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Content:
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DAS RADSPORT & LIFESTYLE MAGAZIN MÄRZ/APRIL 2012 | 3,20 EUR HÖHENTRAINING Wie, Wann, Wie oft? LONDON 2012 Olympia Countdown VON 2 AUF 4 RÄDER Ein Radsportler mit Benzin im Blut JAROSLAV KULHAVY Jetzt auch fürs ipad im App Store erhältlich! MENSCH ODER MASCHINE?

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STARTE 2012 VOLL DURCH Unser CONWAY Team hat es 2011 wieder einmal bewiesen: mit unseren Q-Modellen bekommt ihr kompromisslose Qualität. STARTE 2012 VOLL DUR MIT CONWAY! MIT CONWAY Überzeugt Euch selbst in unseren CONWAY Test-Centern: www.conway-bikes.de Unser CONWAY Team hat es 2011 wieder einmal bewiese mit unseren Q-Modellen bekommt ihr kompromisslose Quali Überzeugt Euch selbst in unseren CONWAY Test-Centern: www.conw www.conway-bikes.de Hermann Hartje KG, Telefon 04251/811-500, e-Mail info@conway-bikes.de

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Vorwort Georg Preidler fährt ab 2012 für das Professional Continental Team "Team Type1 Sanofi" . Zu den Erfolgen des jungen Radsportlers zählen unter anderem der 1. Platz der Tschibo-Cup U23 Wertung, der 1. Platz bei den Österreichischen Bergmeisterschaften in der Kategorie U23 sowie der 2. Platz in der Elite Klasse. h irus hat dic P.S.: Der V n? Dann lle auch befa ine Story - ähl uns de erz rne n diese ge wir werde zene beorts der Radsp n auch wen ten. Aber rich nd gar ganz u dir etwas s es uns efällt - las nicht g wissen! NEU 2012: RENNRAD BERICHTERSTATTUNG Mit dem 1. Jänner hat somit die Saison 2012 offiziell begonnen! Nach vielen langen Ausdauereinheiten auf der Loipe, auf Tourenskiern und unzähligen Stunden am Ergometer, konnte ich nebenbei auch noch ein bisschen Zeit finden, um für die RAD.SPORT.SZENE zu berichten und um selbst darin zu schmökern. Meine Meinung: Ein tolles Magazin, das seit neuem auch über Straßenradsport berichtet. Spannende Berichte über Renn- und Hobbysport. Für jeden das passende dabei. Auch ich werde für euch alle paar Wochen einen Bericht online stellen. Über meine kommenden Rennen, mein Training und natürlich nicht zu vergessen, über die Ernährung eines Profisportlers. Unterstützung bekomme ich vom RadTeam Tirol Fahrer Martin Gaber. Er wird Euch über die Tschibo - TopRadliga und kleinere Rennen in Österreich, Deutschland und Italien berichten. In der aktuellen Ausgabe könnt Ihr unter anderem einen Artikel über Mountainbike vs. Rennrad finden. Eine sehr interessante Gegenüberstellung der beiden Sportarten und darüber, was der runde Tritt der Mountainbiker mit dem Toursieg von Cadel Evens zu tun hat. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen der aktuellen Ausgabe und schöne Stunden am Rad! Georg Preidler Foto: Georg Preidler IMPRESSUM: Erscheinungsort: Bad Mitterndorf; Herausgeber und Medieninhaber (Verleger): Verein proRAD; Geschäftsführung: Manuel Pliem, Walter Pliem, Thomas Hofer, Hauptstraße 14, 8983 Bad Mitterndorf, www.radsportszene.at, magazin@radsportszene.at Redaktionelle Leitung: Maria Kumric (maria.kumric@radsportszene.at), Matthias Grick (matthias.grick@radsportszene.at) Manuel Pliem (manuel.pliem@radsportszene.at); Redaktionelle Mitarbeit: Helmut Fuchs, Robert Rassinger, Martin Gaber, Gerald Weixelbaumer Grafik/Illustration: Maria Kanzler, Manuel Pliem; Anzeigen: Manuel Pliem; Fotos: Walter Pliem, Sportograf, Fotolia.de, RedBull Photofiles; Aboservice: Gerald Burgsteiner (abo@radsportszene.at); Händlerbetreuung: Matthias Grick (matthias.grick@radsportszene.at); Haftungsausschluss: Die Autoren übernehmen keinerlei Gewähr für Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen die Autoren, welche durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden sind grundsätzlich ausgeschlossen, sofern seitens der Autoren kein nachweislich vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden vorliegt. Titelblatt: Michal ?ervený mtbs.cz DIE NÄCHSTE AUSGABE DER RAD.SPORT.SZENE ERSCHEINT AM 1. MAI 2012 Inzwischen findest Du laufend RAD.SPORT.SZENE News auf unserer Homepage unter www.radsportszene.at

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Outline 6 BMX-Weltrekord für den Highest Air AMAZING PICS AROUND CYCLING CRACKZ 8 Jaroslav Kulhavy Mensch oder Maschine? Der Ausnahmesportler im Interview. SPIRIT & LIFESTYLE 14 Bike Mode Trends HÖHENTRAINING Sportlich = Stylisch? Wir zeigen euch einige Anregungen. 16 Zwischen Wahsinn und Genie "In den letzten Jahren habe ich im Winter in einer Höhle, in einem Zelt oder in günstigen Mietwohnungen auf den Kanaren gelebt", sagt "Bergradler" Stefan Hiene. 20 Kaffee Des Radsportlers liebstes Genussmittel 22 Ein Radsportler mit Benzin im Blut Von zwei auf vier Räder, wir besuchten Ex-Radprofi Martin Fischerlehner bei der Jännerralley. SCIENCE 26 Höhentraining Wundermittel oder Modeerscheinung? Der Stand der Wissenschaft. 29 Die Entwicklung eines Fahrradsattels Das revolutionäre Monolink System. Wie ein Fahrradsattel entwicklet wird. 32 Wie funktioniert ein E-Bike? Oder anders gesagt: Wie werden müde Wadeln in wahre Gipfelstürmer verwandelt? Der Eurobike Award Sieger im "Portait". VON 2 AUF 4 RÄDER AUS DER RADSPORTSZENE: 35 Wie die Radsportszene überwintert hat Chrsitina Perchtold, Alban Lakata, Daniel Geismayr, Martin Gaber, Verena Krenslehner, Roman Rametsteiner und Andreas Fuchs über ihre Saisonvorbereitung. 40 Races to be Wir präsentieren euch eine bunte Mischung an Top-Veranstaltungen mit garnatiertem Gänsehaut-Feeling! 41 Radsport = Radsport! Oder doch nicht? Die Unterschiede zwischen Mountainbikeund Rennradsport. 52 London 2012: Der Olympia Countdown Nationaltrainer Christoph Peprnicek mit einer Vorschau. BMX Racer Hannes Slavik über seinen Sport sowie Karl Markt im Gespräch über die XC Strecke.

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WIE DIE RADSPORTSZENE ÜBERWINTERT HAT Outline DAS NEUE ÖSTERREICHISCHE MTB TEAM: "TEAM RAD.SPORT.SZENE AUSSEERLAND" RAW POWER: EIN EXPERIMENT IN FORM EINES SELBTVERSUCHS WIE FUNKTIONIERT EIN E-BIKE? Fotos: Icarusart Fotolia.com; olly - Fotolia.com; Galyna Andrushko - Fotolia.com; Robert FÜRST und Rene SIEGL; Michal ?ervený mtbs.cz; Ralf Tornow; Peter Atkins; Yoom JAROSLAV KULHAVY

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Amazing Pics around Cycling

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Amazing Pics around Cycling CENTRAL PARK, NEW YORK: Foto: redbull photofiles, Mark Losey Im Juni 2008 schaffte die amerikanische BMX-Legende Kevin Robinson mit diesem Sprung einen Eintrag ins Buch der Rekorde. Er katapultierte sich im Central Park, vor der Skyline New Yorks in Höhen, die zuvor kein Mensch mit dem BMX-Bike erreicht hatte.Höhe: 27 feet über der Rampe, das entspricht rund 8,23m. Die Zuseher und wir staunen... BMX-Weltrekord für den Highest Air

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Crackz

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Crackz MENSCH ODER MASCHINE? TEXT & INTERVIEW: Maria Kumric | : Michal ?ervený mtbs.cz MIT SEINEN 189 CM UND EINEM RENNGEWICHT VON 75 KG ZÄHLT JAROSLAV KULHAVY NICHT GERADE ZU DEN LEICHTGEWICHTEN IN DER BIKESZENE UND DENNOCH STELLT ER IN DER VERGANGENEN SAISON DIE RADSPORTWELT AUF DEN KOPF UND GEWINNT RENNEN FÜR RENNEN. DARUNTER AUCH DAS WICHTIGSTE: SEIT DEM DARF SICH KULHAVY ALS CROSS COUNTRY WELTMEISTER FEIERN LASSEN UND IST NICHT MEHR JÄGER, SONDERN GEJAGTER. DER SYMPATHISCHE UND LUSTIGE TSCHECHE SPRICHT MIT UNS UNTER ANDEREM ÜBER DEN GEWICHTS-MYTHOS, DIE ENTWICKLUNG IN DER CROSS COUNTRY SZENE, UND EINEN MÖGLICHEN WECHSEL AUF DIE STRASSE.

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Crackz Jaroslav, herzlichen Dank, dass du dir Zeit genommen hast! Zuerst einmal Gratulation zur letzten Saison, deine Erfolge sind wirklich beeindruckend. V.a. die Weltmeisterschaft ist ja für dich einmalig verlaufen. War der Sieg bei der Weltmeisterschaft dein bisher schönster? Ja, absolut. Der Sieg bei der Weltmeisterschaft war bisher mein schönster. Ich wollte unbedingt das heißbegehrte Regenbogen-Trikot haben, das war immer schon ein großer Traum von mir. Aber gleich danach kommt auch schon der Sieg in meiner Heimat in Nove Mesto. Dort war einfach eine unglaubliche Atmosphäre und meine Familie und sehr viele Freunde waren dort und haben mich angefeuert. Hast du bereits realisiert, dass du mittlerweile nicht nur mehr "Kulhavy das Talent", sondern "Kulhavy der Weltmeister" bist, den jeder besiegen möchte? I denke, dass mich auch bereits in der letzten Saison jeder besiegen wollte. Der einzige Unterschied: Ich werde, durch das Regenbogentrikot für jeden bereits von sehr weit weg erkennbar sein. Das macht die Sache für mich etwas schwieriger. Außerdem denke ich, dass jeder meinen Erfolg der letzten Saison wiederholen möchte. Kannst du dich an all deine bisherigen Siege erinnern? Ja, ich erinnere mich an alle. Radfahren im Sinne des Spitzensports ist nicht so populär wie beispielsweise Fußball oder Eishockey. Das Biken ist bei uns in Tschechien viel mehr ein Breitensport. Es gibt ja auch sehr viele Hobby-MarathonBewerbe an den Wochenenden, bei denen immer tausende von Sportlern am Start stehen. Man könnte sagen, dass Radsport eine Massensportart ist. Aber, das mediale Interesse ist eben sehr gering, darum ist es auch bei meiner Vorbereitung eher auf Ausdauer. War Radfahren schon immer ein wichtiger Bestandteil deines Lebens? Wie war dein erster Kontakt mit einem Fahrrad? Als ich klein war, habe ich viele verschiedene Sportarten probiert, wie zum Beispiel Schwimmen, Basketball oder Karate. Außerdem habe ich während meiner Kindheit gemeinsam mit "Ich kann jedes Rennen gewinnen." für Sponsoren eher uninteressant in Radsportler wie mich zu investieren. Was sind deine Stärken/Schwächen? Meine Stärke ist, dass ich jedes Rennen gewinnen kann und eine gute Form die ganze Saison über halten kann. Eine meiner Schwächen ist vor allem mein schlechtes Englisch. Ich habe gelesen, dass es - um überhaupt bei der Tour de France mitfahren können - notwendig ist, 30.000 km pro Jahr zu trainieren, und das 5 Jahre lang. Wie viele Stunden trainierst du pro Jahr und wie viele Jahre hast du benötigt um auf diesem Niveau fahren zu können? Das Thema Trainingsumfang ist sehr komplex. Jeder Mensch ist individuell und benötigt sein eigenes Training. Ich persönlich trainiere ca. 1.000 Stunden pro Jahr. Die meisten Cross Country Fahrer trainieren weniger Stunden, aber ich fokussiere mich meinen Freunden, unseren Heimatort mit dem BMX-Rad unsicher gemacht. Wir haben versucht die verschiedensten Hürden zu überwinden dabei gab es auch unzählige Stürze, die heute noch ihre Spuren auf meinem Körper hinterlassen. Nach diesem Lebensabschnitt bekam ich mein erstes Cross Country Rad und schon war ich im Rennzirkus zu finden. "MEIN ERSTES RAD WAR PINK." Radfahren ist in Tschechien ja sehr populär. Bist du ein Nationalheld? Ich denke nicht, dass ich ein Held bin. Aber sicher unterstützen mich sehr viele Menschen bei Heim-Rennen. Es sind immer sehr viele Zuseher, die die Rennen mit großer Begeisterung verfolgen. Wirst du auf der Straße erkannt? Nicht sehr oft, aber es kommt auf alle Fälle häufiger vor als noch vor einem Jahr. Ich bin nicht so berühmt wie zum Beispiel tschechische Fußballoder Ice Hockeyspieler. Und wie sieht es mit Sponsoren aus? Ist es für Radfahrer in Tschechien einfach, Unterstützung zu finden? Nein, leider ist das nicht sehr einfach. "ICH SPIELE MIT MEINEM GEWICHT, JE NACHDEM WIE ES FÜR DAS JEWEILIGE RENNEN PASST." Wie alt warst du als du dein erstes Rad bekommen hast und was für ein Rad war das genau? Ich war 10 Jahre alt und bekam ein pinkes Reta Hot-Rock. Es war ein Hardtail mit einer Sachs 3000. Zwei

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Crackz Monate nachdem ich es bekommen habe, verpasste ich ihm einen renntauglichen Lack. Manchmal ergeben sich gefährliche Situationen während eines XC Rennen. Hattest du jemals während eines Rennens Angst? Nein, also Angst hat während einem Rennen keinen Platz. Ich versuche, mich voll und ganz auf das Rennen zu konzentrieren und an nichts anderes zu denken. Anders ergeht es mir jedoch während dem Training, da habe ich schon mehr Angst. Auf der Straße ist es wesentlich gefährlicher als während eines Rennens. Tschechische Autofahrer sind manchmal verrückt. Denkst du dennoch, dass Ängste wichtig sind, um seine eigenen Grenzen abschätzen zu können? Ja, klar. Ein gewisses Maß an Angst ist wichtig. Wenn jemand keinen Respekt vor seinen eigenen Grenzen hat, kann das ein böses Ende nehmen. Aus der Szene hört man, dass die Cross Country Kurse immer schwieriger werden. Stimmst du dem zu? Ja, dem stimme ich voll und ganz zu. Aber für mich ist das eine logische Antwort auf die Weiterentwicklung im Bereich der Technik. - Quasi ein natürlicher Schritt in die Zukunft. Die Technik und die Fahrräder werden immer besser, also müssen auch die Strecken härter und schwieriger werden. Dein Rad ist ein 29er, Fully - ziemlich schwer soviel ich weiß. Was sind die Vorteile von deinem Bike? Es ist eine unglaubliche Maschine, extrem schnell und überzeugt bei allen Bedingungen. Mit diesem Bike kann ich einfach sehr viel Energie während eines Rennens sparen und das wiederum macht mich schnell. Das Specialized 29er ist einfach eine Waffe!! Du bist 189cm groß und dein Gewicht schwankt zwischen 75 und 80 kg. - Nicht gerade ein Leichtgewicht in der Bike-Szene. Was ist dennoch dein Erfolgskonzept? Mein Renngewicht liegt bei 75 kg. Ich versuche ständig an meinem Gewicht zu arbeiten. Wenn ich weiß, dass ein Rennen mit sehr vielen Anstiegen bevor steht, versuche ich das Gewicht am Minimum zu halten, das liegt dann zwischen 74 & 75 kg. Genau das Umgekehrte mach ich dann wenn ich weiß, dass ich für ein Rennen sehr Moment ist nur Olympia wichtig. Apropos Olympia. Was sind deine konkreten Ziele? Über eine Medaille würde ich mich sehr freuen, Olympia ist einfach ein außerordentliches Rennen. Ich muss schon sagen: Ein Erfolg bei Olympia ist absolut das Letzte was ich am Ende meiner Karriere vermissen möchte. Gibt es ein Rennen, abseits von Olympia, auf das du dich besonders freust? Ja, sicher. Der Weltcup in Nove Mesto. Das ist mein Lieblingsrennen in der kommenden Saison und danach kommt auch schon die WM in Österreich. Also freust du dich schon auf die WM in Österreich? Gefallen dir generell Rennen auf österreichischem Boden? Ja, ich freue mich schon sehr darauf, es wird ein schönes Rennen am Ende der Saison. Ich liebe die Alpen und es ist eine wirklich schöne Gegend rund um Leogang und Saalfelden. Wie gefällt dir der WM Kurs? Der Kurs ist schön, aber nicht so technisch und mit sehr langen Anstiegen. Er wird mir gelegen kommen und ich hoffe, dass er ähnlich sein wird wie beim Test-Rennen im letzten Jahr.>> "DER STRASSENRADSPORT WAR IMMER SCHON MEIN GRÖSSTER TRAUM." viel Energie benötige und das Kursprofil eher einfach ist bzw. Anstiege nicht so lang sind. Ich spiele quasi mit meinem Gewicht, je nachdem wie es für das jeweilige Rennen passt. Das Thema Gewicht an sich ist jedoch eher für Bergfahrer bei Straßenrennen wichtig, nicht so sehr bei all den anderen Disziplinen. Und dennoch hört man, dass du auf die Straße wechseln möchtest? Ist an diesen Gerüchten etwas dran? Ja, das ist richtig, aber Genaueres weiß ich auch noch nicht. Das ist ein sehr komplexes Thema. Mein Vertrag mit Specialized endet dieses Jahr, dennoch möchte ich auch weiterhin bei Specialized bleiben. Es ist auf alle Fälle zu früh um irgendetwas zu sagen, aber Straßenrad fahren war immer schon mein größter Traum. Tatsächlich hängt ein Wechsel aber von sehr vielen Aspekten ab und im "Die Technik und die Fahrräder werden immer besser, also müssen auch die Strecken härter und schwieriger werden."

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Crackz "ICH TRAUE MARKT ODER SOUKUP EINEN TOP10 PLATZ BEI DER WM ZU." Denkst du, dass ein österreichischer Fahrer den Heimvorteil nutzen und die WM gewinnen kann? Wen von den österreichischen Fahrern würdest du es zutrauen, dieses spezielle Rennen zu gewinnen? Es ist unwahrscheinlich, dass ein österreichischer Fahrer das WM-Rennen gewinnen wird, aber ich denke, dass es für sie möglich ist unter die Top-Ten zu fahren. Karl Markt und Christoph Soukup sind sehr gute Fahrer. Wer ist dein größter bzw. härtester Gegner? Jeder! :-) Ich denke, dass Julian Absalon und Nino Schurter sehr starke Fahrer sind, und das bei allen Bedingungen. Bei welchen österreichischen Rennen wirst du 2012, abgesehen von der WM, noch starten? Wahrscheinlich in Langenlois bei der Kamptal Classic. Da können dich deine österreichischen Fans dann anfeuern. Jaroslav, vielen Dank für das interessante Inter- view mit dir und für die kommende Saison alles Gute! Vielen Dank! "Einen Erfolg bei Olympia möchte ich am Ende meiner Karriere nicht vermissen"

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Spirit & LIFESTYLE Österreichvertrieb: Feine Feile OG Kontakt: www.feineteile.at / office@feineteile.at PARTNER DES RAD.SPORT.SZENE TEAMS www.panchowheels.com

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sportlich=stylisch? Spring/Summer 2012 Modetrends sind in aller Munde. Große Namen wie Versace, Dolce & Gabbana oder Gucci sind uns allen bekannt. Aber auch hochkarätige Sportmarken wie Northwave, Löffler oder Assos beschäftigen sich mit außergewöhnlicher, trendiger Bekleidung - Sportbekleidung. Newcomer wie Wildzeit nahmen sich das Thema Mode zur Aufgabe und designten eine Kollektion unter dem Motto "Tracht trifft Bike und Berg", die auffällt. Originelle Farben, taillierte Schnitte und trotzdem hochwertig funktionale Materialien ergeben eine perfekte Kombination aus Sportlichkeit und Aufmerksamkeit am Rad. Komfortabel, praktisch und trotzdem trendig ist der Leitsatz. Hier nun einige Anregungen: Die Modetrends für die kommende Saison "Ein tolle Gelegenheit, auch am Bike alle Blicke auf sich zu ziehen." Assos klassisch vs. modern ASSOS steht für Radsportbekleidung mit hochtechnologischen Inhalten. Also wird neben dem Look die Funktion sehr groß geschrieben. SS.Uno for Man - das neuartige Material, isoliert, schützt und hält die Körpertemperatur stabil. Wir finden, dass Assos mit der Trendfarbe Türkis und dem sportlich enganliegenden Schnitt "Racing Cut" die Radbekleidung durchaus revolutioniert. Das wunderschöne ASSOS SS.Lady Jersey ist ein stilvolles, äußerst funktionelles Trikot für die warmen Jahreszeiten. In den außergewöhnlichen Farben blackVolkanga, whitePanther, blueCalypso, yellowVolt und redSwiss. Das SS.Lady ist vom Schnitt her auf die weibliche Anatomie und die Position auf dem Rad zugeschnitten. So ist es schmaler in der Taille, breiter im Brustbereich und allgemein kürzer in der Länge gehalten. Löffler - Bike Der Weg ist dein Ziel Die neue Bike-Mode von Löffler überzeugt hier mit trendiger Farbe und Design, natürlich in funktioneller Löffler Qualität. Zu den Löffler Bike Shorts trägt der modisch orientierte Radfahrer funktionelle und farblich top abgestimmte Trikots in unterschiedlichen Qualitäten. Das Herren Bike-Trikot Cross aus atmungsaktivem, schnell trocknenden und leichtem Stoff aus der Löffler-Eigenproduktion bietet eine körpernahe Schnittform für einen perfekten Sitz. Die dazu passende Short mit Comfort-Stretch überzeugt mit ihrer knalligen Farbe. Das Damen Bike-Trikot Cross mit Elastic-Sensor und hochelastischem, atmungsaktivem Material aus der Löffler-Eigenproduktion bietet eine sehr körpernahe Schnittform für einen femininen und perfekten Sitz. Die dazu passende Damen BikeShort Cross mit Comfort-Stretch und lässigen Schnitt. Northwave Man graphics Das Angebot von Northwave an Sporthosen und Trikots wurde für die Liebhaber des Radsports entwickelt, für die, die für ihre zwei Reifen und den Schweiß leben. Das Design der Radhosen und ihrer Trikots ist das Ergebnis fortgesetzter Tests auf den Straßen und Trails der ganzen Welt. Jedes Detail ist genau durchdacht, um seine Funktion optimal zu erfüllen und maximalen Komfort beim Sport zu bieten. Der perfekt körpergerechte Schnitt trägt dazu bei, die Leistungen der Muskulatur zu optimieren. Die Trikots "King of Bike", "Skeleton 3D" und "Rome 3D" revolutionieren den Bike Sport und ihre Bekleidung. Prints sind auffallend und trendig und sorgen am Bike für einen coolen Look. Dazu natürlich eine farblich passende Hose. Für die, die Mut zur Mode am Bike beweisen wollen, ist dieser Trend ein absolutes Muss.

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Spirit & LIFESTYLE Vaude Farbenfroh am Bike Die "Tiak Jacket" erhältlich für Frau und Mann ist garantiert nicht wasserscheu. Die leichte 2,5 LagenRegenjacke bringt dich sicher durch den nächsten Regenschauer. Das nach dem strengen Umweltstandard bluesign® zertifizierte Material ist angenehm weich und bietet höchste Funktionalität. Die "Craggy Pants" für Frau und Mann stehen unter dem Motto "Der größte Fan des Sattels!". Das Karodesign und lässige Taschen machen den Look perfekt. Ein besonderes Augenmerk ist noch auf die funkigen Rucksäcke zu legen. "Tracy 16" der Frauenrucksack von Vaude ist ideal für die VollblutBikerinnen unter uns. "Gravit 20+5" der Rucksack für Herren ist ein starkes Stück. Der voll ausgestattete MountainbikeRucksack wird aus hochwertigem Material hergestellt. Dank Körperkontaktrücken sitzt er auch bei rasanten Abfahrten perfekt. Wildzeit Ziwi Tracht trifft Bike & Berg Tiroler Feinheiten Heidi Pink und Toni Weiß heißen sie, die ausgefallene Trikots von Wildzeit. Das leichte Funktionsmaterial fühlt sich sehr angenehm auf der Haut an, sorgt für einen optimalen Feuchtigkeitstransport, trocknet äußerst schnell und bietet zudem UV-Schutz und eine antibakterielle Wirkung. So ausgestattet ist das Shirt ideal für alle sportlichen Aktivitäten, egal ob Biken, Berg gehen, Walken oder o.ä. Das Beste vom Besten verbirgt sich in der WildZeit Ledernen und die Knickerbocker für Damen. Kein Trachtenbergler oder Mountainbiker kann der WildZeit Ledernen widerstehen. Die Bike- und Berghose ist weit und lässig geschnitten und aus einem sehr leichten und elastischen Stoff gearbeitet. Dadurch lässt sie sich sehr angenehm tragen. Diese Hose wird als Unisex Modell angeboten und ist somit für Damen und Herren. Diese handgefertigten Accessoires werden von Tiroler/Innsbrucker Studentinnen/Müttern in Heimarbeit produziert und bieten somit Made in Tirol zu 100%. Alle Produkte sind atmungsaktiv, hochelastisch, angenehm auf der Haut und konkurrieren mit individuellem Design und starken Farben. Das Classic Headband mit hochelastischem Material, sitz wie eine zweite Haut. MTB-Schuh Shimano SHXC50N Dieser schnittige Fahrradschuh von Shimano ist ausgestattet mit Glasfaserverstärkte Polyamid-Sohle mit Laufprofil, auswechselbaren Stollen und weichem Gewölbepolster. Das Obermaterial besteht aus robustem Kunstleder und Netzgewebe, Schnallenverschluss und zwei Klettverschlüssen. Empfohlene Pedale: Shimano PDM780, PDM540

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SPIRIT & LIFESTYLE Wenn man sich Stefan Hiene so ansieht, sticht einem nichts Außergewöhnliches ins Auge, vielleicht dass er dünn und austrainiert ist, doch so sehen auch andere Sportler aus. "Ich bin Bergradler, das ist meine Berufung! Als solcher suche ich nach dem Geheimnis von Leistungsfähigkeit und Gesundheit" gibt der Deutsche als seinen Beruf an. Hinter dem Namen Stefan Hiene, steckt eine ganz besondere Geschichte, eine Geschichte in der es um die Kombination von Leistungssport und Rohkost-Ernährung geht, um eine Gratwanderung zwischen Wahnsinn und Genie, um eine Lebensweise, die nach modernen Vorstellungen völlig überholt ist, von der fortschrittlichen Gesellschaft höchstwahrscheinlich nicht akzeptiert und von vielen Wissenschaftern nur belächelt wird. Doch: ZWISCHEN WAHNSINN UND GENIE Raw Power: Ein Experiment in Form eines Selbstversuchs Text: Matthias Grick & Maria Kumric Fotos: Thorsten Jochim

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Spirit & LIFESTYLE "Wer nur auf den Wegen anderer wandert, wird auch nur dort hinkommen, wo andere schon waren" (Weber, 2010) So etwas Ähnliches hat sich Stefan Hiene auch gedacht, und so entstand sein neuer beeindruckender (und zugegeben) außergewöhnlicher Lebensstil. Diesen Lebensstil, den Stefan als Selbstversuch, in Kombination mit Leistungssport, an sich testet nennt er "Raw-Power". Seit 2007 ernährt er sich ausschließlich, von rohem Obst, Gemüse und Gras und schöpft aus diesen Lebensmitteln so viel Kraft, dass er seiner großen Liebe, dem Radsport, Tag für Tag nachgeht. Mit dem Wiedersetzen gegen die modernen Ernährungsstudien hat dieser Mann seinen eigenen Weg zum Erfolg gefunden. Wie alles begann: Als bei einem Freund Stefans, im Jahr 2003 ein Lebertumor diagnostiziert wurde, begann er sich für das Heilen von Krankheiten zu interessieren. Anstatt seinen Freund zu bemitleiden versuchte er, ihm zur Seite zu stehen und studierte unzählige Bücher, um über das Krankheitsbild Bescheid zu wissen. Dabei ist Stefan immer wieder auf alte Bücher gestoßen und erkannte nach und nach, dass die Menschen damals anscheinend viel mehr über das "Gesundwerden" wussten. "Wenn die vitalstoffreiche rohe Ernährung Kranken hilft, sich selbst zu heilen, welchen Effekt hat sie dann bei Leistungssportlern?" Da dies zuvor noch niemand probiert hatte, musste ein Selbstversuch her. So stand das Projekt "Raw Power" in den Startlöchern. Mit einer Mountainbike Alpenüberquerung 2008, bei der er sich ausschließlich von rohen Pflanzen ernährte, wurde der Langzeitversuch gestartet. Bereits mit dem ersten Leistungstest im November 2008 stellte er die sportwissenschaftliche Welt auf den Kopf: "Ich kümmere mich liebevoll den ganzen Tag nur um mich selbst und mache nur das, wozu ich wirklich Lust habe." "Heutzutage gibt es nur noch Krankheitsexperten und keine Gesundheitsexperten mehr" Unter Anderem stand immer wieder der positive Effekt von Rohkost, bei schweren Krankheiten geschrieben. Zudem erzählten ihm viele Menschen, dass sie durch die Umstellung auf rohe Pflanzennahrung, unter anderem von Arthritis, Arthrose, Bluthochdruck, Depression, Diabetes, Multipler Sklerose, Morbus Crohn und sogar Krebs geheilt wurden. Als er dann 2006 seine alte Leidenschaft, dem Mountainbikesport, wieder für sich entdeckt hatte, stellte er sich eine einfache Frage: "Stefan hat ganz untypische Verläufe beim so genannten ,respiratorischen Quotienten', aus dem man eigentlich Rückschlüsse ziehen kann, woher die Energie genommen wird. Die Reaktion seines Körpers und seiner Atmung auf die Übersäuerung ist ganz erstaunlich. (...) Es ist, als würde ein Auto mit zunehmender Geschwindigkeit immer weniger Benzin verbrauchen!" Seither sieht Stefan das darauf Achten, wie der Nährstoffkreislauf am Leben gehalten werden kann, als seine Aufgabe, der er sich vollkommen hingibt. Die Permakultur hat er als natürliche, ganzheitliche Methode und Lebenseinstellung entdeckt und die Nahrung, die er zu sich nimmt baut er zu einem großen Teil selbst an. Nahrungssuche in der Natur, unzählige Sonnenbäder auf den Kanaren, intensives Training, sowie ausgiebige Regeneration danach, runden den Tagesablauf von Stefan ab. "Das Typische an meinem Speiseplan ist, dass ich auf das Abendessen komplett verzichte. Ich esse nur zwischen 9.00 und 16.00 Uhr. Das ist eigentlich

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SPIRIT & LIFESTYLE ein alter Trick, der sich am Körperzyklus orientiert und mir das Einschlafen zwischen 19.00 und 21.00 Uhr erleichtert. Ich stehe zwischen 02.00 und 04.00 Uhr auf und gehe 1 Stunde laufen. Zwischen 9.00 und 11.00 Uhr beginne ich dann in der Regel mit einem Grassaft oder mit einem grünen Smoothie (z.B. Banane mit Mangold oder Spinat). Mittags und nachmittags trainiere ich dann auf dem Mountainbike. persönliche Ziele Den Großteil meiner Lebensmittel selbst anbauen oder direkt aus der Natur beziehen. Mein Urteilsvermögen schärfen und hinterfragen und subjektiv überprüfen. Eigene Expertise und für mich verlässliches Wissen aufbauen, das unabhängig ist von Hörensagen, Glauben und Propaganda. einer Höhle, in einem Zelt, oder in günstigen Mietwohnungen auf den Kanaren gelebt." Die Vorteile durch die Lebensumstellung sind für Hiene, so sagt er selbst, vielfältig: "Ich habe meine Berufung gefunden! Ich habe meinen Heuschnupfen und Hautunreinheiten verloren. Meine Fingernägel sind fester geworden und meine Verdauung hat sich stark verbessert. Nach dem Essen falle ich in kein energetisches Tief mehr. Ich schwitze nicht mehr so viel wie früher und habe selbst bei intensiven Trainingseinheiten kaum Durst. Bei Mountainbikerennen kann ich länger im submaximalen Bereich fahren, ohne dabei zu leiden. Außerdem macht mir mein Leben einfach mehr Spaß! Ich bin gelassener geworden und lasse mich immer seltener stressen. Deshalb sorge ich auf allen Ebenen so gut wie möglich für mich. Das ist ein 24-Stunden-Job. Außerdem ist Bergradfahren und vor allem schnell bergauf fahren einfach das Größte! Ich liebe es!" Trotz dieser Entwicklungen sieht Hiene seine Experimente in Sachen Ernährung als noch nicht abgeschlossen, denn er sieht sich als Nährstofflogistiker und in diesem Bereich gibt es immer Entwicklungspotential. Für ihn gilt keine Ernährungsvariante als "abgeschlossen" oder "stabil" an. Er ist immer noch "Wenn die Trainingseinheit nicht länger als drei Stunden dauert, nehme ich selten mehr als ein paar Äpfel und einige Datteln zu mir." Nach dem Training esse ich einen Salat mit Gurken und sonstigem saisonalen Gemüse. Getränke stehen selten bis überhaupt nicht auf dem Speiseplan. Wenn ich Durst habe, esse ich Obst oder trinke Quellwasser." Sein Einkommen findet Stefan zwar manchmal interessant, aber eigentlich nicht wichtig. Als Teamchef eines MTB Teams erfüllte er sich einen Kindheitstraum. Er selbst braucht wenig Geld. die schönste MTB Tour meines Lebens fahren. 1 Jeden Tag "In den letzten Jahren habe ich im Winter in

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Spirit & LIFESTYLE "Raw Power ist das großartigste Experiment meines Lebens, um als Sportler den Einfluss der Ernährung auf die menschliche Leistungsfähigkeit zu testen. Es ist damit einer der ersten Selbstversuche eines Athleten, sich in diese Grenzbereiche vorzuwagen. Ich bin dankbar, dieses Abenteuer erleben zu dürfen." am Experimentieren. Er verändert fast täglich etwas, testet neue Nahrungsmittelkombinationen, integriert Lebensmittel, die er bisher nicht gegessen hat, lässt Lebensmittel die er für wenig förderlich haltet weg, testet natürliche Nahrungsergänzungsmittel etc. Über seine Zukunft denkt Stefan nicht nach. "Mittlerweile fühle ich mich recht wohl dabei, dass ich noch nicht einmal weiß, was ich in 10 Minuten machen werde." Er lebt im Hier und Jetzt, kümmert sich jeden Tag liebevoll um sich selbst und freut sich über sein Dasein. Egal ob in der Funktion des Bergradlers oder des Permakulturgärtners, "Raw-Power" hat sein Leben von Grund auf verändert und das in jeder Hinsicht positiv! www.rawpower.de; Interview: www.utopia.de, www.heilkost.de, www.bodymedia.de Foto: Peter Atkins Ein normaler Speiseplan von Stefan Hiene: MORGENS: Glas Wasser mit Heilerde oder Aloe Vera Cocktail mit Orangen und Bananen KURZ VOR DEM TRAINING: Frisch gepresster Saft NACHMITTAGS ODER ABENDS: Wildkräuter-Cocktail oder Salat mit Avocado und Sprossen

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SPIRIT & Lifestyle Eine Hommage an die Kaffeebohne/Teil1 Text: Matthias Grick "War es Allah selbst der uns diese Droge bescherte? Nach der islamischen Legende soll der Erzengel Gabriel dem Propheten Mohammed mit dem Gebräu von einer schweren Schlafsucht geheilt haben. Schon nach einigen Schlucken erstarkte Mohammed derart, dass er sogleich 40 Reiter aus dem Sattel hob und in einer Nacht 40 Jungfrauen in die Liebe einweihte." Wer kennt dieses Gefühl nicht? Man befindet sich mitten in einer langen Trainingseinheit, alles läuft super, doch schön langsam wird man müde. Die Müdigkeit beginnt zuerst in den Beinen, weitet sich dann über den ganzen Körper bis in den Kopf aus. Von Peda- lumdrehung zu Pedalumdrehung wird das Treten schwerer. Am liebsten säße man schon zuhause auf der Couch und im Kopf visualisiert man sich schon ein Stück Kuchen vor den Mund. Der Heimweg wird immer mehr zur Qual, doch dann plötzlich erblickt man die Rettung, ein Kaffeehaus! Schon beim Betreten der Stube weht einem eine Prise köstlicher Kaffeebohnengeruch, mit all seinen Aromen, in die Nase, und Text: Marco Mayer - Fotolia.com Des Radsportlers liebstes Genussmittel

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Spirit & Lifestyle EIN STÜCK TORTE GEFÄLLIG? Frei nach dem Motto "Ein Stück Torte hat immer Platz" und genau richtig, zum Thema Kaffeebohne, präsentieren wir euch nun auch das passende Rezept dazu. Bei dieser Köstlichkeit trafen die Besten der Besten aus unserer Süßwaren-Abteilung zusammen und kreierten ein Tortenrezept, bei dem jedem hungrigen Sportler das Wasser im Munde zusammenläuft, wenn er auch nur daran denkt. Einmal probiert, wird man sie nie wieder aus dem Kopf bekommen, unsere Torte! Deshalb verraten wir nun die Geheimformel, die begehrter ist, als der Kühlschrank von Stefan Matschiner. WENN ZARTBITTERSCHOKOLADE AUF FEINSTE TOPFENCREME UND FRUCHTIG-FRISCHE HIMBEERGLASUR TRIFFT: Rezept: www.radsportszene.at zaubert einem von einer Sekunde auf die andere, ein Lächeln bis über beide Ohren ins Gesicht. Man kann es kaum erwarten, bis endliche eine Tasse des schwarzen Elixiers vor einem steht. Je nach Belieben, vielleicht mit einer Haube feinsten Milchschaums. Schon der erste Schluck wärmt von innen heraus Körper und Seele. Neugeboren fühlt man sich, wenn man die Tasse fertig geschlürft hat. Zurück am Rad, keine Spur mehr vom noch nicht lange zurück liegenden Einbruch. Fazit: Nach einer Tasse Kaffee, neu geboren! Diese legale Droge, der auch schon der Prophet Mohammed verfallen sein soll, ist eines der beliebtesten Genussmittel des Radfahrers. Egal ob vor, während oder nach der Aktivität, das "schwarze Gold" kann vielseitig eingesetzt werden. Neben der belebenden Wirkung des Koffeins, kann man Kaffee zum Beispiel auch zur Anregung des Schlafzentrums verwenden. In Österreich, wie in vielen anderen Ländern dieser Welt, hat das Kaffeetrinken eine lange Tradition und einen gesellschaftlich hohen Stellenwert. So etablierte sich schon im alten Wien eine eigene "Kaffeehauskultur". Jeder Österreicher konsumiert im Schnitt 8,1 kg Kaffee pro Jahr, damit liegen wir im Europäischen Spitzenfeld. Also: Hoch die Tassen! Mehr Kaffeegenuss gibt es in Teil2 der "Hommage an die Kaffeebohne", in der nächsten Ausgabe! Quelle: www.kaffeekompetenzzentrum.at, www.kaffeemuseum.at, E. Mayr, K. Falkner

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SPIRIT & LIFESTYLE Text und Interview: Matthias Grick Fotos: Robert Fürst, Rene Siegl, ÖÖ Nachrichten VON ZWEI AUF VIER Ein Radsportler mit Benzin im Blut RÄDER Dass Radsportler "Benzin im Blut haben", liest man des Öfteren in diversen Artikeln, doch hier wird diese Floskel keineswegs als eine negativ behaftete Metapher verwendet, sondern soll schlicht und einfach die Einleitung für einen Bericht, über einen ganz besonderen Karriereverlauf sein. Es war eine Radsport-Profikarriere, die 1996 begann, sich über neun Jahre erstreckte und sich durchaus sehen lassen konnte. National und international etablierte sich Martin Fischerlehner unter den ganz Großen, doch schon während seiner aktiven Zeit am Rad tauschte der Mühlviertler den Drahtesel hin und wieder gegen ein vierrädriges PS-Monster ein und man fand den schnellen Mann, anstatt mit Radtrikot am Sattel, mit Rennoverall im Schalensitz wieder. "Fischi" gehörte nicht nur auf zwei Rädern zur österreichischen Spitze, sondern glänzt auch im Rallyeauto mit Top-Ergebnissen und ärgert als Amateur teilweise sogar die Werksfahrer. Da gab es natürlich allen Grund dazu, um diesen außergewöhnlichen Athleten, für ein Gespräch aufzusuchen. Im Rahmen der Jänner Rallye 2012 habe ich Martin Fischerlehner getroffen, um mit ihm über Radsport, Rallyesport und sein Leben am Limit zu plaudern: Nach zwei Tagen Rallyeaction wartete ich also in der Freistädter Messehalle, zwischen lauter Musik und vielen Fans, die an diesen Tagen zu tausenden gekommen waren, auf meinen Interviewpartner. Nach und nach trudelten die Fahrer ein, allesamt mit einem Ausdruck der Erleichterung im Gesicht. Nachdem einige Zeit lang immer wieder derselbe sichtlich betrunkene tschechische Rallyefan durch meinen Blickwinkel torkelte, erblickte ich dann endlich Martin Fischerlehner, der als Lokal-Hero gefeiert wurde und zwischen seinen Gratulanten schwer auszumachen war. Doch als wir aufeinander trafen, nahm er sich sofort Zeit, und ein spannendes Gespräch über ein umso spannenderes Leben begann:

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Spirit & LIFESTYLE

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SPIRIT & LIFESTYLE "MEIN RALLYEDEPUT ENDETE IM BAUM" "ICH BIN FROH, DASS ICH NIE WIEDER ÜBER DEN HUNGER ESSEN MUSS"... Als erstes musste natürlich auch von mir gratuliert werden, denn das Fazit der vergangenen Tage: Gesamtrang 16, sechst bester Österreicher, eine zweitbeste Sonderprüfungszeit und das im alten Evo V bei einem EM Lauf. Da tut sich natürlich die Frage auf, wie so etwas möglich ist. Dankend wurde mein Respekt angenommen. "So eine Leistung ist mit meinem Auto natürlich nur auf Schnee oder eventuell auf Schotter möglich. Im Auto bin ich auf Schnee groß geworden und das schnelle Fahren hat mir als Junge schon Spaß gemacht, bei einer solchen Rallye kann man fahrerisch schon viel weg machen, wenn man diese Bedingungen beherrscht", gibt mir Fischerlehner sofort Aufschluss. Zu plaudern anfangen wollte ich dann über die Zeit im Radsport und Fischi erklärte mir die verschiedenen Stationen seiner Laufbahn. "ITALIEN WAR ZU EXTREM" "Ich begann 1996 meine Profikarrier in Österreich beim Team Bosch Sport Kärnten. 1998 bekam ich dann meine große Chance in Italien beim Team Mapei Trevigiani. Als Teamkollege von Franco Bellezotti bewies ich bei vielen Rennen mein Talent und war als Kletterspezialist bekannt. Auch war ich mir nie zu schade, für die anderen zu arbeiten, doch Italien war zu extrem für mich. Es zählten nur Siege, der Druck war extrem. Schon nach einem Jahr kehrte ich wieder in die Heimat zurück, wieder zum Team Bosch Kärnten und fühlte mich sofort um einiges wohler. In den kommenden Jahren feierte ich meine größten Erfolge in verschiedenen Teams. Meine weiteren Stationen: Team Bike Drive, das Team Vorarlberg und das Team Elkhaus, bis zu meinem Karriereende 2005"

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"16 Siege im Jahr 2003" Spirit & LIFESTYLE Im Jahr 2003 fuhr der Oberösterreicher 16 Siege ein. Um nur einige Erfolge seiner Karriere zu nennen: Bergtrikot und Sprinttrikot Österreich Rundfahrt, Bergtrikot Griechenlandrundfahrt, Bergtrikot Sparkassen Giro Bochum, Rang 3 Staatsmeisterschaft 2002, uvm. Auch am Bike gab Fischi hin und wieder ein Gastspiel, so gewann er zweimal den Granitmarathon in Kleinzell. "Ich bin froh, dass ich nie wieder über den Hunger essen muss" meint Fischerlehner plötzlich und stellt sein Teller zur Seite. In unserem Gespräch eröffnet der Grund für sein Karriereende eine neue Diskussion, denn wie so viele Sportler in Österreich, konnte auch Fischi nicht reich werden. So blieb er zwar der Fahrradbranche treu, jedoch als Besitzer eines eigenen Shops in Freistadt, um sich so seine finanzielle Existenz sichern zu können. Unser neuer Diskussionsstoff war nun die Situation im österreichischen Radsport bzw. auch im Rallyesport. Der Gedanke: "Zum ÖSV müsste man gehören", schoss uns beiden als erstes durch den Kopf. "Oder zum ÖFB", fügte ich dann noch hinzu. Doch nun im Ernst: "Es gibt durchaus gute Strukturen im Radsport, vor allem im Straßensport, da fällt mir ein Berger Harald ein, der eine super Arbeit macht. Wenn man allerdings als Profi Geld verdienen möchte, muss man fast ins Ausland. Beim Biken ist es noch schwieriger, denn hier muss sich jeder Sportler selbst vermarkten. Einigen gelingt das sogar ganz gut. Auch im Rallyesport sind die Talente da, doch hier brauchst du neben Können auch sehr viel Kohle. Die verschiedenen Nachwuchscups sind schon eine gute Einstiegsmöglichkeit, doch nur wenige machen dann auch weiter. Ein Aigner Andi fällt mir ein, der vom Red Bull Drivers Search bis zum N-Weltmeistertitel fuhr", gab mir Martin seine Meinung wieder. Trotz der guten Leistungen, bleiben Rallyes für Fischi nur ein Hobby, obwohl er schon ein Angebot für eine ganze Saison, in einem Fronttriebler gehabt hätte. "Doch neben dem Job ist zu wenig Zeit", erklärt er seine Absage. Schon während der aktiven Profizeit am Rad, baute der Rad/Motorsportler selbst sein erstes Rallyeauto auf, einen Audi 90 Quattro. Zusammen mit 10 Mechanikern und seinem Beifahrer kam es 2003 zum Debut bei der Jännerrallye, das jedoch relativ schnell endete, als der Bolide im Baum geparkt wurde. jede Sekunde deine volle Konzentration aufbringen, um dich am Limit bewegen zu können. Meine Ausdauer vom Radsport war immer ein großer Vorteil im Wagen." Ich hatte ja die Möglichkeit meinen Interviewpartner schon des Öfteren beim Fahren zu begutachten. Dazu kann ich immer wieder nur eines sagen: "Was für ein wilder Hund!" Da tat sich mir die Frage auf, ob man im Cockpit dieses "Wenn er mich holt, dann holt er michGefühl" benötigt, um sich derart am Limit bewegen zu können. "Nein" sagt Martin sofort. "Alles was ich mache, ist kontrolliert. Natürlich musst du der Typ für so etwas sein, doch wenn du unkontrolliert fährst, wird es gefährlich. Auch die Erfahrung bringt dich näher ans Limit. Wenn du am Start einer Rallye stehst und du möchtest erfolgreich sein, ist die Voraussetzung, ein freier Kopf. Mental musst du voll auf der Höhe sein. Mir hilft es, die Tage vor einer Rallye in einem Wellnessbereich zu verbringen, um vollkommen entspannt zu sein", verrät mir der Rallyepilot weiter. Auf meine nächste Frage, wo man mit dem Rallyeboliden trainiert, bekam ich lediglich ein Grinsen als Antwort, "Aber manchmal sind es abgesperrte Waldstraßen", antwortet er mir dann doch. "Zum ÖSV müsste man gehören" "MIT 160KM/H ÜBER DIE KUPPE, DANN WURDE DAS HECK LEICHT" Zufälligerweise konnte ich vor einigen Jahren das Wrack des Skoda Fabias begutachten, nachdem Fischerlehner bei der Steiermark Rallye mit 160 Sachen abflog. "Das war mein schwerster Unfall damals, ich fuhr mit 160km/h über eine Kuppe, da wurde plötzlich das Heck leicht und ich fing den Wagen nicht mehr ein. Die Sonderprüfung war direkt neben der Autobahn. Ich kam von der Straße ab und schlug kurz vor dem Pannenstreifen ein, doch anstatt auf die Autobahn zu donnern, wo gerade ein LKW vorbeischoss, katapultierte es mich wieder in die andere Richtung zurück. Da hatte ich richtig viel Glück!" Zum Abschluss verrät mir mein sympathischer Interviewpartner noch: "Ich habe heuer noch einen Rallyeeinsatz geplant, und zwar wieder im Mitsubishi Evo V (übrigens das 1998er WM Auto von Manfred Stohl) bei der Waldviertelrallye zu Saisonende." Also wer sich nach diesem Interview selbst ein Bild von den fahrerischen Meisterleistungen des EX Radsportlers machen möchte, hätte dort die beste Möglichkeit! Ich bedanke mich für das aufschlussreiche Gespräch und wünschte Martin Fischerlehner weiterhin viel Glück! "MEINE AUSDAUER VOM RADSPORT WAR IMMER EIN GROSSER VORTEIL" Nun interessierte mich, ob es zwischen den scheinbar so verschiedenen Sportarten, Rallye und Rad, Gemeinsamkeiten gibt. "Natürlich" erwiderte Martin und erklärte mir: "Ich war immer ein guter Abfahrer, der genauestens auf eine saubere schnelle Linie geschaut hat. Die Linienwahl kommt am Rad und im Auto zum Tragen. Viele glauben es nicht, doch auch die körperliche Fitness ist Voraussetzung für eine gute Rallyeleistung. In erster Linie erschöpft dich die mentale Belastung, denn du musst

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Science HÖHENTRAINING WUNDERMITTEL ODER MODEERSCHEINUNG? TEXT: Gerald Weixelbaumer Gerald Weixelbaumer Sportwissenschafter, Fitnesscoach, Trainingsberatung & Begleitung. Ehem. Mitarbeiter während dem Studium im Olympiastützpunkt Obertauern (2001-2004) DER AUTOR: Keine andere Trainingsform ist bei Athleten und Trainern derzeit so populär und in kaum einer anderen speziellen Form wird hinter den Kulissen in der Sportmedizin und Sportwissenschaft so eifrig geforscht und kontroverse diskutiert. Das Ziel dahinter ist klar: Es soll die Antwort auf die für den Sportler so wichtige Frage gefunden werden: Kann durch Training in Hypoxie die Leistungsfähigkeit im Ausdauerbereich gesteigert werden? Jahrzehntelang wird dieser Frage wissenschaftlich nachgegangen. Verwendet man zwei Begrifflichkeiten wie "Höhe" und "Sport", muss man zwei Situationen unterscheiden: den sport- Montage: Galyna Andrushko, Icarusart - Fotolia; olly - Fotolia.com

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Science lichen Wettkampf und das Höhentraining als Mittel zur Leistungssteigerung. Wettkämpfe können entweder im Flachland oder in der Höhe stattfinden. Letzteres erfordert ein solides Fachwissen, denn Wettkämpfe in Höhen über 1500 m durchzuführen, bedarf spezieller Vorbereitung und Einschätzung. Tatsache ist, dass nach erfolgter Akklimatisation in der Höhe die wettkampfbedingte Leistungsfähigkeit im Ausdauerbereich im Vergleich zu einer nicht erfolgten Höhenanpassung verbessert werden kann. Welche Formen des Höhentrainings gibt es? Klassischerweise versteht man unter Höhentraining, den Aufenthalt sowie das Training in Höhen zwischen 1800m und 2500m für eine Dauer von 2-3 Wochen. Auf Grund der bekannten Abnahme der VO2max bzw. der Ausdauerleistungsfähigkeit in der Höhe sind in den den letzten Jahren neue Konzepte zur Durchführung eines Höhentrainings entwickelt worden, sowie innovative Technologien und neue wissenschaftliche Untersuchungen. All diese Entwicklungen führten zu verschiedene Formvarienten des Höhen- bzw. Hypoxietrainings. Diese werden wie folgt eingeteilt: lichkeiten herrschen diesselben Bedingungen wie in der Höhe, d.h der Barometerdruck beträgt 760 mmHg, die Hypoxie wird durch teilweisen Ersatz des Sauerstoffs im Raum noch Stickstoff erreicht. 3. "LIVING LOW - TRAINING HIGH" Wohnen im Tiefland und Durchführung der Trainingseinheiten in natürlichen oder künstlichen Höhen von 2300- 3000m. Die Idee dieser Trainingsmethode aus der ehem. DDR ist die Förderung der Höhenakklimatisation durch den hypoxischen Trainingsreiz. 4. "INTERMITTEENT HYPOXIA": Kurzzeitige, intervallmäßige Expositionen (Minuten) in künstlichen Höhen (Hypoxie-Zelte sind kommeriell erhältlich) unterbrochen mit ähnlich Warum gibt es bis heute keine Übereinstimmung über die Effizienz und Effektivität eines Höhentrainings? Die physiologischen Anpassungsreaktionen des Organismus an Hypoxie sind individuell und sehr unterschiedlich, dasselbe gilt für die Höhenverträglichkeit. Wird in der Fachliteratur vereinfacht die Leistungseinbuße, gemessen an der VO2max, mit 1% pro 100 m bei Höhen über 1500 m angegeben, so findet man in der Literatur eine individuelle Schwankungsbreite von mehreren Prozent. Genau da liegt das Problem, dass nämlich das Höhentraining als solches nicht zu verallgemeinen ist, denn gerade Profisportler erleiden eine größere Leistungseinbusse, da diese Athleten bereits unter Normoxie (=Normalbedingungen) einen Abfall des arteriellen PO2 (Sauerstoff Partialdruck) zeigen können, der unter Hypoxie noch weiter sinken kann. Daher müssen solche Daten, die nicht an einem Hochleistungssportler erhoben wurden, kritisch betrachtet werden. Ebenso kritisch zu hinterfragen gilt es, ob tatsächlich die VO2max der geeignete Parameter zur Abschätzung eines eventl. erfolgreichen Höhentrainings ist, oder ob man nicht vermehrt auf den Schwellenbereich bzw. die Dauerleistungsfähigkeit achten sollte. Weitere individuelle Unterschiede findet man in der Geschwindigkeit der Höhenakklimatisation wie auch in der Leistungsverbesserung nach Rückkehr in Normoxie. (Normale Höhenlage) Das Höhentraining soll auf keinen Fall als Aufbautraining herangenommen werden. Eine hochentwickelte Ausdauerleistungsfähigkeit muss vorausgesetzt werden. 1. "LIVING HIGH - TRAINING HIGH" Klassische Form des Höhentrainings, trainieren und Wohnen erfolgt in mittleren Höhenlagen. 2. "LIVING HIGH - TRAINING LOW" Wohnen in natürlichen oder künstlichen Höhen von 2500m - 3000m und trainieren im Tiefland. Bei dieser Form halten sich die Sportler in der trainingsfreien Zeit in Hypoxie auf, das Training wird unter Normoxie durchgeführt. Diese Form des Höhentrainings wird vor allem in Skandinavien durchgeführt, wo eigens für diesen Zweck spezielle Häuser konstruiert wurden. In diesen Räumlangen Expositionsintervallen in Normoxie. All diese oben genannten Formvarianten haben unterschiedliche Auswirkungen auf die individuelle Ausdauerleistungsfähigkeit. Welche Form als beste Variante gilt, ist bis heute wissenschaftlich nicht belegt. Und muss daher durch individuelle Versuche im Einzelfall festgelegt werden. >>

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Science Wie gestalte ich ein Höhentraining? Eine allgemeine Antwort auf diese Frage ist schlichtweg unmöglich. Einige Parameter zur Durchführung und Organisation eines Höhentrainigs sollten jedoch berücksichtigt werden um etwaigen Probleme aus dem Weg zu gehen. Zielsetzung Das Höhentraining dient hauptsächlich zur Vorbereitung auf einem Wettkampf im Flachland oder in einem über 1500 m Höhe stattfindenden Wettkampf. Es soll auf keinen Fall als Aufbautraining herangenommen werden. Eine hochentwickelte Ausdauerleistungsfähigkeit muss vorausgesetzt sein! Dauer Effektiv ist ein Höhentraining erst ab einer Dauer von mind. 3 Wochen. Diese sind in 3 Phasen eingeteilt: Die 1. Phase umfasst ca. 3 - 6 Tage und dient hauptsächlich zur Akklimatisation (lockeres Training zur Belastungsgewöhnung unter Höhenbediegungen). Die 2. Phase umfasst ca. 14 Tage, beginnend mit aeroben Training bishin zu intensiven Einheiten. Nach einigen Tagen der dauernden Eingewöhnungszeit soll die Trainingsleistung in der Höhe genau mit der im Flachland ident sein. Aufgrund der höheren Belastung sollen im Training die Pausen zwischen den Einsätzen länger gestaltet werden. Die Wiederholungsanzahl hängt vom aktuellen Trainingszustand und dem der individuellen Belastungsempfindung ab. Die 3. Phase umfasst ca. 2-4 Tage und dient hauptsächlich zur aktiven Erholung vor der Rückkehr auf Normoxie um nicht im zu stark ermüdeten Zustand die Reakklimatisation bewältigen zu müssen. Es gibt auch die Möglichkeit (je nach Befinden und Zustand des Athleten) bis zum Ende zu trainieren und erst im Tiefland eine 3-4 tägige Erholungsphase durchzuführen. Häufigkeit Wiederholtes Höhentraining hat günstigere Auswirkungen auf die Ausdauerleistungsfähigkeit als ein einmaliges. In der Regel werden 2-3 (manchmal sogar 4-6) Höhentrainingslager im Trainingsjahr geplant oder durchgeführt. Liegt z.B. der Leistungshö- hepunkt im August, dann kann das Höhentraining auf folgende Monate verteilt werden: 1. Höhentraining im März 2. Höhentraining im Mai 3. Höhentraining im Juli Geeignete Höhe Bis heute wissenschaftlich noch nicht belegt. Viele Autoren verwenden unterschiedliche Höhenangaben. Viele Athleten vertragen das Höhentraining nicht bzw. vertragen generell einen Höhenaufenthalt nicht. Die gängigsten Trainingsorte liegen in einer Höhe von 1800 - 2800m. Ernährung Wegen vermehrter Abatmung von Wasserdampf (Flüssigkeitsverlust) und verstärkter Glykogenbeanspru- sehene Wettkampf fallen. FAZIT Mit der Höhe steigt der Flüssigkeits- und Kohlenhydratverbrauch des Körpers. chung (Sauerstoffmangel schränkt Fettverbrennung ein) ist mehr als sonst auf eine ausreichende Wasser-/ Elektrolytzufuhr und Kohlenhydraternährung zu achten! Unterbleibt z.B. die notwendige Flüssigkeitsaufnahme, dann vermindert sich die Blutflüssigkeit und der Hämatokrit steigt auf über 50% an. Dieser Flüssigkeitsmangel kann auch zur Erhöhung der Hämoglobinwerte führen und gleichzeitig zu gefährliche Kapillarverstopfungen. Eine regelmäßige Gewichtskontrolle vor und nach dem Training hilft zur Konstanterhaltung des Körpergewichts und indirekt auch der Leistungsfähigkeit des Körpers. Ein Nichteinhalten der richtigen Ernährung in der Höhe kann schnell zum Symptom "Übertraining" führen! Zeitlicher Abstand zum Wettkampf Nach einer Reaklimatisationszeit von 2-6 Tagen, die mit einem vorübergehenden Leistungstief verbunden sein kann, hält die erhöhte Lesitungsfähigkeit im Allgemeinen ca. 2-3 Wochen an. In diese Zeit sollte auch der vorge- Nach derzeitigem Stand der Wissenschaft und anhand der verfügbaren Daten kann man nicht davon ausgehen, dass ein Höhentraining generell zur Verbesserung der Ausdauerleistung führt, obwohl in einigen Publikationen zusammenfassend festgestellt wird, dass das Höhentraining bei "richtiger Durchführung" zu einem positiven Trend zur Steigerung der Ausdauerleistung führt. Auf keinem Fall soll ein Höhentraining als Aufbautraining durchgeführt werden. Wie schwierig dieses Thema tatsächlich ist, zeigen die wenigen Untersuchungen, die mit Top-Athleten durchgeführt wurden. Hinzu kommt noch, dass die ausgewählten Höhenlagen unterschiedlich waren. Auch die Trainingsformen in der Höhe wurden unterschiedlich gewählt, sowie externe Einflußgrößen wie Klima, Gruppendynamik, Motivation etc. erschweren die Auswertungen und sind daher kaum standardisierbar. Die Aussage "Ein Höhentraining bringt im Wettkampf ca. 8% mehr Leistung" ist ein schöner Gedanke, aber schlichtweg ein großer Irrglaube. Dennoch, trotzt aller Unklarheit, gibt es Konsens zu einem Punkt: Die Reaktion des Einzelnen bezüglich Höhenanpassung in Ruhe und bei sportlicher Leistung muss im Zentrum des Höhentrainings stehen. Das individuelle Muster in Hypoxie gilt es zukünftig zu analysieren um zwischen denjenigen, die ein Höhentraining vertragen, von denen die es nicht vertragen, zu unterscheiden bzw. differenzieren zu können. Möchte man im Jahreszyklus mehrere Höhentrainingslager einbauen, so ist es empfehlenswert, erfahrene Trainer oder Sportmediziner bzw. Sportwissenschafter aufzusuchen, die ein fundiertes Wissen darüber besitzen und auch kompetent genug sind, einen erfolgsverwöhnten Sportler diesen speziellen "Feinschliff " in der Ausdauerleistungsfähigkeit zu garantieren und gleichzeitig auch mögliche gesundheitliche Gefahren und Risiken zu minimieren. Quellen: [1] Pokan et al., Kompendium der Sportmedizin, 2004, Springer-Verlag/Wien [2] Schobersberger et al., Gibt es eine optimale Höhe für das Höhentraining? 1992, Jahrbuch 2002 der österr. Gesellschaft für Alpin- und Höhenmedizin [3] Vogt et al., Living low - training high: Eine effektive Höhentrainingsmethode zur Verbesserung der sportlichen Leistungsfähigkeiten von trainierten Athleten, 2002, Jahrbuch 2002 der österr. Gesellschaft für Alpinund Höhenmedizin. Foto: Icarusart Fotolia.com

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MONOLINK© Mit der innovativen Satteltechnik Monolink von Selle Italia wurde wahrscheinlich eine neue Ära in Sachen Satteltechnologie eingeläutet. Denn das neu entwickelte System hat mit Sicherheit Potenzial das altbewährte Doppelschienensystem abzulösen. Die Vorteile liegen mit den 4 Schlagwörtern Leichtigkeit, Science DIE REVOLUTION DER SATTELTECHNOLOGIE Widerstandfähigkeit, Komfort und Benutzerfreundlichkeit auf der Hand. Doch auch der Look der neuen Sattelkomponenten ist ein absoluter "Eye-Catcher" und somit für den stilbewussten Biker unerlässlich. Wir haben für Euch die wichtigsten Eckpunkte der Monolink Technologie zusammengefasst. Sattelstrebe mit erweitertem Verstellbereich Klemmsystem LEICHTIGKEIT: mit nur 160g für die ungekürzte Stütze ist dieses Sattelsystem ein absolutes Leichtgewicht ERWEITERTER VERSTELLBEREICH: Die Möglichkeiten in der Längseinastellung erreichen durch das Monolink System von Selle Itala neue Dimensionen. Verglichen mit traditionellen Aufnahmen lassen sich dank des innovativen Klemm-Mechanismus die Monolink-Sättel 10 mm weiter nach vorne und 25 mm weiter nach hinten verlagern. Dadurch ist eine optimale Einstellung möglich. NEUES BEFESTIGUNGSSYSTEM -> BENUTZERFREUNDLICHKEIT: Das leicht einzustellende Befestigungssystem ermöglicht eine benutzerfreundliche und schnelle Einstellung. SCHMALE KONSTRUKTION -> LEISTUNGSVERBESSERUNG: Durch die Monolink-Technologie kann der Sattel an der Vorderseite schmäler ausgeführt werden. Man erhofft sich durch die engere Beinführung Leistungsverbesserungen im Profisport. >> Fon +49 (0) 26 24 - 952 94 88 Römerberg 2 · D-56203 Höhr-Grenzhausen I n d i v i d u a l S p o r t S w e a r w w w. A C T O N - S P O R T S . d e Das gibt´s s! nur bei un Bikewear von ACTON® Innovative, individuelle Impulse im Wunschdesign! Sie bestehen die Etappe. Wir den Härtetest an Ihre Kleidung. Windschnittig und auf Wunsch extrem auffällig (im Wunschdesign) trägt die ACTON Bikewear Sie ins Ziel. In Position wenn Sie startklar sind. Wie eine zweite Haut. Und auf Wunsch individuell "tätowiert" unsere ACTON i3 Kollektion. Rasant bergab. Aber bitte stylisch. Wieviel Style darf´s denn sein? Das bestimmen nur Sie - für die ACTON Downhill Kollektion. trikot-konfig u ra to r. d e T ES T E N S I E U N S E R E N N E U E N KO N F I G U RA TO R !

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Science Auch der neue Ergon Sattel ist mit dem von Selle Italia patentierten Monolink-System ausgestattet. Doch bevor ein neuer Sattel auf den Markt kommt ist sehr viel Forschungs- & Entwicklungsarbeit notwendig. Wir haben uns mit der Firma ERGON getroffen und die Entwicklung eines neuen Fahrradsattels beobachtet: DIE ENTWICKLUNG EINES FAHRRADSATTELS Fotos: Tino Pohlmann Die Entwicklung eines Fahrradsattels ist aus ergonomischer Sicht eine der größten Herausforderungen. Warum? Nun ja, ein Sattel muss rund die Hälfte des Körpergewichts aufnehmen und der daraus resultierende Druck muss so auf die relativ geringe Satteloberfläche verteilt werden, dass die sensiblen Körperregionen im Sitzbereich möglichst schmerzund beschwerdefrei bleiben. Gleichzeitig sollte die Kraft des Fahrers möglichst effizient auf die Pedale gebracht werden. Probleme im Sitzbereich haben einen sehr direkten und starken Einfluss auf die Leistungsfähigkeit und Gesamtbefindlichkeit des Fahrers. Die zahlreichen Einflussfaktoren, die bei einer Sattelentwicklung Berücksichtigung finden sollten, sind hochkomplex: Fahrradtyp, Sitzposition, Körperwinkel, Sitzknochenabstand, Geschlecht, Körpergewicht, Trainingszustand, Kilometerleistung, Intensität der Nutzung, Fahrbahnbeschaffenheit und vieles mehr. Neben Sportergonomie und Sportmedizin sind weitere Disziplinen gefordert wie Maschinenbau, Werkstoffwissenschaft, Verfahrenstechnik, CAD-Konstruktion, Industriedesign, um nur einige zu nennen. Das Entwicklungsteam hinter Ergon Sätteln setzt sich aus besten Speziallisten im jeweiligen Fachbereich zusammen. Zudem hat Ergon das beste Testlabor der Welt - Die Rennstrecke: Denn die innovative Firma unterhält als einzige reine Ergonomiemarke der Welt ein eigenes Profi-Mountainbike-Rennteam. Der Erfahrungsaustausch mit den Rennfahrern ist direkt. Neue Ideen und Konzepte, die im Labor entstehen, können unmittelbar unter härtesten Bedingungen getestet und bewertet werden. So wurden die neuen Ergon SM3 Sättel speziell für Mountainbiker entwickelt und sind in enger Abstimmung mit den Weltcup Teamfahrern entstanden.

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Science adventure-top-tours.at31 Von der Idee zum fertigen Produkt: Chef Designer Dirk Stölting erzählt, wie der neue Ergon Sattel entwickelt wurde: Trekking und Bergtouren 18.03. - 25.03. 21.10. - 28.10.2012 03.02. - 10.02. 10.02. - 17.02.2013 17.02. - 24.02. 17.03. - 24.03.2013 inkl. Flug, Transfers, 2x Hotel, 5x Zeltlager/Sternenzelt, Vollp. Getrnke, Kamelreiten, Eintritte ä 20 Jahre Erfahrung in den Bergen der Welt ------------------------------------------------------------ Sinai - Wüstentrekking Top Tour Preis EUR 1.290,15.08. - 26.08 (29.08.) 2012 07.10 - 18.10. (21.10) 2012 21.01. - 01.02. (04.02.) 2013 inkl. Flug, Transfers, 2x Hotel, 3x Htten, 5x Zeltlager, Vollp. ü Verlngerung 3 Tage Safari ä Mt. Meru und Kilimanjaro Entwicklungsschritte "Gestartet wurde, indem wir heutige Sättel in Ihrem Aufbau und ihrer Funktion vollkommen in Frage gestellt haben. Das Resultat: Heutige Sättel gehen mit der Sattelschale um, wie mit der Rückseite eines Staubsaugers, oder PCs - funktional und formal vollkommen ins Abseits gerückt. Für Ergon steht fest, dass die Sattelschale das Kernstück eines hoch ergonomischen Sattels sein muss - technisch, ergonomisch wie auch ästhetisch." "Die Schale steht also im Mittelpunkt des Sattels. Sie kann heute mehr als das, was aus der Historie kontinuierlich abgeleitet wurde. Eine Intelligente Schale leistet: + Weit Überspannte Sitzfläche + Definierte Flex- und Stabi- Zonen + Konturierte Oberflächen entsprechend der Padding-Größen + Die Anbindung der "Tragflächen" + Die Integration der Railaufnahme Wenn die Schale im Zentrum aus Form, Ästhetik, Technik und Ergonomie steht, tritt sie an die Oberfläche. Sie erzeugt Zonen und Bereiche unterschiedlichster Funktionen. Weniger Reibung an den Flanken, definierte Paddingstärke, Flexibilität, Steifigkeit..." 1. Istsituation analysieren: Top Tour Preis EUR 2.990,Top Tour Preis EUR 3.890,Ladakh-das andere Tibet 07.07. - 28.07. 2012 inkl.4x Flug, Transfers, 5x Hotel, 14x Zeltlager, Vollp. Delhi - Agra - Delhi, Eintritte, Top Tour Preis EUR 2.990,Ecuador Land der Vulkane 05.08. - 24.08. 26.12.12 - 14.01.13 inkl. Flug, Transfers, 14x Hotel, 4x Htten, Dschungel, Vollp. ü Bahnfahrt, Thermalquellen, Eintritte, Top Tour Preis EUR 3.290,- Jordanien-Bhutan-Italien Kanada-Türkei Trek uvm. 2. Die Schale als Mittelpunkt: Mountainbiking 28.10. - 04.11.2012, 24.03. - 31.03.2013 inkl. Flug, Transfers, 2x Hotel, 5x Zelt, Begleitfahrzeug, Vollp. Trans Sinai Biking Top Tour Preis EUR 1.390,Kroatien Inselhüpfen 28.04 - 05.05. 19.05. - 26.05.2012 inkl. 7x Schiff, Vollpension, Top Tour Preis EUR 850,- 07.07. - 28.07.2012 inkl. 4 x Flug, Transfer, 9x Hotel, 10x Zeltlager, Vollp. Delhi - Agra - Delhi, Eintritte Ladakh-Biken über Pässe Top Tour Preis EUR 2.990,Türkei Bike Lykien perfekt aufeinander abgestimmt. Dies wurde aufwendig mit Simulations-Programmen und Messverfahren immer wieder überprüft und weiterentwickelt. Sportergonom Dr. Kim Tofaute, das Topeak Ergon Racing Team und die gesamte Entwicklungsmannschaft haben intensiv über 20 Monate an diesem Projekt gearbeitet." Perfekte Abstimmung mittels Simulationsprogrammen & Messverfahren: "Sattel-Schale + Padding-Schäume sind 06.05. - 13.05. 23.09. - 30.09. 2012 2 int. Flge 7x Hotel Vollp. ü Begleitfahrzeug, Eintrittsgebhren ü Top Tour Preis EUR 1.190,- Montenegro schwarze Berge Top Tour Preis EUR 980,Kuba, Bhutan,Transalps, uvm. Karl Wintersteller, Hammerauerstr.13, 5020 Salzburg, Tel.: 0664/73280475 info@adventure-top-tours.at 10.06. - 17.06.2012 Selbstanreise, Transfers 7x Hotel Begleiltfahrzeug, Eintrittsgebhren ü 4. Das Ergebnis: "Der ergonomisch perfekte MTB Sattel."

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Science UNK IE F W IKE? E-B EIN IERT TION hre ln in wa e Wade er künstüd ndelt m iert d e verwa wie funktion ck, bzw. im -Bik h Das E er. Doc nopfdru dalfelstürm sschub auf K odels, auf Pe Gip istung ten M liche Le ier vorgestell sh Fall de druck? Ein 350W-Motor (A) am Hinterrad, der zur Einhaltung der gesetzlichen Normen auf 250W limitiert wurde sorgt für den zusätzlichen Vortrieb. Durch die Überdimensionierung wird der Motor geschont, und zusätzlich den Motorlärm bei Maximalleistung vollständig beseitigt. MOTOR (A) Foto: Zimmer GmbH, Yoom Das "NEO XTREME" wurde mit dem EuroBike A w a r d 2011 für bestes Design und Funktionalität ausgezeichnet und ist mit der RDS Technologie (Rear Drive System) ausgestattet. Dabei befindet sich der Motor (A) in der Nabe des Hinterrads, Akku (B) und Steuereinheit (D) sind in das Unterrohr integriert.

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Der Drehmomentsensor am hinteren Schaltauge des Rahmens registriert die vom Benutzer ausgeübte Kraft und sendet ein Signal an die Steuereinheit. So wird ermöglicht, dass der Motor entsprechend dem gewählten Unterstützungsniveau zusätzliche Leistung bringt. Die Wirkung erfolgt dabei ohne Zeitverzögerung. DREHMOMENTSENSOR (C) UND STEUEREINHEIT (D) Science Der Akku ist vollständig in den Rahmen integriert und abnehmbar. Lithium-Ionen -Akkus sind, was die Energiedichte angeht, die derzeit fortschrittlichste Technologie am Markt. Sie haben eine Lebensdauer bei 100% Akkukapazität von ungefähr 35.000 km. Danach sinkt die Akkuleistung um 20%. Eine Rückladefunktion sorgt dafür, dass die freiwerdende Energie beim Bremsen in den Akku zurückgeladen wird. AKKU (B) YOOM Neo XTREM Bürstenloser 350 W Motor, 36 V, 9 Ah, Li-Ionen Akku im Rahmen integriert und abnehmbar, 26" Rahmen, 8-fach Shimano Schaltung, Scheibenbremsen Reichweite bis zu 90 km. Nähere Informationen unter www.yoom.at

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Aus der Radsportszene DIE RAD.SPORT.SZENE LANDKARTE Wie du siehst, sind schon einige Orte Österreichs infiziert. UNSERE PREMIUMHÄNDLER AUF EINEN BLICK: Unsere RAD.SPORT.SZENE Premiumhändler: TONIS PRO SHOP Bahnhofstrasse 2 6365 Kirchberg in Tirol ZWEIRAD JANGER Kirchgasse 4 8112 Gratwein RADWELT MICHI KNOPF Hauptstraße 1 7210 Mattersburg RESCH GINNER Fabrikstraße 16a 3300 Amstetten MARTINS BIKESHOP Unkenberg 22 5091 Unken RADSPORT ILLMAIER Kärntnerstraße 251 8700 Leoben TOM'S RADHAUS Nordbahnstraße 19c 2136 Laa / Thaya Eine Auflistung aller Händler findest du online unter www.radsportszene.at BIKE SHOP JOE KREUZER Badner Straße 49 2540 Bad Vöslau RADSHOP LIETZ Alte Poststraße 23 3341 Ybbsitz FERD.VASOLD Ausseerstrasse 5 8940 Liezen RADSPORT ANGERER Oberdorferstraße 20 5330 Fuschl am See BIKESTATION STORE Wolfgangerstraße 28 4820 Bad Ischl RADSPORT FISCHERLEHNER Kubinstraße 13 4240 Freistadt BIKE TOTAL RADSPORT HOLZER Nr. 286 8224 Kaindorf SPORT SCHERZ Herrengasse 27 8942 Wörschach GRIMMINGSPORT Nr. 327 8983 Bad Mitterndorf Jetzt Partnerhändler werden: matthias.grick@radsportszene.at

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CHRISTINA PERCHTOLD Bekanntlich bietet die kalte Jahreszeit für Radsportler nur wenig Gelegenheit, es sich auf der warmen Ofenbank gemütlich zu machen und die Beine hoch zu lagern, denn eine gute Vorbereitung und viele Trainingsstunden sind die Voraussetzung für eine erfolgreiche Wettkampfsaison! Schon in unserer Novemberausgabe erfu hren die Leser einiges über alternative Trainingsmethoden. Was die heimischen Athleten wirk lich über die Wintermonate getrieben hab en, verraten sie euch am besten selbst: mit dabei zu sein, um mich in weiterer Folge für die Elite WM in Holland zu qualifizieren." WIE DIE RADSPORTSZENE ÜBERWINTERT HAT DANIEL GEISMAYR "Skilanglauf und Skitouren als Ausgleich" ALBAN LAKATA "Bestreite im Winter Querfeldein Rennen" "Vorbereitung sehr konträr, kein Trainingslager im Süden im Dezember und Jänner" DISZIPLIN: STRASSE TEAM: SCAPPA SPEED QUEENS "Dank der großen Bandbreite an Alternativsportarten, die der Muskulatur und dem Herzkreislaufsystem des Radsportlers zu Gute kommen, stellt es sich als keine große Schwierigkeit heraus, einen optimalen Ausgleich im Winter zu finden. Vor allem Sportarten, welche "Ski-" als Vorwort aufweisen, wie Skilanglauf oder Skitouren, erwecken besonderes Interesse in mir. Unteranderem plane ich immer wieder kleine oder größere Trainingslager. Eineinhalb Monate vor dem ersten Rennen wird jedoch ausschließlich nur mehr mit dem Rad trainiert, um bereits bei den Frühjahrsklassikern (z.B. Flandernrundfahrt) eine gute Leistung erbringen zu können. Für 2012 erhoffe ich mir bei der ein oder anderen Sprintankunft einer Rundfahrt oder eines Weltcups ganz vorne DISZIPLIN: MTB MA/XC TEAM: TOPEAK ERGON RACING "Meine Vorbereitung für die Saison 2012 war in diesem Winter sehr konträr zu den letzten Jahren. Kein Trainingslager im Süden im Dezember und Jänner. Dafür viel Kraft-Koordinationstraining, Skitouren, Laufen und Langlaufen. Es waren auch einige Einheiten mit dem Bike auf Schnee und Eis dabei. Mein Ziel für die erste Hälfte des Jahres ist ganz klar die Olympiaquali. Am Ende der Saison steht aber dann auch noch die Marathon WM in Frankreich auf meiner Prioritätenliste ganz oben." DISZIPLIN: MTB MA/XC TEAM: CENTURION VAUDE "Bei den Quer Staatsmeisterschaften in Grafenbach legte ich einen fulminanten Start in die Saison hin. Von Beginn an setzte ich mich auf dem rund 2 km langen Rundkurs an die Spitze und distanzierte meine Gegner von Runde zu Runde. Schließlich gewann ich mit vier Minuten Vorsprung und wurde vom ÖRV für die Cross WM in Belgien nominiert. Seit Herbst 2011 arbeite ich mit meinem neuen Trainer, dem Schweizer Jean-Christophe Guinchard zusammen. Im Februar geht es mit der Österr. Nationalmannschaft nach Zypern zum Trainingslager. Mein großes Ziel ist die Qualifikation für die Olympiade und Top-Platzierungen bei internationalen Etappenrennen." Fotos: Christina Perchtold, Alban Lakata, Walter Vogler

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Aus der Radsportszene MARTIN GABER "Um gut durch den Winter zu kommen, brauche ich sechs Sachen" DISZIPLIN: STRASSE TEAM: RADTEAM TIROL "Um gut durch den heimischen und damit meist von schlechtem Wetter geprägten Winter zu kommen, brauche ich sechs Sachen: Rennrad, Mountainbike, Rolle, Langlaufskier, Laufschuhe und ein Fitness-Studio.Und die Sachen kommen folgendermaßen zum Einsatz: Viermal pro Woche geht's ab aufs Rad, zweimal ins Studio und einmal wird gelaufen. Dabei wechsle ich immer mal wieder zwischen MTB und Rennrad ab. Das sorgt für Abwechslung und das Training im Gelände schult zugleich noch die Radbeherrschung. Wenn dann das Wetter mal richtig schlecht ist, kann man das Grundlagentraining entweder auf die Langlaufskier verlagern oder man sitzt die Zeit auf der Rolle ab. Dort kommen einem die Stunden aber meist ewig vor. Ach ja, zu guter Letzt die Laufschuhe. Ist sicher Geschmackssache, aber ich mach das ganz gerne im Winter. Diese Saison hab ich auch mal einen Laufwettbewerb mitgemacht: Hat Spaß gemacht und man kriegt damit ein "Highlight" in den monotonen Wintertrott. So sollte einer guten Saison (hoffentlich) nichts mehr im Weg stehen!" Spaß-Zeit) hab ich auf Tourenschi, direkt vor meiner Haustür verbracht. Ich liebe es, nach einem harten Aufstieg eine coole Powderabfahrt zu genießen. Heuer trainiere ich erstmals mit Trainerin nach einem Plan (sehr gewöhnungsbedürftig) 2x pro Woche mache ich Übungen für die Gesamtfitness im Studio. Ab Februar/März, je nach Schneelage, werde ich dann auf meinen Crosser umsteigen, um erste Kilometer im Sattel zu sammeln. (Leider hab ich als berufstätige Mutter einer 7 jährigen Tochter nicht wirklich Zeit für ein Trainingslager im Süden) Meine Ziele für die neue Saison sind in erster Linie, weiterhin viel Spaß am Biken zu haben, einige neue Marathons zu testen, mich technisch zu verbessern und besonders international auch vorn mitfahren zu können. Natürlich möchte ich auch meinen österreichischen Titel dieses Jahr verteidigen." im Freien durchführen. Anfang Jänner wurde das Training intensiver und ich versuchte heuer erstmals ein Trainingslager in den Alpen. So standen in Obergurgl viele Skitouren und Langlaufkilometer am Programm. Verbunden mit der Höhe von über 2.000 Meter war dies eine harte Geschichte. Nun hat der Winter aber auch Oberösterreich erwischt und so gilt es viele, intensive Stunden am Ergometer und in der Kraftkammer zu absolvieren. Die Intensität ist mittlerweile sehr hoch. Anfang Februar geht es dann in den Süden und es gilt in Mallorca wieder Kilometer am Rennrad abzuspulen. Im März kommt es dann in Langenlois endgültig zum ersten großen Kräftemessen. Das große Saisonziel ist natürlich die Heimweltmeisterschaft in Saalfelden/Leogang." ANDREAS FUCHS "Skitouren und Langlaufen auf über 2000 Meter Höhe" ROMAN RAMETSTEINER "Skitouren und Langlaufen auf über 2000 Meter Höhe" "Skitouren vor der Haustüre, heuer erstmals mit Trainerin und Plan" DISZIPLIN: MTB MARATHON TEAM: CONWAY "Bei uns im Ausserfern, ganz im Nordwesten Österreichs, dauert der Winter ja sowieso länger als sonst wo. Den Großteil meiner Trainingszeit (ich nenne sie ja meine Frei-GenussDISZIPLIN: MTB MA/XC TEAM: NAKITA ENERGIE AG ÖÖ "Das Wetter war durch den späten Wintereinbruch bis zum Jahreswechsel super in OÖ und so konnte ich das Grundlagentraining wie geplant Fotos: Martin Gaber, Verena Krenslehner, VERENA KRENSLEHNER DISZIPLIN: MTB XC TEAM: TEAM PROTEK "Der Teamwechsel im Herbst gab mir einen ordentlichen Motivationsschub. Nach einer dreiwöchigen Trainingspause begann ich mit dem Aufbau für die neue Saison. Alles lief nach Plan. Bis zu jenem Moment als ich im Straßengraben wieder zu mir kam. Diagnose: Schlüsselbeinbruch und Brustbeinbruch. Nach einer Woche Aufenthalt im Krankenhaus und zwei Wochen Ruhepause hatte ich keine Schmerzen mehr im Schlüsselbein und begann mit lockerem Training auf der Walze. Während ich diesen Text schreibe sitze ich gerade am Ergometer und blicke schon wieder voller Zuversicht, den nächsten intensiven Trainingswochen und meinen Saisonzielen entgegen. Ich starte heuer erstmals in der Kategorie U23, weiß also noch nicht, was mich erwartet. Starts bei Weltcuprennen um Erfahrung auf internationaler Ebene zu sammeln sind mein Ziel."

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www. oom.a y t Aus der Radsportszene YOOM e e Die neu Io 36 V, Linologie, Wh ech ystem) T i-Io, 324 r Drive S en integriert, L (Rea iver RDS kku im Rahm innovat - mit barer A -Display abnehm ares LCD ungsstufen mb - abneh hweite rstütz - 4 Unte is zu 90 km Reic antie -b e Gar - 2 Jahr berg ou, Carl tion 4 Y ergasse Wien, 66, 1230 T.: +43/1 /86 303 : +43/1 343, Fax yoo , office@ 303-310 m.at, ww .a w.yoom Bikes tore ship s n Flag ie 010 W 012 1 ai 2 ab M R XT City the home of e-mobility www. oom.at y

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Aus der Radsportszene ITIONSANALYSE SITZPOS AB SOFORT: Neuen Bike Katalog bei Intersport abholen! des Fahrrad Bei Intersport wird je an den Körperbau t individuell angepass

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Aus der Radsportszene Zählt man sich zu den ehrgeizigen Radfahrern, so hat man meistens das Ziel, die eigene Leistung zu optimieren. Ist meine Sitzposition optimal, sitze ich zu tief oder zu hoch, ist die Einstellung meines Lenkers richtig? Das sind häufige Fragen, die man sich als Radfahrer stellt. iesen Fragen wird bei Intersport Rechnung getragen: Wer sich für ein Bike von Intersport entscheidet, bekommt ein auf den individuellen Körperbau abgestimmtes Fahrrad. Mit einer speziellen Sitzpositionsanalyse werden Fehlstellungen aufgezeigt und dadurch kann die Kraftübertragung von den Beinen in die Pedale verbessert werden. Die Sitzpositionsanalyse bringt im Normalfall einige Watt zusätzlich für den Vortrieb, und das ganz ohne Zusatzmotor, einfach durch die Abstimmung der Fahrradgeometrie auf den jeweiligen Fahrer. KNIEBEUGEWINKEL Der Fahrer sitzt auf dem Rad. Seine Füße in den Pedalen bilden eine senkrechte Linie zueinander. Der Winkel, den Ober- und Unterschenkel des höher gelegenen Fußes bilden, ist der Kniebeugewinkel (siehe Bild). Er soll mindestens 70 Grad groß sein. Ist er kleiner, ist mehr Kraft notwendig, um die Pedale zu bewegen. Diese Überlastung kann Knieschmerzen verursachen. KNIESTRECKWINKEL SITZPOSITION Die Füße bilden wieder eine senkrechte Linie. Den Kniestreckwinkel bilden die Ober- und Unterschenkel des tiefer gelegenen Fußes (siehe Bild). Dieser Winkel bestimmt die richtige Sitzhöhe. Er soll mindestens 140 Grad betragen. BIKE-EINSTELLUNG MIT COMPUTER-FEINTUNING. In ausgewählten Intersport-Shops wird die Sitzposition mit einer computergestützten Videoanalyse gemessen. Der Kunde radelt auf einer Walze und wird dabei gefilmt. Eine Software errechnet dann die optimale Sitzposition. Alle Shops, die diese Profi-Abstimmung anbieten, sind auf www.intersport.at zu finden. Ein wichtiger Parameter ist auch die Distanz zwischen Sattel und Lenker. Sie soll so abgestimmt sein, dass der Winkel zwischen Armen und Oberkörper 80 bis 90 Grad groß ist (siehe Bild). Außerdem soll die Kniespitze einige Zentimeter vor der Pedalachse liegen, um die Kraft effizient auf das Fahrrad zu übertragen. WERBUNG

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Aus der Radsportszene 2012: RACES TO BE Hexenkessel. Den Gewinnern winkt ein Preisgeld von insgesamt Euro 7.500. 2|STRASSE: WELSER KIRSCHBLÜTENRENNEN 15.04.2012: Das Welser Kirschblütenrennen gehört zu den absoluten Fixpunkten im österr. Strassenradsport. Auf dem 35,2 Kilometer Rundkurs zwischen Wels und dem Schartner Höhenrücken werden heuer wieder an die 700 Radrennfahrer ab der Nachwuchskategorie U15 bis zu dem jedes Mal mit internationalen Klassefahrern besetzten Eliterennen unterwegs sein. Unser Tipp: Der häufige Gegenwind auf der langen, breiten Zielgeraden bevorzugt ausgekochte Sprintfüchse. 3|MTB: KITZALPBIKE FESTIVAL, 27.06.-01.07.2012 Österreichs größtes Mountainbike Festival, der 1|MTB: BIKE NIGHT FLACHAU, 11.-12.08.2012 "Das verrückteste MTB-Event der Welt!", so bezeichnen die Veranstalter den City Sprint in Flachau selbst. Dahinter steckt ein Mountainbike-Marathon der Sonderklasse - bei Flutlicht mit special Rennmodus auf einem Rundkurs von 4,5 m Länge/220 HM mit Startund Zielbereich im Zentrum von Flachau, knackigen Anstiegen und einem spektakulären Downhill entlang der Hermann-Maier-Weltcupstrecke. Tausende Zuschauer verwandeln das Renngelände in einen wahren KitzAlpBike stellt Profis und Hobbysportler vor Herausforderungen. Nirgendwo sonst im Land zieht eine Region mit gleich fünf Austragungsstätten an einem sportlichen Strang. 5 Bewerbe an 5 Tagen, 1500 Teilnehmer, 5 Distanzen mit 109 Kilometern und 5.000 Höhenmetern - das Brixental ist bereit für die Mountainbike Marathon WM 2013. 4|MTB: M³ MONTAFON MOUNTAINBIKE MARATHON AUSTRIAN CHAMPIONSHIP, 27.-28.07.2012 Vom 27.-28.07.2012 steht der 4. M³ Montafon Mountainbike Marathon auf dem Programm aller Hardcore- und Hobby-Biker inkl. Österreichischer Meisterschaft. Der M³ 2012 bietet für jeden Geschmack ein umfassendes Programm und drei unterschiedliche Streckenprofile: M³ EXTREM (ÖM Herren) 120 km, 4.200 hm | M² ANSPRUCHSVOLL (ÖM Damen) Fotos: fairplayfoto.net; radclubwels - R. Eisenbauer; Montafon Tourismus, - Andreas Marent; Rene Raggl; Ötztal Tourismus Jürgen Skarwan; Stefan Voit; grubernd; Schwazer Radsporttage; Saalfelden Leogang WM GmbH; Erwin Haiden - nyx.at Mit dieser bunten Mischung an top Veranstaltungen möchten wir euch jene Rennen präsentieren, die uns mit ihrer Einzigartigkeit überzeugt haben. Seien es Publikum- oder Starter-Massen, eine tolle Stimmung, oder eine anspruchsvolle Strecke - jedes dieser Events ist für sich besonders. Doch lest am besten selbst und seid dabei ob als Starter oder Zuseher - diese Veranstaltungen versichern Gänsehaut-Feeling in jeder Rolle!

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Aus der Radsportszene 65 km, 2.400 hm | M1 SPORTLICH (ÖM Junioren) 26 km, 970 hm 5|MTB: ÖTZTALER FORREST CROSS, 20.-22.04.2012 Mountainbike-Cross-Country auf Gold-Niveau erwartet die Besucher des "Ötztaler Mountainbike Festivals" auf der Ötztaler-Höhe. Bei diesem Rennen der UCI-Class HC werden ca. 450 Starter aus 25 Nationen erwartet. Bereits angemeldet sind Stars wie Ralf Naef, Lisi Osl, Christoph Soukup und Lokalmatador & Staatsmeister Karl Markt sowie der 3fache Staatsmeister Gregor Raggl. Besonderes Highlight: neben den Weltcuprennen geht es auf einer der schönsten Cross-Country-Strecken des Alpenraums für einige um die Teilnahme an den Olympischen Spielen in London. 6|MTB: SALZKAMMERGUT TROPHY, 14.07.2012 Bereits zum 15. Mal zieht heuer die Salzkammergut Trophy mehr als 4000 "Pedalritter" in die Ferienregion Dachstein Salzkammergut zum härtesten und größten Mountainbike Event Österreichs. Sechs verschiedene RennDistanzen - zwischen 20 und 200 km - führen dabei durch die einzigartige Naturlandschaft zwischen Hallstatt, Gosau, Obertraun und Bad Goisern. Für die jüngsten Mountainbiker gibt es die "Junior-Trophy" mit Startklassen ab U5. Und für alle, die es außergewöhnlich lieben, wurde der spektakuläre Einrad-Downhill ins Leben gerufen! 7|MTB: UCI MOUNTAIN BIKE & TRIALS WM 29.08.-09.09.2012 In insgesamt 4 Disziplinen werden die besten Mountainbiker der Welt in der Pinzgauer Urlaubsregion Saalfelden Leogang ihr Können zeigen und damit die Zuschauer vor Ort und vor den Fernsehgeräten begeistern. Die beiden Speed-Disziplinen Downhill und Fourcross, werden direkt im Bike Park-Gelände in Leogang stattfinden. Während die Trials Meisterschaften im Stadtzentrum vonstattengehen, wurde für die Disziplin Cross Country im letzten Jahr eine neue Strecke konzipiert. 8|MTB: DOWNHILL AUSTRIAN CHAMPIONSHIP SCHLADMING, 14.-15.07.2012 Nach über 2 Jahren Rennpause, steigt der Bikepark Planai in Schladming wieder in das Renngeschehen ein. In den letzten Jahren lag der Fokus auf dem Ausbau der Infrastruktur am Berg mit neuen Strecken und mit dem modernsten Zielstadion der Welt wird eine einzigartige Kulisse geboten. Für Spannung ist jedenfalls gesorgt, da Österreichs bester Downhiller Markus Pekoll ein Schladminger ist, der auf jeden Fall versuchen wird seinen Titel vor heimischen Publikum zu verteidigen. Nicht nur sportlich wird viel geboten, auch einige Side-Events mit Live-Musik, Top DJs und MTB-Shows runden das einzigartige Programm ab. 9|STRASSE: ÖTZTALER RADMARATHON, 26.08.2012 "ICH HABE EINEN TRAUM", so lautet auch 2012 das Motto für den Ötztaler Radmarathon. Bei diesem werden sich über 4000 Radsportbegeisterte der Herausforderung von 238 km und 5500 Höhenmetern stellen. Die Strecke führt von der Ötztaler Gletscherwelt, über das Tiroler Mittelgebirge, durch die Weinberge Südtirols zurück zu den Ötztaler Gletschern. Durch die Streckenführung und die 4 zu absolvierenden Pässe zählt der Ötztaler Radmarathon zu den härtesten Marathons der Alpen. 10|STRASSE: SCHWAZER ALTSTADTKRITERIUM, 01.09.2012 Rasant, Spektakulär, Eng - um nur drei Begriffe zu nennen, die das Schwazer Altstadtkriterium kennzeichnen. Das Kriterium ist eines der populärsten und prestigeträchtigsten heimischen Radrennen, was alleine schon ein Blick auf die Siegerliste und die stetig steigende Teilnehmerzahl aus dem In- und Ausland bestätigt. Die selektive Strecke verlangt den Fahrern technisch alles ab - Höhepunkt dabei: das rhythmusbrechende Kopfsteinpflaster und ein kleiner giftiger Anstieg - und das Tempo ist mörderisch. Umso größer dann aber die Freude für den verdienten Sieger, wenn er eine Ehrenrunde vor dem begeisterten Schwazer Publikum fahren darf. 11|MTB: XC BATTLE KAPRUN, 3.-4.08.2012 BIG SPORT. BIG PARTY. BIKE INFECTION: Egal ob beim XC-Battle, Kitzsteinhorn SnowClimb, Gletscher Trophy, MTB Freestyle Night oder Ritzelfest - Action, Spannung und Good Vibrations sind bei Österreichs smartestem Bike Festival Erfolgsprogramm. Bereits zum 7. Mal erhalten die weltbesten MTB-Cracks, Ausdauerjunkies, Genussbiker und Hot Track-Fahrer in Kaprun die perfekte Bühne für ihre Powerperformances. Don´t miss it, be part of it. 12|MTB: UEC EUROPEAN YOUTH MOUNTAINBIKE CHAMPIONSHIPS GRAZ/STATTEGG, 14.-17. AUGUST 2012 Die besten BikeKids Europas küren ihre Europameister! 246 Teilnehmer in 82 Teams aus 20 Nationen machten die erste UEC Jugend EM der Mountainbike-Geschichte in Graz/Stattegg 2011 zu dem Ereignis im europäischen MTB Nachwuchssport. Mit drei von vier möglichen Goldmedaillen fuhren die Nachwuchsbiker des ÖRV einen unfassbaren Erfolg ein. Bis 2014 werden sich die besten BikerInnen in den Klassen U15 und U17 nun jährlich in Graz/Stattegg im Geiste europäischer Freundschaft treffen und gemeinsam jeweils vier Tage lang den "Spirit of Mountainbiking" leben. YOUNGSTERS CUP AUSTRIA www.youngsters-cup.at SPORTKLASSE CUP AUSTRIA MOUNTAINBIKE LIGA AUSTRIA www.sportklasse-cup.at www.mountainbike-liga.at Mountainbike Liga Austria (MLA) 2012 Die besten Mountainbiker Österreichs fahren gegen hochklassige internationale Konkurrenz um den Gesamtsieg in einer der hochwertigsten XCO-Rennserien der Welt und um die Qualifikation für EM, WM und Olympia. 25.03.2012 - Langenlois/Zöbing NÖ (UCI C1) 01.04.2012 - Nals/Südtirol ITA (UCI C1) 22.04.2012 - Haiming T (UCI HC) Austria Youngsters Cup (AYC) 2012 Österreichs Mountainbike-Nachwuchs kämpft in den in den Kategorien U13, U15, U17 um den Youngsters Cup Gesamtsieg und um die Plätze im Nationalteam für die UEC Jugend EM Graz/Stattegg (14.-17.08.2012). 17.03.12 - Wien W 24.03.12 - Langenlois/Zöbing NÖ 21.04.12 - Haiming T 05.05.12 - Graz/Stattegg ST (MTB Kombination) 26.05.12 - Kleinzell OÖ 09.06.12 - Koppl S Austria Sportklasse Cup (ASpC) 2012 Ambitionierte Hobby-Biker liefern sich attraktive Rennen auf herausfordernden Cross Country Kursen in ganz Österreich. 18.03.12 - Wien W 24.03.12 - Langenlois NÖ 22.04.12 - Haiming T 10.06.12 - Koppl S 06.05.12 - Graz/Stattegg ST 23.06.12 - Payerbach NÖ 01.07.12 - Kirchberg T 08.07.12 - St. Primus/Turnersee K 26.08.12 - Linz/Ebelsberg OÖ 02.09.12 - Weiz ST 06.05.2012 - Graz/Stattegg ST (UCI C1) 30.06.2012 - Kirchberg T (UCI C1) 17.06.2012 - Windhaag bei Perg OÖ (UCI C1) 23.06.12 - Payerbach NÖ (MTB Kombination) 08.07.12 - St. Primus/Turnersee K 21.07.12 - Laßnitzhöhe ST (MTB Kombination) 04.08.12 - Kirchschlag NÖ (MTB Kombination)

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Aus der Radsportszene RADSPORT IST RADSPORT! ODER DOCH NICHT? TEXT: Martin Gaber Die Unterschiede zwischen Mountainbike- und Rennradsport... Jetzt, wo klar ist, dass Radsport nicht nur der Sport auf der Straße ist, strebt es nach einem Vergleich zwischen den beiden. Worin bestehen eigentlich die Womit wir auch schon bei einer Gemeinsamkeit wären. Dabei braucht man nun gar nicht ins Detail zu gehen, denn bekanntermaßen, wurden unzählige Bücher über gezieltes Radsporttraining geschrieben. Es reicht einen ganz groben Blick auf die Saisonvorbereitung zu werfen. Sie beginnt normalerweise bei den Athleten beider Disziplinen im Herbst: Sowohl Straßenfahrer als auch Mountainbiker Zurück in den Winter und einer weiteren Gemeinsamkeit, dem Krafttraining. Für beide Athleten sehr wichtig, um die gesamte Körpermuskulatur Martin Gaber; MTB Club Mühldorf - Weinsteinbike 2011 Wenn man früher, also vor 50, 60 oder auch noch mehr Jahren von Radsport gesprochen hat, dann war klar, es geht um den Straßenrennsport: Die Tour de France, heroische Rennen, die 400 Kilometer lang waren, Eddy Merckx, Miguel Indurain, Lance Armstrong und wie sie alle heißen bzw. was man alles mit dem Rennradfahren assoziiert. Aber Radsport ist mehr als nur das. Man bedenke nur mal die vielen Radsportdisziplinen, die es sonst noch gibt: Bahnradfahren, Radball, Querfeldein, BMX, die meisten davon olympische Disziplinen, und nicht zu vergessen, Mountainbike. Neben dem Rennrad wohl die populärste Art, sich sportlich auf zwei Rädern fortzubewegen und Wettkämpfe zu bestreiten. Unterschiede? Außer natürlich, dass der eine mehr auf der Straße fährt als der andere und die Räder anders aussehen. Vorbereitung Die wirklich interessanten Differenzen, aber auch Gemeinsamkeiten, liegen vielmehr darin, welche Technik nötig ist, wie die Fahrer sich auf die Wettkämpfe vorbereiten, welche Taktik gewählt werden muss und natürlich, worin sich die Wettkämpfe an sich unterscheiden. Wie das meiste im Leben beginnt es auch beim Radfahren mit einer ordentlichen Vorbereitung. absolvieren ihre Grundlageneinheiten, sprich ihr Ausdauertraining, hauptsächlich auf der Straße. Sogar die Trainingslager, die in der Regel meist bis Ende Februar stattfinden, werden von beiden auf der Straße abgespult. Wobei Rennradfahrer zu Beginn des Jahres meist noch keine extrem intensiven Einheiten fahren, sondern sich die nötige Rennhärte später über die Wettkämpfe im Frühjahr holen. Ausnahme: Die "Klassikerjäger", die bereits im März bei den Frühjahrsklassikern, meist in Belgien, vorne dabei sein wollen. Dahingegen geht es bei den Mountainbikern schon früher ans Eingemachte und somit an die obersten Pulsgrenzen, um schon in den ersten Wettkämpfen voll dabei zu sein. Ein entscheidender Grund dafür ist, dass die Mountainbike-Rennen von Beginn an schnell gefahren werden und man das ganze Rennen über am Anschlag fährt, aber dazu später mehr.

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Aus der Radsportszene und besonders die Beine zu trainieren. Dabei sind auch die Übungen ähnlich bis nahezu identisch. Auch wenn es für Mountainbiker ein paar speziellere Übungen gibt, z.B. um die Handgelenke, Arme und Schultern zu stärken, die in Abfahrten im Gelände extremen Belastungen ausgesetzt sind. Eine Nuance beim Krafttraining, die man fast nur bei Mountainbikern antrifft, sind Gleichgewichtsübungen, für die es mittlerweile verschiedene Geräte oder sogenannte Discs gibt. Das soll nicht heißen, dass diese auf der Straße keinen Sinn machen würden, allerdings wurden sie bislang oft vernachlässigt. Erfreuen sich aber mittlerweile auch bei Straßenfahrern immer größerer Beliebtheit. ZWISCHENFAZIT VORBEREITUNG: maßgeblich Einfluss wann und wie stark die vorhandene Leistung abgerufen wird. Ein schönes Beispiel hierfür sind Fahrer, die in Schlammpassagen mit durchdrehendem Hinterrad steckenbleiben, während andere die Passage fast spielerisch bei hohem Tempo bewältigen", erklärt der ehemalige deutsche MTB-Profi vom Rocky Mountain Team, Holger Götze. Es reicht schon eine kleine Wurzel, die in die Strecke reinwächst, um den ungeschulten Fahrer "auszuhebeln" oder ihm an einer Rampe den Rhythmus brechen. Auf der Straße ist die Technik ebenfalls wichtig. Man kann z.B. durch geschicktes Fahren im Feld viel Kraft sparen und auch in einer Abfahrt Zeit rausholen bzw. verlieren, aber bei Weitem nicht so viel wie im Gelände. Die meisten Starter in einem Elitefeld sind technisch auf einem sehr homogenen Niveau, sodass es kaum möglich ist aufgrund technischer Fähigkeiten Vorsprünge rauszufahren. ZWISCHENFAZIT TECHNIK: Hill Bill. Der MTB-Helm. Du achtest auf den Trail, Hill Bill auf deinen Kopf. Die "Grundvorbereitung" ist bei beiden sehr ähnlich, erst die disziplinspezifischen Einheiten, meist zu Beginn des Frühjahrs, weichen dann voneinander ab. Technik Genauso wichtig wie eine anständige Vorbereitung ist für die Biker ihre Technik. Während die Rennradfahrer bei fast jeder Witterung auf die Straße können, sind sie mehr aufs Wetter angewiesen. Eine Devise unter den MTB-Fahrern ist deshalb, sobald es die Witterung zulässt rauf aufs MTB und ab ins Gelände, um die Technik zu schulen. Einer der wohl zentralsten Aspekte. Alles was man im Gelände an einem Anstieg an Vorsprung rausholen kann, kann man innerhalb kürzester Zeit in einer schweren Abfahrt wieder verlieren, wenn es an der Technik mangelt. Richtiges Kurvenfahren, Anbremsen, aber vor allem es in der richtigen Linie laufen zu lassen, dazu gehört die optimale Technik. Übrigens ein Hauptproblem von Rennradfahrern, die sich auf dem Bike probieren. Aber nicht nur bergab spielt diese eine große Rolle, sondern auch bergauf. "Während man mit dem Rennrad am Anstieg die volle physische Leistung abrufen kann, muss man auf dem Bike die auf dem jeweiligen Untergrund mögliche Traktion mit in Betracht ziehen. Sonst gerät man in Gefahr, eine Menge Kraft zu verschenken. Weitere Faktoren wie z.B. Reifenprofil, Streckenkenntnis und Witterung haben Auch wenn ein Rennradfahrer physisch auf dem gleichen Niveau ist wie ein Mountainbiker, wird er sich schwer tun, diesem im Gelände Paroli zu bieten. Wettkampf Nun endlich zum Rennen selber und den einzelnen Rennarten beim MTB und Rennrad. Sowohl auf der Straße selber, mit Kriterien, Straßenrennen, Bergrennen und Zeitfahren, als auch auf dem MTB, z.B. mit Cross Country und Marathon, gibt es spezifische Arten von Rennen. Ein Cross Country Rennen auf dem Mountainbike ist wohl am ehesten mit einem Kriterium auf der Straße vergleichbar: Hohe Geschwindigkeiten, enge Kurse, Belastungen von ca. einer Stunde und ein Fahrer, der ständig am Anschlag ist. Wichtig: Die hohe Belastungsverträglichkeit über die gesamte Renndauer. Dabei hat ein Fahrer praktisch keine Möglichkeiten sich zu erholen. Klarer gesagt: Die klassische Form des Ausscheidungsfahrens. Vor allem bis in die 90er Jahre. Mittlerweile ist das Niveau einheitlicher und es wird taktischer gefahren. 300g www.abus.com

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Aus der Radsportszene Beim Kriterium, also dem Gegenstück auf der Straße, ist es dennoch etwas anders, da hier viel mehr noch die Sprintfähigkeiten gefragt sind. Wichtig sind die Punktesprints, die am Ende den Sieger des Kriteriums ausmachen, und die es im Cross Country nicht gibt. Punktesprints werden meist alle fünf Runden ausgetragen (wobei Kriterien meist 40 bis 60 Runden lang sind) und die ersten vier Fahrer erhalten fünf, drei, zwei bzw. einen Punkt. Außerdem hat man ab und zu die Möglichkeit sich im Windschatten zu "verstecken" und so ein paar neue Kräfte für die nächste Sprintbelastung zu mobilisieren. Das eigentliche Rennradfahren, womit wir wieder am Anfang wären, ist aber das klassische Straßenrennen. Sein Pedant sind am ehesten die MarathonRennen. Der Sportler muss seine Leistung über vier bis sechs Stunden bringen, ob auf der Straße oder im Gelände. Allerdings ist es diesmal auf der Straße etwas komplexer, denn dort ist viel mehr Taktik im Spiel: Windschattenfahren, Teamkollegen, die für einen arbeiten, bzw. man muss selber für einen Mannschaftskapitän arbeiten, Ausreißer, die man mal fahren lässt und mal wieder einholt, etc. Auch ist generell das Mannschaftswesen auf der Straße viel ausgeprägter. Meist gibt es Teams mit bis zu neun Startern (bei heimischen Rennserien wie der Tchibo.Top.Rad.Liga sogar noch mehr), wobei sich die Teamkollegen in einer gut funktionierenden Mannschaft perfekt unterstützen und jeder seine Rolle hat: Vom Wasserträger bis zum Kapitän. In Perfektion wurde dies 2010 vom UNION Raiffeisen Radteam Tirol praktiziert, das als reines Amateurteam aufgrund einer beeindruckenden mannschaftlichen Geschlossenheit die Profi-Konkurrenz bezwingen konnte. Dies gipfelte sogar im Staatsmeistertitel von Harald Starzengruber und dutzenden Siegen von verschiedenen Teammitgliedern, sowohl national als auch international. Will man hingegen bei einem Marathon vorne dabei sein, heißt dies meist stundenlang mit sich selber zu kämpfen, während man auf der Straße eventuell auch nach 6 Stunden noch in einem 200-köpfigen Feld fährt. Außerdem ist man auf dem MTB selbst als Profi meist ein Einzelkämpfer. Und wenn es doch Teams gibt, sind diese meist dünner besetzt als Straßenteams. Dort weisen manche UCI ProTeams über 20 Pedaleure auf. Beim Marathon, wie gerade erwähnt, ist man häufig auf sich allein gestellt und muss sich das Rennen selber einteilen. Man kann langsamer beginnen und hinten raus drauflegen oder aber mit Vollgas beginnen und eventuell später lockerer lassen. "Die persönliche Renneinteilung ist von Fahrer zu Fahrer unterschiedlich und jeder muss sein Rezept finden", berichtet der Tiroler Mountainbiker Christian Haas, der europaweit auf Renneinsätzen unterwegs ist. Die leichteste Bremse der Welt Die von Brake Force One entwickelte Scheibenbremse mit patentiertem Bremskraftverstärker kommt in der Tune Edition "KILL HILL" gerade mal auf 181g und ist damit die leichteste Bremse am Markt. www.brakeforceone.de So ähnlich die Vorbereitung auch sein mag, die Rennen kann man dann zwar theoretisch noch schön vergleichen, sie sind aber doch sehr unterschiedlich. ZWISCHENFAZIT WETTKAMPF: Opening: Bikepark Planai Der runde Tritt Aber was man natürlich den Mountainbikern abschließend zu Gute halten muss und worauf sie besonders stolz sind, das ist ihr vielgelobter, und zwar berechtigterweise, runder Tritt. Das heißt nicht, kreisförmig zu treten, denn natürlich tritt jeder Fahrradfahrer rund. Es bedeutet vielmehr nicht nur das Pedal zu drücken sondern auch daran zu ziehen. Das ist im Gelände eher notwendig als auf der Straße, weshalb die meisten Mountainbiker dies gezwungenermaßen hervorragend beherrschen. Dass dies wirklich einen positiven Effekt mit auf die Straße bringt, zeigen zahlreiche Straßenprofis, die einst früher auf dem Bike unterwegs waren. Das aktuell prominenteste Beispiel ist Cadel Evans. Der Australier und früherer MTB-Fahrer (sogar Weltmeister) gewann 2011 die Tour de France. Andere Beispiele, Dario Cioni (Sky), Michael Rasmussen (Christina Watches), Miguel Martinez (Phonak), um nur ein paar zu nennen. 10 JAHRE BIKE-ACTION AUF DER PLANAI! Am 25. Mai 2012 ist es wieder soweit. Der Bikepark Planai öffnet seine Pforten und zum 10-jährigen Jubiläum werden im Sommer Live-Acts und großartige Veranstaltungen stattfinden. "Zum 10-jährigen Jubiläum haben wir uns ein besonderes Highlight einfallen lassen, jedoch möchte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht zu viel verraten. Wir sind auf jeden Fall sehr froh, dass wir nach 2 Jahren Rennpause wieder die österreichischen Downhillmeisterschaften vom 14. bis 15. Juli nach Schladming holen konnten", so Geschäftsführer Philipp Walcher. Weitere Informationen zu den Feierlichkeiten findet ihr unter: www.bikeparkplanai.at Fazit Die beiden Disziplinen sind in vielerlei Hinsicht unterschiedlich und man muss sich für eine entscheiden, aber wenn man doch wechseln will, dann lieber vom Mountainbiker auf die Straße und dem Vorbild von Cadel Evans folgen.

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Bike Paradies Kitzbüheler Alpen - Brixental Aus der Radsportszene Die Region Kitzbüheler Alpen - Brixental ist eine spezialisierte Mountainbikeregion und lockt mit über 175 km markierten Strecken in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen und insgesamt 7.934 Höhenmetern Radbegeisterte verschiedenster Niveaus nach Tirol. nter www.kitzbuehel-alpen.com stehen über 70 interaktive Mountainbike- und Radrouten inkl. GPX Tracks zum Download zur Verfügung und laden zum Entdecken der Kitzbüheler Alpen ein. Die Kitzbüheler Alpen sind zusammen mit ihrem Partner GHOST Bikes in ganz Europa unterwegs, um die neuesten Ghost Bikes, die schöne MTB-Region Kitzbüheler Alpen und die MTB WM 2013 in Kirchberg zu Bewerben. Besuchen Sie uns bei den verschiedensten Festivals, testen Sie gratis die neuesten Ghost Bikes und informieren Sie sich über eine der beliebtesten MTB-Regionen Europas die "Kitzbüheler Alpen" WERBUNG Messeplan 2012 31. März - 01. April 2012 28. April - 01. Mai 2012 25. - 27. Mai 2012 15. - 17. Juni 2012 16. Juni 2012 27. Juni - 01. Juli 2012 18. - 19. Aug. 2012 30. Aug. - 01. Sept. 2012 06. - 09. Sept. 2012 Argus Bike Festival in Wien (A) SympaTex Bike Festival in Riva del Garda (I) Out of Bounds in Leogang (A) SympaTex Bike Festival in Willingen (D) 12 timer i Rold Skov / 12 St. Rennen in Rold (DK) KitzAlpBike Festival in den Kitzbüheler Alpen (A) Ispo Bike in München (D) Euro Bike in Friedrichshafen (D) COC in Saalfelden (A) Neue MTB Prospekte von den Kitzbüheler Alpen GRATIS bestellen unter www. kitzbuehelalpen.com Fotos: Kitzbüheler Alpen-Brixental

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Gemeinsam mit dem RC radsportland.at wurde über die Wintermonate emsig am Aufbau eines Österreichischen MTB Teams gearbeitet. Passend zum Saisonstart ist es nun soweit und zusammen mit unseren Sponsoren und Partnern dürfen wir das Team RAD.SPORT.SZENE Ausseerland präsentieren. NEUES MTB TEAM MIT DER RAD.SPORT.SZENE ALS TITELSPONSOR Nach dem Motto "Projekt WM 2013" liegt ein Schwerpunkt auf der Qualifikation zur Marathon Heim WM 2013 in Kirchberg (Tirol). Aus der Radsportszene Gerald BURGSTEINER DISZIPLIN: City Sprint, XC ERFOLGE: Gesamtsieg XC Austria Cup 1. UCI C2 XC Graz Stattegg 1. Citykriterium Steyr 5. Staatsmeisterschaft XC ZIELE: "Ich freue mich auf die Saison im neuen Team, mein Ziel ist vor allem eine konstante Leistung über das Jahr zu zeigen. Bei der Austria City Sprint Tour peile ich einen Podestplatz an." Hermann PERNSTEINER DISZIPLIN: Marathon ERFOLGE: Vizeeuropameister U23 Marath 1. MA Kitzalp Bike Extrem 1. Marathon Graz Stattegg 5. Staatsmeisterschaft MA 2. Top Six Gesamtwertung ZIELE: Quali zur U23 XC WM 2012 Top10 bei UCI Marathon Series Marathon Elite WM Top 30 "Mit Leidenschaft und Spaß in der in der Natur verletzungsfrei und gesund das machen was ich über alles liebe - am Bike zu sitzen." Matthias GRICK DISZIPLIN: XC, Marathon ERFOLGE: Tagessiege bei TREK MTB Challenge und Top6 Landesmeister XC Podestplätze Austria Cup XC ZIELE: "WM Quali U23 und konstant gute Platzierungen bei der MLA. Und: Mit meinem Bike, auf den schönsten Trails mitten in der Natur, das Leben zu spüren ;-)" Manuel PLIEM DISZIPLIN: Marathon ERFOLGE: 2. C1 Marathon Parenzana Gesamtsieg TREK Challenge und 14 Tagessiege 6. VAUDE Trans Schwarzwald ZIELE: "Mein Ziel ist die WM Qualifikation für Ornans (FRA) und Top 20 Resultate bei UCI Marathon Series Rennen. 2013 steht die Heim WM in Kirchberg ganz oben auf der meiner Liste, mal schauen was möglich ist." Fotos: Ralf Tornow

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TEAM RAD.SPORT.SZENE Ausseerland powered by: INDIVIDUAL SPORTSWEAR

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Aus der Radsportszene Die Magie von Kroatien: Mediterranes Klima für alle Jahreszeiten, nur wenige Autostunden von Österreich entfernt Über 3,000 Kilometer markierte Wege in Istrien und Krk auf malerischen Küstenwegen, ideal für Für diejenigen, die das Zweiradabenteuer lieben,Radfahrer jeglichen Könnens und Alters. ist Kroatien zum Radfahren einfach wie geschaffen. Die atemberaubenden LandKombinieren Sie schaften, die von den meistenIhren Fahrradurlaub mit Valamar´s europäischen Städten aus ein- TOP aktuellen Sonderangeboten: TOP Qualität und fach zu erreichen sind, bieten eine Vielfalt an malerischen Radtouren jeglicher Art. Egal ob RennradfahValamar Pinia Hotel***, PoreË rer, Mountainbiker oder TrekkingValamar Diamant biker, es ist für jeden etwas dabei. Hotel****, PoreË Der milde Frühling von März bis Allegro Hotel***, Juni und der sonnige Herbst in den Rabac Monaten September und Oktober Valamar Koralj Hotel***, Krk sind die beste Zeit für Radfahrer. Foto: Valamar Hotels & Resorts Das 3.000 KILOMETER Top aktuelle Bike Sonderangebot umfasst MARKIERTE RADWEGE o Abstellraum für Fahrräder Istrien und die Insel KrkInfo Mappe, Bike Karte o Bike bieten ein Radwegenetz von über 3.000 km für o Valamar Trinkflasche Radfahrer jeglichen Könnens und o In Zentralistrifür alle Vorlieben. Iso-Getränke für Ihre Radtour BIKEHOLIDAYS IN o Wasch- und Wartungsraum für en durchkreuzt man die Landschaft DEN VALAMAR HOTELS Fahrräder im Hotel durch silbergrüne Olivenhaine, Pi- Am Wochenende vom 4. bis zum 6. nienwälder und o Täglich Wäscheservice für Sportbekleidung historische Städte, Mai findet das Istria Valamar Terra während die Küstenstrecken atem- Magica 2012 in Pore? statt. Ein dreio Kostenloser upgrade in eine höhere beraubende Aussichten auf das Meer (nach Verfügbarkeit) Zimmerkategorie tägiges MTB-Etappenrennen sowie und die umliegenden Inseln eröffnen. der UCI Mittagso Reichhaltiges Frühstücks-, XC Marathon, der als zweite und Abendbuffet Etappe am Samstag gefahren wird. Die Insel Krk, einst aufgrund ihBesten versorgt ist man dabei in res landwirtschafto Check-in (bereits ab 10 Uhr) und Check-out (bis lichen Reichtums einem der vier Valamar-Hotels (siehe als die "Goldene Insel"Uhr) (nachist 16 bekannt, Verfügbarkeit) Radsportfrühli der fachlichen Leitung von Heinz Verbnjak, MTB Marathon Europameister 2006 und Sieger des Istria Va- in Kroatien Kasten unten und Spalte gegenüber) heute ein Radsportmekka mit einer Auswahl an unentdeckten Extras Holiday Küstentrails und Radstrecken im Landes- Das Rennen verläuft durch die weitere (abhängig von der Wahl des Hotels) inneren, die durch Weinberge und Stadtumgebung sowie das Landesinneo ehemaligen Fes- re Istriens Olivenhaine und an High Energy-Lunch-Paket und bietet damit die Möglicho Nutzung eines Basen einige der besten MTB-Routen, tungen und Stränden vorbei führen. keit,MTB während des Aufenthalts die die Küste und das bergige LandesDie Stadt Rabac, bekannt als die "Per- innere Mountainbikes o TOP Miet-Fahrräder und verbinden, kennenzulernen. Es le der Kvarnerbucht"Geführte Radtouren ist möglich, an allen Etappen oder o an der Ostküste von Istrien, ist eine der führenden nur an einzelnen Renntagen teilzuneho Verleih von GPS-Navigationssystemen Radsportdestinationen Istriens ge- men. Der Marathon wird als "Small" o Massage und Beauty Behandlungen worden. Dutzende Radwege, die für Amateurfahrer oder als "Classic" Freie Nutzung des Wellness Zentrums sich zwischen 30 o und 60 Kilome- für lizenzierte Rennfahrer angeboten. tern Länge bewegen, garantieren ein Für ambitionierte Radfahrer, die sich in Radsportabenteuer in mittelschwe- Form bringen und sich auf das Rennen rem und anspruchsvollemTOP aktuellen Unsere Gelände. vorbereiten wollen, wird das Terra Magica MTB Camp organisiert, das in der Sonderangebote finden Sie auf AUF DEN SPUREN DES Zeit vom 28. April bis 6. Mai 2012 im GIRO D'ITALIA www.valamar.com/bikingholidays ndet. Unter Valamar Pinia Hotel stattfi Pore?, Kroatiens Tourismushauptstadt, bietet viele abwechslungsreiche BIKEURLAUBE ZU Radwege für Profis Valamar Reservierungs Center und Anfänger. Die TOPPREISEN: T Vendemiano berühmte Pore? - San+ 385 52 465 000 Valamar Diamant Hotel****, Porec E reservations@valamar.com Pinia Hotel***, Porec Etappe des Giro D'Italia oder die Ol Valamar Istria MTB Tour, sind nur zwei von Valamar Koralj Hotel***, Krk vielen verschiedenen Touren, die Allegro Hotel***, Rabac Pore? umgeben. www.valamar.com/bikingholidays BRINGE DICH IN FORM! SAISONVORBEREITUNG UND TRAINING MIT HEINZ VERBNJAK BEIM TERRA MAGICA MTB CAMP PORE? lamar Terra Magica 2010, sowie anderer professioneller Trainer kannst Du die Trainingsgeheimnisse von Topradsportlern erfahren. WERBUNG

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Aus der Radsportszene 27 Zoll Laufräder Ein neuer Trend? Nachdem 29 Zoll Bikes im Vorjahr für viel Gesprächsstoff gesorgt haben und sich die gesamte Bikeszene mit der Frage beschäftigt hat, was denn der neue Trend bringen wird, gibt es ab heuer eine zusätzliche Neuerung, die den Bikemarkt aufmischen könnte. Die Idee ist eigentlich simpel und erlaubt auch eine Nachrüstung auf ein bestehendes Bike mit herkömmlichen Laufrädern. JOHANN PÖLLMANN" PANCHO WHEELS: "Es handelt sich um einen neuen Trend, der sich erst etablieren muss. Schaut aber so aus, dass diese Laufräder stark kommen werden. Die Nachfrage vom Markt ist bereits deutlich zu spüren und wir haben mit Notubes einen der etablierten Felgenhersteller, der bereits zwei Modelle im Programm hat (Crest 650b und Flow 650b). Ein 27 Zoll Laufrad mit Crest 650b Felgen und Tune Prince/ Princess Naben hat zum Beispiel ein Gewicht von ca. 1190g, davon haben wir bereits einige verkauft. Ob Sinn oder Unsinn hängt natürlich auch von den Bikeherstellern ab. Ein Problem ist, dass im Moment noch nicht alle Federgabeln und Rahmen dafür geeignet sind. Weiters gibt es noch nicht von allen Reifenherstellern verfügbare Reifen." BIKING HOLIDAYS Ab R U 6 Eimmer 6 pro Z KROATIEN: ISTRIEN & INSEL KRK Foto: Bike&Sports; Hermann Hartje KG; Cesar Rojo Conway führt Testcenter Konzept in Österreich ein Der stark steigenden Nachfrage begegnet CONWAY mit einem Test-Center-Konzept. Ziel ist es, interessierten Endverbrauchern die Gelegenheit zu geben, die CONWAY Mountainbikes und Rennräder ausführlich zu testen und Probe zu fahren. Alle CONWAY Test-Center Händler findest Du unter www.conway-bikes.de Über 3,000 Kilometer markierte Wege in Istrien und Krk auf malerischen Küstenwegen, ideal für Radfahrer jeglichen Könnens und Alters. Kombinieren Sie Ihren Fahrradurlaub mit Valamar´s TOP Qualität und TOP aktuellen Sonderangeboten: Valamar Pinia Hotel***, PoreË Valamar Diamant Hotel****, PoreË Allegro Hotel***, Rabac Valamar Koralj Hotel***, Krk Das Top aktuelle Bike Sonderangebot umfasst o Abstellraum für Fahrräder o Bike Info Mappe, Bike Karte o Valamar Trinkflasche o Iso-Getränke für Ihre Radtour o Wasch- und Wartungsraum für Fahrräder im Hotel o Täglich Wäscheservice für Sportbekleidung o Kostenloser upgrade in eine höhere Zimmerkategorie (nach Verfügbarkeit) o Reichhaltiges Frühstücks-, Mittagsund Abendbuffet o Check-in (bereits ab 10 Uhr) und Check-out (bis 16 Uhr) (nach Verfügbarkeit) Holiday Extras (abhängig von der Wahl des Hotels) o High Energy-Lunch-Paket o Nutzung eines Basen MTB während des Aufenthalts o TOP Miet-Fahrräder und Mountainbikes o Geführte Radtouren o Verleih von GPS-Navigationssystemen o Massage und Beauty Behandlungen o Freie Nutzung des Wellness Zentrums Grüße aus Neuseeland SO. 5 Februar 2012: Hallo liebe RAD.SPORT.SZENE Leser! Ich bin mit Hilfe von Red Bull für sechs Wochen in Neuseeland. Vier Wochen Training in Queenstown, wo ich auch im Red Bull Athletenhaus untergebracht bin. In Woche drei haben wir mit dem Entwickler vom Mondraker DH Bike an der Geometrie gearbeitet und getestet. Weiteres war von Marzocchi ein Ingenieur da, um mit meinem Teamkollegen aus NZ Brook MacDonald am Setup der Federung zu arbeiten. Schwalbe schickte mir neue Reifen, um diese über die Wochen zu testen. In Woche fünf und sechs geht es auf die Nordinsel um an zwei Rennen teilzunehmen. Der Support von Mondraker ist einfach ein Traum, sie sendeten mir auch ein XC Bike nach Neuseeland damit Sieht gleich aus, ist es aber nicht. Wir bleiben dran. Ein großer Testbericht folgt in der nächsten Ausgabe. ich auch an meiner Kondition arbeiten kann. Im Winter stand bei mir viel Langlaufen und Fitnessraum am Programm um für 2012 in Form zu sein. Lg Markus Pekoll Unsere TOP aktuellen Sonderangebote finden Sie auf www.valamar.com/bikingholidays Valamar Reservierungs Center T + 385 52 465 000 E reservations@valamar.com

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Aus der Radsportszene MUST HAVES 1|EVOC FR TRAIL LIMITED // 20L Technischer Tagesrucksack mit integriertem Rückenprotektor. Praktisch: Rucksack und Rückenprotektor in einem, perfekt für gefährliche Touren. Dazu kann der Protektor auch separat getragen werden. Die CE-Zertifizierung entsprechend EN 1621-2 zeigt, dass eine Investition in diesen qualitativ hochwertigen AllroundRucksack lohnt. 2-Step-Zip System, Protektorenhalterung, weit aufklappbares Werkzeugfach, integrierte Regenhülle usw. sind nur einige wenige Features. Für längere Trainingseinheiten ist das Trinksystem bis 3l Volumen ideal. VKP: 159,90EUR* 2|ITM OXON MONOCOQUE Seit den 70ern ist das italienische Unternehmen ITM Spezialist in der Herstellung von High-End Komponenten für Straße und Offroad. Nur ein Beweis: Die Oxon-Serie für anspruchsvolle Mountainbike-Spezialisten. Eine überragende, aerodynamische, stabile und komfortable 2in1 Lenker-Vorbau Lösung. Eine Perle aus Vollkarbon mit nur 304 g Kampfgewicht. Durch die spezielle EPS-Technologie wird Lightweight mit höchster Sicherheit garantiert. Natürlich mit passender Sattelstütze uvm. ITM - let's fly! VKP: 159,90EUR* 3|MANNER - VOLLKORN MAG MAN EBEN Mit 100% Vollkorn und 30% weniger Zucker als die klassische Manner Schnitte, liegt die etwas dunklere Manner Vollkornschnitte durch perfekte Ausgewogenheit und Geschmack Voll im Trend der Zeit. Der teilweise Austausch von Zucker durch Oligofructose bewirkt nicht nur eine deutlich reduzierte Süße, sondern erhöht auch den Ballaststoffgehalt um das Fünffache (~17%). Somit ein Muss für jeden Radfahrer! VKP: 2,49EUR* (3x75g) *unverb. empf. Richtpreis WERBUNG

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"WIR SIN D DIE ZUKUNFT " Text & In terview: Maria K umric Aus der Radsportszene Wenn ic h ze...fühle am Rad sitich voller mich Energie nötige Energie Die dem vor Rennen mir...die gibt G ne Schw ewissheit dass ich gut äche is t Vollwer treis m es...chaotisch z trainiert habe. it Gem u sein. Meine S ich weiß üsewo Mein tärk : jedes macht. Training k. An schlec e Leibgerichte e ist...Ehrgeiz. Mein Le hten Ta Meisind.... zählt. Ic Nudeln g bensmo tto laute h fahre MTB en motiviere oder ...weil e ich mic t... alles s m h...weil geht, w enn m ir irrsinnigen an fest Spaß daran glaubt. Mit nur 16 Jahren ist sie bereits 6-fache Österreichische Meistern, Jugend Europameisterin und Vize-Staatsmeisterin. Wie das geht? Wer das schafft? - Nadja Heigl, denn sie ist ein Ausnahmetalent und ihre größte Stärke ist, so sagt sie selbst, Ehrgeiz. Darum ist es auch völlig verständlich warum sie ihr Ziel Profisportlerin zu werden so öffentlich ausspricht und auch der selbstbewusste Wunsch 2016 Olympiagold zu gewinnen ist durchaus legitim, wurde sie doch 2011 Europameisterin in der Kategorie U17. Die volle Unterstützung hat Nadja dabei von ihrer Familie, der ganze "HeiglClan" steht ihr bei jedem Rennen unterstützend zur Seite und auch das Training verbindet Nadja am liebsten mit einer gemeinsamen Ausfahrt mit Vater und Bruder. Doch nun lassen wir Nadja im folgenden Interview doch einfach selbst von sich erzählen... Nadja, vielen Dank, dass du dir Zeit genommen hast. Zu Beginn einmal die Frage, wann und wie bist du zum Biken gekommen? Sehr gerne. Das war vor ca. 10 Jahren, als ich 6 Jahre alt war. Meine Vater und mein Bruder konnten mich von Anfang an für das Biken begeistern. Nach dem Europameistertitel las man in den Medien "Sensation, Nadja Heigl ist Europameisterin". War es für dich auch eine Sensation, oder hast du damit spekuliert? Es war großartig - eine absolute Sensation, Wobei ich sagen muss, dass ich schon ein wenig damit spekuliert habe. Mit einem Podestplatz habe ich gerechnet, dass es dann auch gleich der Sieg wird, war natürlich der absolute Wahnsinn. Der Europameistertitel hat einen extrem hohen Stellenwert für mich und das Gefühl, wenn ich daran denke, ist unbeschreiblich. im Winter. Wie verbringst du abseits vom Bike deine Zeit? Meistens lerne ich, oder mache meine Hausaufgaben für die Schule. Außerdem lese ich sehr gerne einfach alles was mir unter die Finger kommt. Und wenn dann noch Zeit ist, putze ich gerne mein Rad schön. Wie bereitest du dich auf die neue Saison vor? Mir ist abwechslungsreiches Training sehr wichtig. Ich variiere daher sehr viel zwischen Bahn, Querfeldein, Laufen und Langlaufen. Fährst du auf Trainingslager? Ja , sogar zwei Mal nach Mallorca: zuerst mit dem Mädchen aus dem Straßenkadar, und dann ein Monat später noch mit dem MTB Team. Wer ist dein sportliches Vorbild? Ganz klar Elisabeth Osl. Sie ist einfach eine Weltklasse Mountainbikerin und technisch extrem stark. Welchen Beitrag leistet deine Familie in Sachen "Biken"? Meine Familie leistet einen sehr großen Beitrag und die Unterstützung ist mir sehr wichtig. Sie sind bei jedem Rennen dabei und auch das ganze Organisatorische übernehmen meine Eltern, sei es die Anmeldung zu einem Rennen, oder die Organisation des Trainings. Außerdem trainiere ich sehr häufig gemeinsam mit meinem Vater und meinem Bruder. "MIT EINEM PODESTPLATZ BEI DER EM HABE ICH GERECHNET." Siehst du dich als sportliches Talent oder hast du dir alles hart erarbeitet? Ich würde sagen, dass in mir schon ein Talent steckt, aber natürlich habe ich auch hart für meinen Erfolg gearbeitet. Ohne harte Arbeit geht beim Biken gar nichts. Ist das Biken das Wichtigste in deinem Leben? Sagen wir mal so: Es gehört zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Natürlich sind mir meine Familie und die Schule auch wichtig. Diese beiden Punkte gehen für mich eindeutig vor. Und dann kommt auch schon das Training. Wie viel Zeit verbringst du pro Woche am Bike? Im Durchschnitt so ca. 7-9 Stunden. Wobei ich im Sommer und der Vorbereitungsphase mehr trainiere als

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Aus der Radsportszene "MEINE FAMILIE IST BEI JEDEM RENNEN DABEI!" Kommt es da auch zu Unstimmigkeiten zwischen dir und deinen Eltern? Eigentlich nicht wirklich. Was für ein Typ bist du in der Schule? Auch so ehrgeizig wie am Bike?` Na - ja, nicht ganz. Ich bemühe mich einfach die Schule so gut es geht ohne Probleme zu schaffen. Bike oder Schule, wofür würdest du dich entscheiden, wenn du nur eine Wahl hättest? Puh, ich weiß nicht - biken macht Spaß, aber eine Schulausbildung ist natürlich auch wichtig. Du hast heuer den 2. Platz beim E.ON Sportpreis und somit 3.000 EUR gewonnen. Wie wirst du das Geld verwenden? Naja, für das Trainingslager geht schon einiges drauf und dann gibt es noch die Ergo-Spirometrie-Tests usw. Bekommst du auch anderwärtig Unterstützung, oder müssen du und deine Eltern alles selbst finanzieren? Nein, zum Glück bekomme ich seit April 2011 Unterstützung vom Sportpool-Wien und seit Anfang dieses Jahres auch von der Sporthilfe. Und auch das SU MTB-Team unterstützt mich. Dafür bin ich auch sehr dankbar. Was war dein bisher härtestes Rennen? Was die schwerste Überwindung? Das war auf alle Fälle die EM in Graz. Dort musste ich 4 Tage lang übers Limit fahren... Was sind deine Ziele in den kommenden 5 Jahren? In der aktuellen Saison möchte ich unbedingt den EM- und ÖM-Titel in der Kategorie U17 verteidigen. Außerdem will ich so viele Rennen wie möglich in MTB, Bahn und Querfeldein gewinnen. In der Kategorie Juniorinnen ist es natürlich mein großer Wunsch bei der EM und WM sowie im WC Topplatzierungen zu erreichen. Ein weiteres, langfristiges Ziel ist die Olympiateilnahme 2016. Kurz gesagt: Ich möchte Profisportlerin werden. Ich sehe schon, du hast ein klares Ziel vor Augen und deine Ziele ziemlich hoch gesteckt. Dafür wünschen wir dir natürlich nur das Beste! Danke! "ICH LIEBE DIE HERAUSFORDERUNG!" Bei welchem Rennen gehst du am liebsten an den Start? Hast du ein Lieblingsrennen? Grundsätzlich kann man sagen, dass ich eindeutig technisch anspruchsvolle Kurse bevorzuge, ich liebe die Herausforderung. Ein absolutes Lieblingsrennen kann ich eigentlich nicht nennen, ich habe mehrere Lieblingsrennen. Aber ein guter Sportler muss ohnehin auf jeder Strecke gut sein. OLYMPIACOUNTDOWN Teil1 Noch 149 Tage bis London In den kommenden Ausgaben blicken wir voraus, auf das Großereignis des Jahres, begleiten die einzelnen Athleten, sprechen mit Ihnen über Ihre Vorbereitung, begutachten die olympischen Strecken, stellen die Raddisziplinen vor und geben euch alle nützlichen Infos, um euch schon vor den Spielen mit dem nötigen Expertenwissen auszurüsten. Die wichtigsten Termine: Straßenrennen Männer: 28. Juli Straßenrennen Frauen: 29. Juli Cross Country Damen: 11. August Cross Country Herren: 12. August BMX 8.-10. August Bahn 2.-7. August 2012 ist es wieder so weit, in London wird BMX Race zum zweiten Mal als Olympische Disziplin ausgetragen. Ich war bereits 2011 beim Supercross in London dabei und werde euch nun kurz den Sport, die Olympiastrecke und die Gefahren dieser Extremsportart vorstellen. Zuerst vergesst bitte alles, was ihr bisher über BMX Race aufgeschnappt habt, denn die kleine, bis auf eine Spur zugewachsene Bahn im Wald, hinterm Haus, hat nichts mehr mit dem heutigen Standard zu tun. BMX Supercross stellt das Olympische Format dar. Acht Athleten starten gleichzeitig, nebeneinander, von einer acht Meter hohen Startrampe. Wenn die Klappe fällt, beschleunigen wir innerhalb von 1,5 Sek auf bis zu 60km/h. Fünf Meter nach der Startrampe kommt der erste 9m Sprung (Double), gefolgt von einem 12m Double. Schließlich springen die Männer über die erste Kurve der Damen in ihren Anlieger. Nicht zu Springen ist bei diesen Hindernissen absolut keine Option. "go big or go home" Erst jetzt beginnt sich das Feld langsam auseinanderzuziehen, davor Los geht es mit BMX Racer Hannes Slavik: "Hey Leute, Mein Name ist Hannes Slavik, ich bin 23 Jahre jung und fahre BMX Race und MTB 4x (15. Platz bei der WM 2011) rund um den Globus.

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"Ohne 170 kg freier Tiefkniebeuge sollte man nicht auf die Idee kommen, eine BMX Elite Lizenz beim ÖRV zu beantragen" sind nur wenige Zentimeter Abstand zwischen den Fahrern. Kontakte oder gar Stürze sind da natürlich keine Seltenheit. Weiter geht es also in die zweite Gerade, diese liegt etwas unterhalb der Ersten. Es folgt eine Double - Step Up Kombi mit 9 und 11 m, ein Sprung über die Strecke der Damen, 90° rechts und dann der Box Jump. Dieses Hindernis ist das Neueste im BMX Bereich. Man springt auf ein Plateau und wieder herunter. Stellt euch vor, ihr stellt eine 1,5m hohe Rampe 7m vor den Balkon eures Nachbarn. Ihr nehmt Anlauf und solltet es eurer Gesundheit zuliebe beim ersten Mal in den 3m hoch gelegenen Balkon schaffen. Nach diesen rund 25-30 Sek. kommen die Fahrer in die Rhythmen Sektion - und das mit einer gehörigen Menge Laktat im Blut. Die Muskeln brennen und jetzt sind eine Menge Gefühl, Differenzierungsfähigkeit und Rhythmus gefragt. Vor einem liegt eine ganze Gerade nur Hügeln mit rund 6m Abstand. Jetzt muss jede Landung perfekt getroffen werden, punktgenau Druck gegeben werden, um das Tempo zu halten und die nächsten 6 Meter zu schaffen. Die letzte Gerade heißt es dann noch beißen, Laktattoleranz ist hier alles. Wem das Ganze sehr verrückt vorkommt der hat auch absolut recht! Aber wir BMXler sind damit aufgewachsen, haben uns an dieses Niveau mit viel Training herangearbeitet und aus unseren Fehlern teils schmerzhaft gelernt. Wir wissen genau, was wir tun und wir wissen auch, dass ein Fehler, schwache Nerven oder fehlendes Selbstvertrauen hier nichts verloren haben. Ein Restrisiko bleibt immer, mir ist es aber wichtig zu vermitteln, dass hier unglaubliche Leistungssportler an ihrer Arbeit sind und nicht ein Haufen verrückter Adrenalin-Junkies. Sagen wir so: Ohne 170 kg freier Tiefkniebeuge, perfekter Technik, >> Aus der Radsportszene Fotos: RTimages - Fotolia.com; M.Slavik Photography Wer findet den Weg? Mountainbike, Straßenrad, Bahn und BMX, so heißen die vier olympischen Disziplinen der Pedalritter. Im Countdown stellen Euch die Profis selbst ihre Disziplinen vor und erklären, auf was es jeweils ankommt, um bei Olympia vorne dabei zu sein.

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Aus der Radsportszene einer extremen Trittfrequenz, hohen Explosivkraftwerten und einer enormen Laktattoleranz sollte man nicht auf die Idee kommen, eine BMX Elite Lizenz beim ÖRV zu beantragen, um Supercross zu fahren. Im Mai findet die WM in England statt, die gleichzeitig meine Olympia Qualifikation ausmacht. Meine Chancen sind realistisch, aber nur, wenn sich nicht der kleinste Fehler einschleicht. Ich hoffe, die Nerven zu behalten und Österreich in London vertreten zu können. Ich halte euch auf dem Laufenden. Ride on, Hannes" Videos auf www.hannesslavik.com AUF DAS OLYMPISCHE CROSS COUNTRY RACE Kaum in einer anderen österreichischen Sportart ist die Luft an der Spitze so dünn, wie zurzeit im Cross Country Sport. Genau deswegen ist der Ausblick auf die Olympiade hier besonders spannend: AUSBLICK "Alles schaut nach London" von Nationaltrainer Christoph Peprnicek "Es wird wie fast immer im CrossCountry auf den Start ankommen" Einer, der sehr gute Chancen für eine Qualifikation hat, heißt Karl Markt. Der Tiroler fuhr beim Testrennen in London aufs Podium und ist deshalb einer derjenigen, die sich am besten auf dem Olympiakurs auskennen: "Beim Olympiarennen wird es wie fast immer im Cross-Country auf den Start ankommen, denn gleich danach folgt eine langgezogene 180 Grad Kurve, welche sehr rutschig ist. Dann folgt ein kurzer Anstieg, bevor es nochmals durch den Start-/Zielbereich in die erste Runde geht. Am Anfang ist es noch 1,5 Meter breit, aber sehr schwer zu überholen. (dies gilt eigentlich fast für den ganzen Kurs) Die eingebauten Steinpassagen sind zwar nicht brutal schwer, aber man muss immer 100%ig konzentriert bleiben, um keinen Fehler zu machen und keine Zeit zu verlieren. Für die Zuschauer ist der Kurs optimal einsehbar, weil er sich über ein Wiesengelände erstreckt, wo fast keine, oder nur wenige Bäume stehen. Das Kriterium beim Testrennen war sicher der rutschige Untergrund, aber nachdem sich die Strecke jetzt ein Jahr setzen konnte, sollte dies im August nicht mehr so schlimm sein. Wie ich gehört habe, wurde der Kurs nochmals überarbeitet und ein neuer Up- sowie Downhill eingebaut, welche die Strecke nochmals schwieriger machen sollten. Mal schauen wie es dann im August aussieht." Fotos: EGO Promotion "Die kommende Saison wird sicherlich sehr spannend! Für die österreichischen Biker und Bikerinnen stehen wieder einige Höhepunkte auf dem Programm. Zwei davon sind sicherlich die Olympischen Spiele in London und gegen Ende des Jahres die Heimweltmeisterschaft in Saalfelden. Die Teilnahme an den Olympischen Spielen ist jedoch für die Österreichischen Top Athleten sicher die Krönung der Saison. Für die Olympischen Spiele müssen die Fahrer und Fahrerinnen jedoch alles aus sich rausholen und Top Ergebnisse zeigen, so müssen für eine Fixqualifikation mindestens zwei Top Ten oder drei Top 20 Plätze bei den Weltcup Rennen eingefahren werden. Aber auch die heimische Rennserie wird mit zwei Qualifikationsrennen aufgewertet, so zählen beispielsweise auch Langenlois und Haiming zu den Qualifikationsbewerben. Gerade bei den Herren ist momentan die Dichte der Fahrer sehr hoch und so bleibt die Frage sicherlich bis zum Ende offen, wer nun diejenigen sind, welche nach London fahren. Nur bei den Damen darf Lisi Osl mit einer Teilnahme schon zu recht spekulieren. Sie war in den letzten Jahren international sehr stark und in Österreich sicherlich das Maß aller Dinge."

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