minuten. Der Ball hat Kugelform, ist aus Stoff gefertigt und hat einen Durchmesser von 17-18cm und muss ein Gewicht zwischen 500 und 600gr. haben. Seine Geschwindigkeit erreicht bei Freischlägen bis zu 70km/h. Das Tor ist 2 Meter hoch und ebenso breit. Gespielt wird der Ball durch Schläge mit dem Rad und dem Körper, allerdings ohne Benutzung von Händen und Füßen es sei denn die Hände bleiben am Lenker und die Füße auf den Pedalen. Kopfbälle sind gestattet. Im Strafraum, dem mit einer durchzogenen Linie von 2 Meter Radius gekennzeichneten Halbkreis vor dem Tor, darf sich jeweils nur ein Spieler der verteidigenden und angreifenden Mannschaft befinden. Der Torwart darf in seinem Strafraum auch die Hände zur Ballabwehr benutzen. Ein 4 Meter Strafstoß wird verhängt, bei Vergehen im eigenen Strafraum bzw. bei groben Regelverstößen, außerhalb des Strafraums. Andere Regelübertretungen außerhalb des Strafraums werden mit Freischlägen geahndet. Bei Ausball wird das Spiel nach Unterbrechung einen Meter von der "Ausstelle" und der Bande entfernt mit einem "Anschlag" fortgesetzt. "Ecken", verursacht wie im Fußball durch den Verteidiger, werden von einem fixierten Punkt (2 Meter von der verlängerten Torauslinie und 4 Meter von der Tormitte) geschlagen. Bei Bodenberührung während des Spiels mit Fuß oder Körper, ist der betreffende Sportler erst wieder spielberechtigt, wenn er die Toraußenlinie des eigenen Gehäuses überquert hat. (Quelle: radball.at) "Mentale stärke ist Die voraussetzung für erfolg"

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must haves 1|DeuteR attack 20 Mit herausnehmbarem Rückenprotektor. Dieser Rucksack hat den Beschützerinstinkt! Der TÜVgeprüfte Protektor aus flexiblem SC 1-Schaum hilft im Fall eines Sturzes Verletzungen zu mildern oder zu vermeiden. Wird der Protektor nicht gebraucht, kann er herausgenommen werden - und schon ist der Attack ein ganz normaler Bikerucksack für ganz normale Abenteuer. Nicht zuletzt glänzt er zudem mit Halterungen für Bein- und Armschoner und dem geräumigen Organisationsund Werkzeugfach. VkP: 160,00 EUR* Spirit & Lifestyle 2|PolaR tRainingscomPuteR RcX5 touR De fRance eDition Sieger tragen Gelb. Träumst du vom Gelben Trikot? Mit der GPSfähigen Special Edition des RCX5 Tour de France Trainingscomputers kommst du deinem Herzenswunsch näher. Mit seinem schlanken Design, dem individuellen konfigurierbaren Display und den persönlichen Ausdauerprogrammen trainierst du wie ein Profi der Tour de France. Die streng limitierte RCX5 Tour de France ist nur für kurze Zeit im Handel erhältlich. VkP: 339,95 EUR* 3|RaD.sPoRt.sZene heaDbanD by Ziwi WERBUNG Must Have für alle, die beim Sport Wert auf den Stylefaktor legen. Das Original RAD.SPORT.SZENE Headband ist aber nicht nur der Hingucker schlechthin, das praktische Kopfband aus Viskose und Elastan, Made in Tirol, ist der perfekte Begleiter bei sportlicher Betätigung jeglicher Art. Oder einfach als modische Kopfbedeckung zum Freizeitoutfit. Erhältlich im RAD.SPORT.SZENE Shop unter www.radsportszene.at/shop sowie bei ausgesuchten Partnerhändlern. VkP: 24,95 EUR* *unverb. empf. Richtpreis Ab diesem Sommer NEU: fleckalmtrail 7 Kilometer, ca. 1.000 höhenmeter

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Überraschungen bei der Alpentour Trophy Neben einem der hochkarätigsten Starterfelder in der Geschichte der Alpentour hatte das Etappenrennen rund um Schladming auch einige Überraschungen zu bieten: #1 Der GesAmTsieG GehT An KrisTiAn hyneK Aus der Radsportszene "Das schönste für einen jungen Athleten ist es, wenn einem jene Fahrer Ihren Respekt aussprechen, die man bewundert." Der Tscheche spricht vom "größten Erfolg in meiner Karriere. Die Alpentour Trophy ist eines der wichtigsten MTB-Etappenrennen der Welt und bringt viele UCI-Punkte." Hynek zählt nun zu den Favoriten für die Marathon EM in Tschechien am 17. Juni. #3 Der ersT 21-jähriGe hermAnn PernsTeiner WirD Auf zWei eTAPPen besTer ÖsTerreicher "Nach einer katastrophalen ersten Nacht mit wenig Schlaf stand ich am Start der ersten Etappe. Im Laufe des Rennens arbeitete ich mich immer weiter nach vorne und konnte auf Platz 10 ins Ziel fahren. Mein Ziel deutlich übertroffen und dennoch wusste ich, dass mehr drinnen ist, wenn ich von Anfang an das Tempo mitgehen kann. Als ich am zweiten Tag beim Bergzeitfahren dann völlig leer auf der Schafalm ankam und ich einige Minuten später erfuhr, dass ich das Zeitfahren auf Platz 5 beendete und damit noch bester Österreicher war, wusste ich, dass ich mein Vorhaben einen Top 15 Platz zu erreichen, deutlich übertreffen könnte. Tag drei: Während des ersten langen Anstiegs hinauf zu Türlwandhütte ging ich volles Risiko, ich musste alles am Limit fahren, um in der Verfolgergruppe hinter dem Griechen Periklis zu bleiben. Ich landete auf Platz 7, war im Ziel völlig leer und blickte etwas besorgt auf den letzten Tag, vor allem weil meine Beine am Abend unglaublich schmerzten. Auf Gesamtplatz 7 in der Gesamtwertung und mit dem Willen, diesen bis aufs letzte zu verteidigen, stand ich bei strahlendem Sonnenschein am Start der letzten Etappe. Am ersten Anstieg hatte ich an diesem Tag große Mühe die Attacken der Gegner mitzugehen. Dennoch biss ich mich wieder in der Verfolgergruppe fest. Als es dann in den Berg hineinging wurde das Tempo ordentlich angezogen. Doch je länger der Anstieg dauerte, desto besser kam ich in Fahrt. Nach einer Abfahrt in der ich nichts riskierte, kam ich zum zweiten Mal als bester Österreicher und als fünfter ins Ziel. Ich beendete die Alpentour auf Platz 7 und habe meine Erwartungen bei weitem übertroffen. Noch wichtiger als die Platzierung ist mir aber die Erkenntnis, an der Marathon Weltspitze mit meinen erst 21 Jahren mitfahren zu können. Und das Schönste für einen jungen Athleten ist es, wenn einem jene Fahrer Ihren Respekt aussprechen, die man bewundert!" #2 Der Grieche PeriKlis isT Auf Den leTzTen beiDen eTAPPen unschlAGbAr Ilias Periklis attackiert auf der legendären Etappe hinauf zur Türlwand und baut seinen Vorsprung auf die Verfolgergruppe auf über 3 Minuten aus. Auch am Tag vier geht der Etappensieg an den griechischen Straßenund MTB Staatsmeister. Fotos: Regina Stanger, Björn Weichbold

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Abus Teamhelm Tec Tical Pro - EUR 149,90 www.radsportszene.at/shop neu: Teamshop WhyTe Team edition 8,7 kg - EUR 3.990 AcTOn Teamtrikot EUR 49,90 OuTWeT shirt Protego EUR 54,90 Fotos: Walter Pliem, Regina Stanger, Björn Weichbold TeAm rAD.sPOrT.szene Ausseerland Wm sTArT isT fixierT Manuel belegt auf der Ronda Piccola hinter Daniel Geismayr und Hans Becking Platz drei. Hermann fährt lange Zeit in der Spitzengruppe und wird trotz Bremsdefekt und Problemen mit der Schaltung Gesamtvierter auf der Ronda Grande. Mit dem 13. Gesamtrang beim UCI C1 Rennen in Graz/Stattegg und als drittbester U23 Fahrer sollte die Qualifikation zur Heim WM in Saalfelden fix sein. "Es freut mich besonders, dass es heuer auch im XC sehr gut läuft" PODesTPlATz in riVA Manuel holt zwei Etappensiege bei der Valama Terra Magica in Kroaien. Gerald gewinnt Challenge Rennen in Griffen und wird 5. in Kleinzell auf der Medium Distanz. zWei eTAPPensieGe in KrOATien, sieG in Griffen powered by: neuer Teampartner: INDIVIDUAL SPORTSWEAR

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Olympiacountdown Teil3 Schon am 28. Juli starten für die Straßenfahrer die olympischen Radbewerbe und somit ist dies der finale Countdown für London 2012. In 20 Bewerben am Rad, werden Männer und Frauen um die Medaillen und um einen Eintrag in die olympischen Geschichtsbücher kämpfen. Radbewerbe sind seit den Spielen der Neuzeit ein fixer Bestandteil im Programm, jedoch gäbe es noch einige Disziplinen, die einen Olympiastatus mehr als verdient hätten. (zum Beispiel MTB Marathon!) Die olympische Radgeschichte begann logischerweise mit dem Straßenrennen, da sich die Radfahrer erst allmählich ins Gelände wagten. Straßenfahrer Martin Gaber recherchierte deshalb, wie sich seine Sportart im Laufe der vielen Olympiaden entwickelt hat. Fotos: MacX - Fotolia.com

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Olympiacountdown Teil3 Wie war das damals eigentlich? Die Geschichte des Straßenradsports bei den Olympischen Spielen Text: Martin Gaber egonnen hat die Geschichte der Olympischen Spiele schon 776 v. Chr. mit den Spielen der Antike. Wobei es Sportwettkämpfe in Olympia gab, die bis ins 11. Jahrhundert v.Chr. zurückreichen. 393 n.Chr. verebbte dann die Traditon dieser Spiele. Ob die Daten allerdings exakt stimmen, ist, wie bei den meisten Daten der Antike, fraglich. Klar ist aber, dass das, was wir heute oft als "Olympiade" bezeichnen, eigentlich nicht die Spiele selber sind, sondern der vierjährige Abstand zwischen diesen. Allerdings hatte das damals natürlich noch überhaupt nichts mit Radsport zu tun, womit wir die Spiele der Antike außen vor lassen können. Man mag bedenken, dass es die ersten von Muskelkraft betriebenen Fahrzeuge erst im 17. Jahrhundert - wohlgemerkt nach Christus - gab. Erst Karl Drais entwickelte 1817 in Mannheim das erste Laufrad und das erste Rad mit Pedalantrieb gab es in den 1860er Jahren. Also konzentrieren wir uns auf die Spiele der Neuzeit, denn da hatte der Radsport von Anfang an ein Wörtchen mitzureden. Diese finden seit 1896 (Athen) statt, Initiator damals war der Franzose Pierre de Coubertin und es wurden in sechs Bewerben, auf Bahn und Straße, Medaillen vergeben. Zur besseren Organisation der Spiele wurde damals auch noch das IOC (Int. Olympische Komitee) gegründet. Die darauf folgenden Spiele von 1900 und 1904 waren schlichtweg Flops. Sie fanden im Rahmen der Weltaus- stellungen in Paris bzw. St. Louis statt und zogen sich über mehrere Monate hin; von der Öffentlichkeit kaum beachtet. 1906 kehrten die Spiele - gegen den Willen des IOC, das für eine Rotation der Austragungsorte war - wieder nach Athen zurück. Sie wurden aber nur als "Zwischenspiele" bezeichnet und nie offiziell anerkannt. Ab 1908 (London) wurde die Olympiade wieder im Vierjahresrhythmus ausgetragen und nur durch die beiden Weltkriege unterbrochen. Mit den Spielen der Neuzeit begann auch die Geschichte des Straßenrennens der Herren bei Olympia. Dieses gewann vor 116 Jahren der Grieche Aristidis Konstantinidis, ausgetragen auf der Strecke von Athen nach Marathon und zurück (insgesamt 87km). Gerüchten zufolge soll er auf dem Rückweg nach Athen zweimal eine Panne gehabt haben und sich dann das Fahrrad eines Zuschauers ausgeliehen haben, um die letzten Kilometer zurückzulegen. Nach einigen Unterbrechungen - dafür gab es beispielsweise 1912 ein Einzelzeitfahren über 300 (!) Kilometer - stand das Straßenrennen seit 1948 wieder bei jeder Olympiade auf dem Programm. Bis 1992 waren bei Olympia nur Amateure zugelassen und erst seit Atlanta 1996 dürfen auch Profis um Gold wetteifern. Zweimal konnte übrigens noch kein Straßenfahrer bei Olympia siegen. Der Spanier Samuel Sanchez, Sieger von Peking, wäre 2012 der erste, dem dies gelingen könnte. Angesichts der Strecke in London, ist aber eher die Sprintergarde im Vorteil. Deshalb besteht auch aus österreichischer Sicht, ein Funken Hoffnung auf eine Olympiamedaille, da wir mit Bernhard Eisel einen Weltklasse Sprinter in unseren Reihen haben. Die Olympiasieger von 1896 in Athen 1986 wurde in Athen ein 12h Radrennen und ein Einzelzeitfahren über 333 1/3 Meter ausgetragen. Mit von der Partie damals beim 12-StundenRennen waren außerdem noch 5 Griechen, welche allesamt aufgaben. Der Tapferste nach knapp 10 Stunden, die anderen schon nach etwa 3 Stunden. Beim 333 1/3 Zeitfahren konnte sich ein Grieche den 2. Platz sichern. Griechenland hatte 1895 in Neu-Pahleron eigens dafür eine Zementbahn errichtet. Die Austragung erfolgte nur einmal, 13 Teilnehmer aus 5 Ländern starteten. www.retrolympics.de Adolf Schmal aus Wien, der den Engländer Keeping um nur 354 Meter auf den 2. Rang verwies und in 12h auf 314,997 km kam.

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Olympiacountdown Teil3 Osl, GehbAuer unD mArKT VerTreTen ÖsTerreich bei Den OlymPischen sPielen in lOnDOn. "Heiß umkämpft, wild umstritten, liegen für Österreichs Cross Country Fahrer nur drei Olympiatickets inmitten" Nachdem Lisi Osl bei den Damen sowieso schon Fixstarterin ist, gab es bei den Herren noch einen heißen Kampf, bis hin zum Stichtag. Nun ist es gewiss, für Österreich fahren Karl Markt und Alexander Gehbauer nach London. Konnte Markt bei fast allen Rennen unter Beweis stellen, wer die Nummer 1 im Lande ist, war es ein harter Fight um das begehrte Ticket Nummer 2. Während Christoph Soukup verletzungs- und krankheitsbedingt seine Chancen streichen musste, schnappte U23 Fahrer Alex Gehbauer seinem Kärntner Landsmann, Uwe Hochenwarter, den Startplatz vor der Nase weg. Knapper hätte diese Entscheidung allerdings kaum ausfallen können, was wieder einmal für die enorme Dichte im heimischen Bikesport spricht. TicKeT in Der TAsche lisi osl (li.), karl markt (oben re.) und alex gehbauer (unten re.) vertreten Österreich in london. Auch in unseren DeuTschsPrAchiGen nAchbArlänDern Während in Österreich schon mit letzten Kräften ums Olympiaticket gefahren wurde, geht es etwa in der Schweiz noch enger zu und der Kampf um die Tickets erforderte von den Fahrern schon in den Qualifikationsbewerben eine absolute Topform. Schon vorselektioniert für die Spiele wurde Nino Schurter im vergangenen September, doch für alle anderen Schweizer, von denen einem spontan schon mehr als eine Hand voll einfallen, die im Weltcup unter die ersten Fünf fahren können, war die Quali offen bis zum Schluss. Swiss Olympic hat nun folgende Fahrer und Fahrerrinnen für London nominiert: Ralph Näf, Florian Vogel, Katrin Leumann und Esther Süss. Von den drei Fahrern, die ebenfalls die Kriterien erfüllt hätten (Christoph Sauser, Lukas Flückiger und Fabian Giger), wird Fabian Giger als Ersatzfahrer mitgenommen. Bei den Damen waren es nur Süss und Leumann, die die Qualinormen erfüllt haben. Alle diese Namen werden wohl ein Wörtchen um die Medaillen mitreden können. Alles Gute in die Schweiz! Bei unseren deutschen Nachbarn gibt es mit Manuel Frumic, Moritz Milatz, Sabine Spitz und Adelheid Morath, auch gleich vier große Medaillenhoffnungen, die schon fix nominiert sind. Die Entscheidung, wer als dritter Herr nach London mitfährt, fällt zwischen Wolfram Kurschat, Jochen Käß und Markus Schulte-Lünzum erst nach Redaktionsschluss. Auch viel Glück nach Deutschland! Zwei Quotenplätze hat Österreich in der olympischen Triathlondistanz. Bei den Herren ergatterte der Salzburger Andreas Giglmayer, bei den Damen die Kärntnerin, Lisa Perterer den Startplatz. Fotos: Gehbauer; Manuel Schlüter; EGO Promotion; MacX - Fotolia.com; Lisa Perterer hArTer KAmPf PerTerer unD GiGlmAyr im TriAThlOn Am sTArT

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EIN JAHR VOLLER RAD.SPORT.SZENE DAS RADSPORT & LIFESTYLE MAGAZIN JULI/AUGUST 2012 | 3,20 EUR beste Rad.Sport.S bert im Interv d ro zene iew AUSGABE 07 ChRISTIN TEST: REGENERA A PERChTOLD TIONSGETRäN kE LONDON 2012 SZENE.AkTUELL Jetzt Gehbauer Brothers Alex un llen 190001 0161 22 Jahresabo 5 AusGAben Jahresabo PLUS + rAD.sPOrT.szene Team Trikot 5 AusGAben EUR 14,90 Kostenloser Versand!* EUR 49,90 Kostenloser Versand!* Das Abo startet mit der nächsten Ausgabe und beinhaltet 5 Ausgaben. Wenn dir das "RAD.SPORT.SZENE" Magazin nicht gefällt, kannst du nach dem ersten Bezugsjahr jederzeit kündigen. Das nicht genutzte Guthaben wird dir zurückerstattet. *Österreich inkl. Versandkosten, andere Länder zzgl. Versandkosten von 12 EUR. Zahlungsmöglichkeiten: Erlagschein (+ EUR3), Paypal, Vorauskasse. www.radsportszene.at/abo Jetzt bestellen unter

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